Europas erster Petaflop-Supercomputer geht in Betrieb
Forschungszentrum Jülich weiht "Jugene" ein
Das Forschungszentrum Jülich weiht heute im Rahmen eines Festakts Europas schnellsten Supercomputer offiziell ein. Das "Jugene" genannte System erreicht eine Spitzenrechenleistung von bis zu 1 Petaflop/s, also bis zu 1 Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde.
Jugene wurde zu gleichen Teilen vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert und vom Forschungszentrum Jülich im Rahmen des Gauß Centre for Supercomputing (GCS) betrieben. In der Rangliste der weltweit schnellsten Supercomputer würde der Rechner nach aktuellem Stand voraussichtlich einen Platz unter den fünf schnellsten Systemen weltweit einnehmen. Die Veröffentlichung der nächsten Top-500-Supercomputerliste steht für Juni 2009 an.
Jugene verfügt über 73.728 32-Bit-Prozessoren des Typs PowerPC 450 mit je vier Kernen, die in 72 wassergekühlten Schränken untergebracht sind. Insgesamt zählt das System 294.912 CPU-Kerne, die mit 850 MHz laufen. Der Arbeitsspeicher beträgt circa 144 Terabyte. Zusammen mit den anderen Jülicher Supercomputern hat das System Zugriff auf rund 6 Petabyte Festplattenspeicher. Der Stromverbrauch von Jugene wird mit 2,2 Megawatt angegeben.
Der neue Supercomputer wird von internationalen und nationalen Forscherteams für Problemstellungen und Simulationen in den Wissenschaftsbereichen Physik, Chemie, Biologie, Astronomie, Materialwissenschaften und Umweltwissenschaften eingesetzt.
Jülich kooperiert darüber hinaus als Pilotanwender mit IBM auch in der Rolle eines "Architekten künftiger HPC-Lösungen zur Vorbereitung des künftigen Exaflop-Zeitalters", heißt es in der Ankündigung des neuen Supercomputers.





Je höher die Taktrate der CPU, um so schlechter wird das Verhältnis zwischen...
Interessante Diskussion. Um jetzt vom Beispiel den Bogen zurück zur Realität zu...
Taktrate != Geschwindigkeit, es macht keinen Unterschied zwischen einem Prozessor, der...
Böse, böse! ;)
Jeder fängt mal "klein" an, wo ein Markt ist, da ist natürlich auch ein M$... Am Ende...
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