Spieletest: Plants vs. Zombies - Zeitfresser-Alarm!

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Von den Monstern gibt es 26 Typen, die alle leicht unterschiedliches Vorgehen erfordern: Untote mit Eimer auf dem Kopf halten besonders viel Beschuss aus, Stabhochspringer hüpfen über Hindernisse und Tänzer im Michael-Jackson-Look rufen Verbündete herbei. Welche Feindtypen Richtung Haus stolpern, sieht der Spieler vor jeder Runde.

Seine Verteidigungsanlagen errichtet der Spieler aus einem Set unterschiedlicher Pflanzen. Anfangs verfügt er nur über eine einfache Erbsengemüsekanone, dann kommen immer mehr Spezialkräuter hinzu - die umso mehr Sonne kosten, je effektiver sie sind. Einige verfügen über Spezialfähigkeiten, etwa die Kirschbomben, die alle Untoten im nahen Umkreis endgültig ins Jenseits schicken. Nach den ersten paar Levels muss der Spieler vor den meisten Einsätzen auswählen, welche Pflanzen er im Angebot haben möchte.

Neben dem Hauptmodus mit 50 Levels gibt es noch eine Reihe von Minispielen und etwas anderen Modi. Mitten in der Kampagne darf sich der Spieler beispielsweise in einer Art Zombiekegeln versuchen, Geld für einen Zen-Garten sammeln oder Ähnliches. Zwar zieht der Schwierigkeitsgrad in allen Modi spürbar an, bleibt aber immer fair und nahezu frustfrei - eine der großen Stärken des Spiels.

Plants vs. Zombies ist nicht im Handel, sondern nur per Internet erhältlich. Das vollständig lokalisierte Spiel kostet rund 20 Euro; eine Demoversion läuft ohne Einschränkungen, aber nur eine Stunde lang. Das Programm ist für Windows und MacOS erhältlich. Unter Windows benötigt die Simple-Grafik entweder XP oder Vista, 512 MByte RAM an Speicher und einen Hauptprozessor mit 1,2 GHz. Für Spieler mit Apple-Plantage: MacOS X 10.4.11 ist die älteste unterstützte Betriebssystemversion, außerdem müssen 512 MByte RAM und eine Intel-Core-Duo-CPU mit mindestens 1,66 GHz vorhanden sein.

Plants vs. Zombies unterliegt als nur im Internet erhältliches Spiel keiner Freigabepflicht durch die USK und hat keine Alterskennzeichnung. Vor allem wegen der Comicgrafik wirkt das Spiel harmlos und dürfte an Junggemüse ab zwölf Jahren keine bleibenden Schäden hinterlassen.

Fazit:

Plants vs. Zombies dürfte in seinem Spieleleben so einiges an Arbeits- und Freizeit in Nichts auflösen. Das Programm bietet einen supereinfachen Einstieg und zeigt dann vielen anderen Titeln, wie langfristiger Spielspaß entsteht durch perfekt abgestimmte Designelemente und einen gar nicht mal so niedrigen, aber verblüffend frustfreien Schwierigkeitsgrad. Grafik- und Soundfetischisten machen einen großen Bogen um dieses technisch anspruchslose Werk - aber wer einfach mal wieder Lust auf ein spannendes Spiel hat, probiert die Demo aus. Und sagt alle Termine in nächster Zeit ab.

 Spieletest: Plants vs. Zombies - Zeitfresser-Alarm!

Lili 27. Aug 2010

Die Grafik ist vor allem sehr süß und mit viel Liebe gestaltet :D

phunkydizco 24. Jun 2010

Ich habe Silverlight drauf, aber unter Opera meint robozzle ich hätte kein Silverlight...

HarryWohlfahrt 19. Mai 2010

IMHO ein armutszeugnis das golem es quasi nie schafft links anzugeben

Dimon 30. Mai 2009

Sehe ich genau so. Die Grafiken sind einfach nur schön anzuschauen.

Art 27. Mai 2009

Leute, bitte ... nur weil es kein 3D mit Normalmapping und DX10 Effekten ist, muss es...

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