Intel gründet Visual Computing Institute in Saarbrücken

12 Millionen Dollar für Forschungseinrichtung an der Universität des Saarlandes

Intel eröffnet zusammen mit der Universität des Saarlandes das Intel Visual Computing Institute in Saarbrücken. Der Chiphersteller investiert dabei rund 12 Millionen US-Dollar in die neue Forschungseinrichtung mit Sitz auf dem Campus der Hochschule.

Anzeige

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von zukünftigen Grafik- und Visual-Computing-Technologien. Die Investition erfolgt über einen Zeitraum von fünf Jahren und ist bislang Intels umfangreichste Kooperation mit einer Universität in Europa.

Mit Daniel Pohl beschäftigt Intel bereits einen Forscher zum Thema Raytracing, der seine Wurzeln an der Universität des Saarlandes hat. Pohl war einst an der Umsetzung von Quake 3 Arena mit Raytracing beteiligt. Bei Intel beschäftigt sich Pohl weiter mit dem Thema Raytracing.

Intel will diesen Weg offenbar weiter verfolgen. So soll das neue Forschungszentrum dazu beitragen, visuelle oder andere Informationen in Wissenschaft und Forschung, aber auch in der Unterhaltungsindustrie besser analysieren, verarbeiten, übertragen und darstellen zu können. Im Kern geht es um die Frage, wie eine Vielzahl von Rechenkernen auf einem Prozessor eine intuitivere Benutzerinteraktion sowie die Darstellung lebensechterer Grafiken unterstützen kann. Damit trägt das neue Lab auch zum Intel-Tera-Scale-Forschungsprogramm bei.

Die Wissenschaftler in Saarbrücken betreiben sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung in den Bereichen realistische, interaktive Computergrafik und Natural User Interface (NUI). Bis zum Jahresende wird das Institut etwa ein Dutzend Wissenschaftler von Intel, der Universität des Saarlandes, des Max Planck Instituts für Informatik, des Max Planck Instituts für Softwaresysteme, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz sowie andere Forscher beschäftigen. Mit neuen Softwaredesigns und -architekturen, Visual-Computing-Algorithmen und Parallel-Computing-Lösungen ebnet das Intel Visual Computing Institut den Weg für optimierte Anwendungen. Zudem etabliert das Institut einen engen Austausch mit den Intel-Forschungszentren für Hardwaredesign in Barcelona und Braunschweig.


saarjupp 13. Mai 2009

grüße aus dem nordsaarland :D

Worscht 13. Mai 2009

von einem Blieskaschtler :).

tztztztztztzz 13. Mai 2009

Ja, ich wohne keine 10min von der Uni Weg ;-)

3rwsa3 12. Mai 2009

un gruesse aus illinge :D

Geht gar nitt 12. Mai 2009

Känn Saarlänna geht fort ohne serick se kumme!

Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler/in Java / JEE
    BBF GmbH, München
  2. Softwareentwickler (m/w) .NET, C#, ASP.NET, WPF, WCF
    Klinkhammer Förderanlagen GmbH, Nürnberg
  3. Anwendungs- und Prozessberater/in
    HÜGLI NAHRUNGSMITTEL GMBH, Radolfzell
  4. Softwareentwickler (m/w) Bestandsführungssysteme
    Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG, Frankfurt am Main

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One

  2. Microsoft

    Xbox One mit neuer Kinect und Blu-ray-Laufwerk

  3. Datennetz

    Bundesweite Störung beim mobilen Internet der Telekom

  4. Heavy Gear Assault

    Mech-Action auf Basis der Unreal Engine 4

  5. Superkondensator

    Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit

  6. Ruckus Wireless

    Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots

  7. Engine

    Unity-Basis kostenlos mit Mobile-Werkzeugen

  8. Drosselung

    Ein Drittel aller Filme wird als Video-on-Demand geliehen

  9. Wikileaks

    Wau-Holland-Stiftung kann nur noch die Server bezahlen

  10. Surface Pro im Test

    Microsofts Tablet überzeugt als Notebook



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Web Components: HTML-Elemente selber bauen
Web Components
HTML-Elemente selber bauen

Mit Web Components, die derzeit vom W3C standardisiert werden, kann sich jeder seine eigenen HTML-Elemente bauen - samt Aussehen und Logik - und sie wie Standardelemente in HTML-Dokumenten nutzen. Mit Googles neuer Bibliothek Polymer funktioniert das auch in den heute verfügbaren Browsern.

  1. Chrome 26 Beta Verbesserte Rechtschreibkorrektur und Template-Unterstützung

Tallinn-Manual: Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern
Tallinn-Manual
Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

Das Tallinn-Manual der Nato, das im Cyberwar das Töten von Hackern erlaubt, beschäftigt jetzt auch die Bundesregierung. "Es obliegt nicht der Bundesregierung, eine breite gesellschaftliche Debatte über die Regeln zu führen", heißt es trocken.

  1. Cyberwar Experten halten Stuxnet-Einsatz für Gewaltanwendung
  2. Cyberwar BND errichtet Abteilung zur Abwehr von Hackerangriffen
  3. Cyber Defense Nato-Papier gibt Hacker zum Abschuss frei

Sandisk und Toshiba: Flash-Speicher wird kleiner
Sandisk und Toshiba
Flash-Speicher wird kleiner

Sandisk und Toshiba kündigen die Einführung eines neuen Herstellungsprozesses für Flash-Speicher an. Der von Sandisk als 1Ynm bezeichnete Prozess bringt mehr Speicherkapazität auf weniger Raum unter.

  1. Flashsystem IBM steckt 1 Milliarde US-Dollar in Flash-Speicher
  2. Fusion-io 9,6 Millionen IOPS mit einem einzelnen ioDrive2

Zum Artikel