Test: Modbook - ein Macbook als halber Tablet-PC

Umbau verwandelt Macbook in Tablet-Mac

Das Modbook von Axiotron ist der bislang einzig erhältliche Tablet-PC mit MacOS X. Mit seinem großen Display ist das Modbook für Zeichner gut geeignet. Als Tablet-PC macht das umgebaute Macbook aber nicht zuletzt wegen des Betriebssystems nicht immer eine gute Figur.

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Nutzer von MacOS X haben nur wenig Auswahl, wenn es um Hardware geht. Ein Tablet-PC fehlte bislang komplett. Axiotrons Modbook soll die Produktpalette um einen solchen Rechner ergänzen. Er wird auch Tablet-Mac genannt. Das Modbook ist dabei nichts weiter als ein umgebautes weißes Macbook. Auch die silbernen Unibody-Macbooks mit ihrem Aluminiumgehäuse will Axiotron umbauen. Pläne hat Axiotron derzeit aber nur für das Macbook Pro, das in ein Modbook Pro verwandelt werden soll.

 

Genau das haben Axiotron sowie im Auftrag von Axiotron auch Gravis mit den weißen Macbooks mit ihrer Plastikoberschale getan. Im Modbook steckt ein ganz normales Macbook, das keine Tastatur mehr hat. Stattdessen liegt der 13-Zoll-Bildschirm (1.280 x 800 Pixel) mit einer neuen Verkleidung direkt auf dem Gehäuse. Die neue Verkleidung auf der Oberseite macht einen widerstandsfähigeren Eindruck als die weiße Verkleidung auf der Unterseite. Auf dem Display sitzt zudem der Digitizer für die Stifterkennung, der das Display mit einer Schicht schützt.

Das Modbook gehört zu den Tablet-PCs in Slate-Bauweise. Das heißt, es lässt sich nicht über ein drehbares Display wieder in ein Notebook zurückverwandeln, wie das mit den sogenannten Convertibles möglich ist. Beim Slate-PC wird so normalerweise Gewicht gespart, da das Gelenk, das sehr stabil sein muss, und die Tastatur wegfallen. Beim Modbook gibt es diese Gewichtsersparnis allerdings nicht: 2,3 Kilogramm sind für den Einsatz auf dem Arm ein recht hohes Gewicht. Unter Last fällt auf, dass das Modbook für den nackten Unterarm unangenehme Temperaturen erreichen kann.

Ansonsten ist das Modbook dem Macbook sehr ähnlich und bietet die entsprechende Ausstattung: 2 x USB, 1 x Firewire 400, 1 x Mini-DVI und GBit-Ethernet. Im Modbook befindet sich zudem ein DVD-Brenner. Viele Tablet-PCs verzichten auf die Möglichkeit, mit einem Laufwerk CDs und DVDs lesen zu können, um Gewicht zu sparen.

Im Inneren arbeitet ein Core 2 Duo mit 2 GHz und der Geforce-9400M-Chipsatz mit einem Grafikkern, der für wenig fordernde Spiele durchaus geeignet ist. Außerdem hat das Modbook 2 GByte RAM und eine 120 GByte große Festplatte mit 5.400 U/min. Die Laufzeit des Modbooks liegt mit 3,5 bis 4 Stunden (volle Helligkeit, WLAN aktiv) im normalen Bereich eines Macbooks.

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Zec 13. Mai 2009

Gern geschehen.. Manche Leute hier haben eben keine Ahnung, aber dafür ne riesen Klappe...

Alex Keller 13. Mai 2009

Danke für diese Info!! Ist SEHR lehrreich. Ist ein gutes Beispiel gegen die erbärmlichen...

MS-Freund 13. Mai 2009

Genau! Und was Apple noch viel schlechter kann als MS ist es, Betriebssysteme von...

Zec 13. Mai 2009

Apples eigene Schrifterkennung ist mässig. Jedoch ist der Apple Newton (ab der 2...

Zec 13. Mai 2009

Apples eigene Schrifterkennung ist wie man sieht, gegenüber der Windows Version mässig...

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