Abo
  • Services:
Anzeige

Phishing-Angriff auf Facebook-Nutzer

Angriff mit belgischen und österreichischen Domains

Facebook-Nutzer sind derzeit einem anscheinend größeren Phishing-Angriff ausgesetzt. Wie es sich für ein soziales Netzwerk gehört, verbreitet sich der Angriff besonders schnell. Vor allem unbedarfte Nutzer fallen auf eine nachgemachte Seite herein.

Facebook-Nutzer werden seit dem vergangenen Wochenende verstärkt angegriffen. Die Angreifer wollen offenbar an die Log-in-Daten der Nutzer kommen. Auch deutsche Nutzer sind betroffen. Die Phishing-Versuche landen in der Inbox der Facebook-Accounts und versuchen über einen Link die Nutzer dazu zu bewegen, sich auf einer gefälschten Facebook-Seite anzumelden.

Anzeige

Der Angriff nutzt zahlreiche belgische Domains. Einige dieser Domains sind vispace, whiteflash oder bestspace. Auch österreichische und russische Domains sollen genutzt werden. Über den Dienst tinyurl.com verschleiern die Angreifer zusätzlich die Angriffsdomains, so dass unbedarfte Nutzer schneller den Link anklicken und dann auf der Pseudo-Facebook-Seite landen. Tinyurl hat aber schon reagiert und den bisher bekannten Link schnell wieder gesperrt. Einzelnen Berichten von Nutzern zufolge soll auch Facebook selbst begonnen haben, Domains zu sperren.

Der Angriff beschränkt sich nicht nur auf den Versuch, Log-in-Daten abzuphishen, wie das Internet Storm Center (ISC) meldet, sondern obendrein verstecken die Angreifer ein 1 x 1 Pixel großes schädliches iFrame. Wer nicht weiß, was er tut, sollte also nicht versuchen, die Phishing-Seite aus reiner Neugierde anzusurfen, warnt das ISC. Was die Angreifer damit bezwecken und wie gefährlich das iFrame ist, weiß das ISC noch nicht.

Derzeit sind zehn Domains bekannt, über die der Angriff ausgeführt wird. Einige lassen sich jedoch derzeit nicht auflösen. Angriffe auf soziale Netzwerke sind besonders effizient, weil sie sich schnell verbreiten. Golem.de sind bereits gehackte Accounts bekannt, die den Angriff weiterverbreiten. Die Angreifer dürften mittlerweile eine große Anzahl von Accounts in ihren Händen haben und könnten damit weitere Angriffe starten, die dann mit weiteren Domains noch mehr Nutzer erreichen dürften.

Wer viele Freunde in seiner Liste hat, sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein und nicht in Versuchung kommen, die Phishing-Seiten anzusurfen. Außerdem empfiehlt es sich, einschlägige Webseiten zu beobachten, die vor Angriffen warnen.


eye home zur Startseite
hahahaha... 31. Mai 2009

hahahaha :))) GENAU. Das könnte ´ne Abmahnung geben :)))

Der Kaiser! 26. Mai 2009

Dito.

spanther 26. Mai 2009

Ja is halt schlimm wenn so mancher einfach nicht mal seinen Kopf benutzt, bevor er...

spanther 26. Mai 2009

Jo schon klar. Mach das mal bei ner Kreissäge. Sagst deinem Kind dann "learning by...

fgfgfff2 26. Mai 2009

deine Kommentare hier sind total unnötig, sagen genau nichts aus. lass das kommentieren...


Trends der Zukunft / 26. Mai 2009

Facebook Abzocke trifft ahnungslose User

TechBanger.de / 26. Mai 2009

Warum zielen Phisher auf Facebook ab?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutscher Alpenverein e. V., München
  2. Media-Saturn E-Business Concepts & Services GmbH, Ingolstadt
  3. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen
  4. JOSEPH VÖGELE AG, Ludwigshafen


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Palit Geforce GTX 1070 für 434,90€, Zotac Geforce GTX 1080 nur 689,00€, Samsung M.2 256...
  2. 199,00€
  3. 0,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Ausfall

    Störung im Netz von Netcologne

  2. Cinema 3D

    Das MIT arbeitet an 3D-Kino ohne Brille

  3. AVM

    Hersteller für volle Routerfreiheit bei Glasfaser und Kabel

  4. Hearthstone

    Blizzard feiert eine Nacht in Karazhan

  5. Gmane

    Wichtiges Mailing-Listen-Archiv offline

  6. Olympia

    Kann der Hashtag #Rio2016 verboten werden?

  7. Containerverwaltung

    Docker für Mac und Windows ist einsatzbereit

  8. Drosselung

    Telekom schafft wegen intensiver Nutzung Spotify-Option ab

  9. Quantenkrytographie

    Chinas erster Schritt zur Quantenkommunikation per Satellit

  10. Sony

    Absatz der Playstation 4 weiter stark



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Verbindungsturbo: Wie Googles Rack TCP deutlich schneller machen soll
Verbindungsturbo
Wie Googles Rack TCP deutlich schneller machen soll
  1. Black Hat 2016 Neuer Angriff schafft Zugriff auf Klartext-URLs trotz HTTPS
  2. Anniversary Update Wie Microsoft seinen Edge-Browser effizienter macht
  3. Patchday Microsoft behebt Sicherheitslücke aus Windows-95-Zeiten

Headlander im Kurztest: Galaktisches Abenteuer mit Köpfchen
Headlander im Kurztest
Galaktisches Abenteuer mit Köpfchen
  1. Hello Games No Man's Sky braucht kein Plus und keine Superformel
  2. Hello Games No Man's Sky droht Rechtsstreit um "Superformel"
  3. Necropolis im Kurztest Wo zum Teufel geht es weiter?

Elementary OS Loki im Test: Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein
Elementary OS Loki im Test
Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein
  1. Linux-Distribution Ubuntu diskutiert Ende der 32-Bit-Unterstützung
  2. Dells XPS 13 mit Ubuntu im Test Endlich ein Top-Notebook mit Linux!
  3. Aquaris M10 Ubuntu Edition im Test Ubuntu versaut noch jedes Tablet

  1. Re: Der Preis...

    Pjörn | 04:26

  2. Wo soll das noch hinführen?

    hle.ogr | 04:14

  3. Re: Tiefbaukosten

    DerDy | 04:04

  4. Re: Klar kann #Rio2016 verboten werden!

    Hanmac | 03:46

  5. Re: Wo ist der Haken?

    Funnyzocker | 03:31


  1. 18:21

  2. 18:05

  3. 17:23

  4. 17:04

  5. 16:18

  6. 14:28

  7. 13:00

  8. 12:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel