Test: Modbook - ein Macbook als halber Tablet-PC

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Zwei große Unterschiede gibt es bei der Ausstattung gegenüber einem Macbook: das verbaute GPS-Modul und das wichtigste Utensil eines Tablet-PCs, den Stift. Er wird im Gehäuse versenkt, bietet ein angenehmes Schreibgefühl und soll mit dem Digitizer bis zu 512 Druckstufen unterstützen. Je stärker der Anwender aufdrückt, desto dicker werden die Linien, wenn das Programm das unterstützt. Axiotron legt dem Modbook dazu Sketchbook Express bei, das mit unterschiedlichen Druckstufen umgehen kann. Auch Adobes Photoshop CS4 arbeitete im Test mit dem auf Wacom-Technik basierenden Stift zusammen.

Neben der Stiftspitze und dem Radierer am Stiftende hat dieser noch zwei zusätzliche, programmierbare Tasten. Im Auslieferungszustand werden die Tasten mit dem Einblenden des Kontextmenüs und der virtuellen Bildschirmtastatur belegt. Der Stift selbst wirkt überraschend billig, was aber keine Auswirkungen auf die Nutzung hat. Eine Eingabe mit den Fingern über einen Touchscreen unterstützt das Modbook nicht.

Die Hardware allein reicht allerdings noch nicht, um daraus einen vollwertigen Tablet-PC zu erstellen. Auch das Betriebssystem muss angepasst werden. Das hat Apple zwar getan, aber nur allgemein für Grafiktablets, und nicht speziell für das Modbook. Mit Windows kann Apple hier nicht mithalten.

Dass die Handschrifterkennung von MacOS X 10.5 im Vergleich zu Windows Vista ziemlich schlecht arbeitet, fällt schnell auf. Schreibschrift bringt das Betriebssystem völlig durcheinander und es kommt nichts Brauchbares dabei heraus. Mit Druckschrift und etwas Übung lässt sich die Erkennung halbwegs nutzen, aber die Fehlerrate ist immer noch sehr hoch. Bei Microsofts Betriebssystem liefert die Handschrifterkennung auch ohne Übung schnell vernünftige Ergebnisse.

Dabei bietet MacOS X einige interessante Ansätze: Der Nutzer kann nämlich einfach überall losschreiben. In dem Moment, in dem der Nutzer schreibt, blendet sich ein gelber Untergrund ein, der dann als Schriftfeld genutzt werden kann. Unter Windows muss das Tablet-Input-Panel erst angeklickt werden und einige Windows-Anwendungen, wie etwa der Opera-Browser, vertragen sich damit nicht vollständig und so muss der Windows-Nutzer häufig das Tablet-Input-Panel anklicken. Außerdem bietet MacOS X vielfältige Gesten, etwa um Wörter zu löschen, zu kopieren oder die Escape-Taste auszulösen.

Axiotron will einige Schwächen des Betriebssystems mit eigener Software lösen. Die schlechte Handschrifterkennung soll mit Quickscript ersetzt werden. Eine Betaversion der Software soll bald erhältlich sein.

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Zec 13. Mai 2009

Gern geschehen.. Manche Leute hier haben eben keine Ahnung, aber dafür ne riesen Klappe...

Alex Keller 13. Mai 2009

Danke für diese Info!! Ist SEHR lehrreich. Ist ein gutes Beispiel gegen die erbärmlichen...

MS-Freund 13. Mai 2009

Genau! Und was Apple noch viel schlechter kann als MS ist es, Betriebssysteme von...

Zec 13. Mai 2009

Apples eigene Schrifterkennung ist mässig. Jedoch ist der Apple Newton (ab der 2...

Zec 13. Mai 2009

Apples eigene Schrifterkennung ist wie man sieht, gegenüber der Windows Version mässig...

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