Daimler steigt bei Tesla Motors ein
Enge Zusammenarbeit bei Batteriesystemen, Elektroantrieben und Fahrzeugprojekten
Der deutsche Autohersteller Daimler übernimmt 10 Prozent der Anteile am kalifornischen Unternehmen Tesla Motors, das mit seinem Elektrosportwagen Tesla Roadster bereits für viel Aufsehen sorgte.
Daimler und Tesla arbeiten bereits zusammen. So hat Tesla die Lithium-Ionen-Akkus und Ladeeinheiten für die ersten 1.000 Elektro-Smarts ("smart fortwo electric drive") geliefert. Künftig wollen die beiden Partner enger bei der Entwicklung von Batteriesystemen, Elektroantrieben und einzelnen Fahrzeugprojekten kooperieren.
Als Teil der Zusammenarbeit wird Prof. Herbert Kohler, Leiter E-Drive & Future Mobility bei der Daimler AG, Mitglied im Aufsichtsrat der Tesla Motors. Darüber hinaus will Daimler die Industrialisierung der Lithium-Ionen-Technik weiter vorantreiben und hat dazu im März 2009 die Deutsche Accumotive GmbH gegründet, ein Joint Venture mit Evonik Industries. Das Unternehmen soll Akkus für automobile Anwendungen entwickeln, produzieren und vertreiben. Basis dafür ist die Beteiligung des Automobilkonzerns an Li-Tec, einem deutschen Spezialisten für Lithium-Ionen-Batteriezellen.
Ende 2009 startet im Smart-Werk in Hambach die Produktion von circa 1.000 Elektro-Smarts der zweiten Generation. Sie sollen zunächst im Rahmen einer Reihe von Mobilitätsprojekten wie e-mobility Berlin oder e-mobility Italy eingesetzt werden. Ebenfalls in diesem Jahr beginnt Daimler mit der Kleinserienproduktion der Mercedes-Benz-B-Klasse mit Brennstoffzellenantrieb. 2010 soll der erste Mercedes-Benz mit Batterieantrieb vorgestellt werden. Ab 2012 sollen dann alle Elektrofahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart mit Lithium-Ionen-Akkus aus eigener Produktion ausgerüstet werden.
Tesla arbeitet derzeit am Tesla Model S. Das familientaugliche Fahrzeug soll rund 43.000 Euro kosten und wird voraussichtlich ab 2011 produziert. Das Standardmodell soll laut Hersteller in knapp 6 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Eine sportlichere Ausführung des Autos soll das sogar in weniger als 5 Sekunden schaffen. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf knapp 210 km/h beschränkt. Je nach Akku soll das Auto eine Reichweite von 260 bis 480 km erreichen.






Stimmt. In einigen Städten gibts ja schon variable Tarife, je nach aktuellem Verbrauch...
Wieso sollte ein Hersteller in einem Land, bei der die Grundhaltung des Volkes "Brauch...
Vielleicht hat er die LiIon Akkus mit den nicht wartungsfreien Bleiakkus verwechselt. Bei...
Zurzeit 80s, 60s sind machbar, ziel sind 10s: http://www.betterplace.com/global-progress...
Super Plan! Erst in Afrika, wo Solarenergie wirklich sinnvoll genutzt werden kann, unter...
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