Schläge vom Kopfhörer? Apple warnt vor statischer Entladung

Trockene Umgebungen und synthetische Kleidung vermeiden

Stromschläge kann der Mensch nicht nur in der Nähe von Rolltreppen in Warenhäusern bekommen, sondern auch von seinem iPod. Apple warnt seine Nutzer vor elektrostatischer Entladung des MP3-Players über die Ohrhörer. Das kann auch mit Nicht-Apple-Ohrhörern oder MP3-Playern passieren.

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In einem Support-Dokument klärt Apple seine Kunden auf und will sie vor elektrostatischen Entladungen schützen. Die meisten Menschen kennen solche Entladungen etwa bei Rolltreppen, beim Berühren eines Fahrzeugs oder ab und an auch von schlecht geerdeten Fußgängerbrücken. Sowas ist normal und in Einzelfällen auch durchaus schmerzhaft, der Schlag selbst ist aber meist ungefährlich. Der Schreck kann hingegen unangenehme Konsequenzen haben.

In dem Dokument TS2729, das tatsächlich ernst gemeint ist, gibt Apple Hinweise, wie sich elektrostatische Entladungen bei MP3-Playern vermeiden lassen.

Mit einem iPod von Apple sollte bei möglichst hoher Luftfeuchtigkeit umgegangen werden. Wer in tropischen Wäldern unterwegs ist, unterliegt also einem geringeren Risiko, eine "gewischt" zu bekommen. Trotzdem sollte sich ein iPod-Nutzer in solchen Wäldern möglichst nicht bewegen. Apple meint, Jogger könnten durch die Oberflächenreibung eher ein Schlag bekommen als stehende oder sitzende iPod-Nutzer. Um eine Reibung des Geräts mit der Kleidung zu vermeiden, sollte der MP3-Player möglichst nicht aus der Tasche genommen werden. Bestimmte Materialien können zu elektrostatischen Entladungen führen.

Es empfiehlt sich auch, möglichst windstille Umgebungen zum Hören von Musik zu nutzen. Sollte sich das nicht vermeiden lassen, empfiehlt Apple einen windabweisenden Schutz für den MP3-Player.

Wenn das alles nicht hilft, empfiehlt Apple die Nutzung von Anti-Statik-Sprays. Das Mittel sprüht der Nutzer einfach vor sich in die Luft, aber nicht beim Joggen oder bei Wind. Apple empfiehlt die Nutzung nur innerhalb von Gebäuden. Dort kann auch Anti-Statik-Creme genutzt werden, falls das Spray stört.

Ebenfalls hilfreich ist es, vor dem Einstecken der Kopfhörer möglichst einen geerdeten, unbemalten, metallenen Gegenstand zu berühren, um Schläge zu vermeiden. Schließlich kann der Nutzer auch verschiedene Kleidungsstücke ausprobieren. Synthetische Fasern harmonieren eher nicht mit iPods.

Zusammenfassend könnte Apple auch raten, möglichst den ganzen Tag im Bett zu verweilen - ohne synthetische Kleidung natürlich und möglichst ohne Gelegenheit, sich in der Nähe zu entladen. Apple warnt wohl eher aus demselben Grund vor schmerzhaften Erfahrungen wie McDonald's vor zu heißem Kaffee. Schließlich musste die Fast-Food-Kette mindestens 640.000 US-Dollar zahlen, weil sich eine Kundin an zu heißem Kaffee verbrannt hat. McDonald's hat Stella Liebeck nicht ausreichend vor dem möglichen Risiko eines heißen Kaffees gewarnt.

Apple-Nutzer wissen hingegen jetzt, dass sie von einer elektrostatischen Entladung einen Schreck bekommen können und dann eventuell ihren zu heißen Kaffee verschütten.


fötus 09. Sep 2009

Ich würd mich ja schämen, wenn ich zu dumm währe, einen Kaffee in einem Auto zu...

c & c 22. Mai 2009

jo.. echt wahr.. jetzt hab ich schon drei davon

T. 22. Mai 2009

Finde es klasse, dass sich jemand (also Du ; ) ) Dir die Mühe gemacht hast, den...

psycho 21. Mai 2009

Dazu kommt noch das Getränke über 65C Krebs verursachen, und dazu giebts keinen Wahrhinweis.

Mc Donalds 21. Mai 2009

Starbucks liefert 60 Grad!

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