Sky Map for Android: Das Weltall im G1

Googles Sternkarte als Applikation für Android-Smartphone

Google hat seine Sternenkarte als Applikation für Android-Smartphones bereitgestellt. Mit der Applikation können Nutzer Sterne am Himmel bestimmen oder sich anzeigen lassen, wo ein bestimmter Himmelskörper am Firmament zu finden ist.

Anzeige

Viele Smartphones verfügen inzwischen über GPS-Chips, mit deren Hilfe der Nutzer seinen Standort bestimmen oder navigieren kann. Orte, die das Gerät findet, befinden sich im Allgemeinen auf der Erde. Google hat im Android Market eine GPS-basierte Applikation bereitgestellt, die Orte im Himmel findet.

 

Die Applikation Sky Map for Android basiert auf Googles 2007 veröffentlichter Himmelserweiterung für Google Earth. Allerdings bietet sie mehr als nur eine Sternenkarte. Mit Hilfe verschiedener Sensoren in den Smartphones können die Nutzer einen Himmelskörper bestimmen oder sich anzeigen lassen, wo ein bestimmter Himmelskörper am Nachthimmel zu finden ist. "Wer ein Smartphone mit einem Kompass ('Magnetometer') und einem Lot ('Beschleunigungsmesser') hat, und wer seine Position (mittels GPS) und die Zeit (mit einer Uhr) genau bestimmen kann, der verfügt über genug Informationen, um zu bestimmen, in welche Richtung er ins Weltall späht", schreibt Dom Widdows, Experte für Differentialgeometrie bei Google, im LatLong-Blog.

Will der Nutzer etwa wissen, was das für ein Stern ist, der an einer bestimmten Stelle im Firmament leuchtet, richtet er sein Smartphone darauf und kann in der Sternkarte ablesen, welche Planeten, Sterne oder Sternbilder er gerade sieht. Möchte er wissen, wo ein bestimmter Himmelskörper am Nachthimmel zu finden ist, tippt er dessen Namen in ein Suchfeld ein. Auf der Sternkarte erscheint ein Pfeil, der den Nutzer auf die Position des gesuchten Sterns oder Planeten hinweist.

Da das Smartphone die Positionen von Planeten und Sternen mit Hilfe der Sensordaten errechnet, könne sich der Nutzer diese auch tagsüber oder bei bewölktem Himmel anzeigen lassen, so Widdows. Sky Map zeige sogar Sterne in der anderen Hemisphäre an, die am Himmel nicht zu sehen sind, weil die Erde im Weg ist. "So kann man Sky Map dazu nutzen, herauszufinden, dass sich das Kreuz des Südens gerade irgendwo unter dem rechten Fuß befindet."

Da von der Erde mit bloßen Auge nur etwa 6.000 bis 9.000 Sterne zu sehen seien, habe Google die Applikation recht klein halten können, schreibt Widdows. Sky Map ist nur rund 60 KByte groß. Die Sternenkarte für die Android-Geräte steht ab sofort kostenlos im Android Market bereit.


jenson 26. Mai 2009

Das HTC Magic hat das.

the_spacewürm 19. Mai 2009

Inwiefern?

Thanatos81 14. Mai 2009

Hatte ich gar nicht gesehen, dass man seinen Standort auch eingeben kann. Dann ist es...

blub 13. Mai 2009

DU solltest den Artikel auch nochmal lesen: "Wer ein Smartphone mit einem Kompass...

Weinrich 13. Mai 2009

Ich finde zwar, dass Android ein nettes System ist. Wenn man allerdings den Datenschutz...

Kommentieren



Anzeige

  1. Support-Spezialist (m/w)
    bintec elmeg GmbH, Nürnberg
  2. SAP HCM Key User / Spezialist (m/w) Entgeltabrechnung
    Dürr AG, Bietigheim-Bissingen
  3. (Senior) Softwareentwickler (Microsoft) (m/w)
    arvato Systems S4M GmbH, Köln
  4. Software Supporter (m/w) für den internationalen Kunden HelpDesk
    TONBELLER AG, Bensheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       

  1. Googles nächstes Smartphone

    Neue Details zum kommenden Nexus 6

  2. Freisprecheinrichtung

    Erst iOS 8.1 soll Bluetooth-Probleme im Auto lösen

  3. Toughbook CF-LX3

    Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

  4. Honda Connect

    Nvidias Tegra fährt mit Android in Japan

  5. Smartphones

    Sonys Xperia Z3 und Xperia Z3 Compact sind da

  6. Pavlok

    Gewollte Stromschläge vom Fitness-Wearable

  7. Apple

    iOS hat noch immer WLAN-Probleme

  8. Samsung

    Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher

  9. News-Aggregator

    Reddit plant eigene Kryptowährung

  10. Sway

    Microsoft zeigt neues Präsentations-Tool



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



In eigener Sache: Golem.de offline und unplugged
In eigener Sache
Golem.de offline und unplugged
  1. Golem pur Golem.de startet werbefreies Abomodell
  2. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Ello: Das Anti-Facebook, nächster Versuch
Ello
Das Anti-Facebook, nächster Versuch
  1. Soziale Netzwerke Offline-Freund bleibt wichtiger als Online-Freund
  2. Soziale Netzwerke Beschäftigte wollen nicht mit dem Chef befreundet sein
  3. Echtzeit-Überwachung BND prüft angeblich Einsatz von SAPs Hana-Datenbank

Elektromagnetik: Der Dietrich für den Dieb von heute
Elektromagnetik
Der Dietrich für den Dieb von heute

    •  / 
    Zum Artikel