OpenOffice.org 3.1 ist fertig

Kantenglättung für Vektorgrafiken

Die freie Office-Suite OpenOffice.org ist in der Version 3.1 verfügbar. Zu den Verbesserungen zählen neue Funktionen wie die Kantenglättung für Grafiken und ein verbessertes Kommentarsystem im Writer.

Anzeige

OpenOffice.org 3.1 verwendet Anti-Aliasing, um Grafiken besser darzustellen. Die Kantenglättung betrifft alle Vektorgrafiken, zu denen auch die in OpenOffice.org erstellten Diagramme zählen. Die Kantenglättung wird in allen Teilen des Office-Paketes verwendet und lässt sich bei Bedarf abschalten.

 

Die neue Version der Office-Suite zeigt Grafiken jetzt auch an, während sie verschoben werden. In den früheren Versionen sah der Anwender nur die Außenlinien in der Größe der Grafik. Die Änderung erleichtert es, Grafiken in Dokumenten zu positionieren.

Neu ist auch die Möglichkeit, Texte zu überstreichen. Dabei gibt es dieselben Formatierungsfunktionen wie beim Unterstreichen - verschiedene Linienarten und -farben lassen sich also auswählen. Die Textverarbeitung Writer hinterlegt markierten Text jetzt in einer zarteren Hintergrundfarbe. Das soll angenehmer für das Auge des Nutzers sein. Eine Änderung am Kommentarsystem im Writer soll außerdem die Zusammenarbeit mehrerer Autoren an einem Dokument verbessern: In der neuen Version lässt sich auf Kommentare antworten, was für eine bessere Übersicht und Struktur in den Anmerkungen sorgt.

Die Entwickler haben die Integration der Grammatikprüfung verbessert. Das betrifft jedoch nur das verwendete Framework, die Grammatikprüfung selbst muss auch in der neuen Version als Erweiterung installiert werden.

Kleinere Verbesserungen finden sich auch in der Tabellenkalkulation Calc. Dort lassen sich Seiten per Doppelklick umbenennen und in der Statusbar lässt sich der Vergrößerungsfaktor des Dokumentes über einen Schieberegler einstellen. Calc hilft ferner dabei, Formeln korrekt einzugeben, indem das Programm per Tooltip die richtige Syntax anzeigt. Verbesserungen soll es zudem bei den Sortierfunktionen geben und die Entwickler versprechen, dass das Programm schneller geworden ist.

Auch in den anderen Programmen aus OpenOffice.org gibt es Änderungen: Das Diagrammprogramm Chart lässt die Achsen flexibel positionieren und bietet Optionen an, wie es mit fehlenden Daten umgehen soll. Im Präsentationsprogramm Impress gibt es nun einen Knopf, um die Schriftgröße stufenweise anzupassen. Die Datenbankanwendung Base hebt die SQL-Syntax hervor und allgemein wurde die Verbesserung für von rechts nach links geschriebene Sprachen in OpenOffice.org verbessert.

Die Entwickler haben auch den Locking-Mechanismus verbessert. Interessant ist das für Anwender, die mit anderen Nutzern gemeinsam im Netzwerk an Dateien arbeiten. Der Locking-Mechanismus soll verhindern, dass Änderungen versehentlich überschrieben werden. Dabei nutzt OpenOffice.org ein eigenes System, um sicherzustellen, dass das Locking unabhängig vom verwendeten Betriebssystem funktioniert. Schließlich ist die Office-Suite für verschiedene Betriebssysteme verfügbar.

OpenOffice.org 3.1 steht ab sofort für Windows, Linux und MacOS X unter anderem in deutscher Sprache zum Download bereit.


Volkerme 12. Mai 2009

Moin! Die automatischen Updates werden erst aktiviert wenn der erste Ansturm auf die...

blablub 08. Mai 2009

Er meint, wenn du dir 3.1 runtergeladen hast, dann brauchst du quasi nur...

aaaaaaaaaaaa 07. Mai 2009

das geht auch, aber ansonsten gehts dann auch legal deutlich günstiger. Als Student schon...

OOUser 07. Mai 2009

Die Aktualisierung von 3.0 auf 3.1 weiß aber gar net dass es 3.1 gibt. Die meint alles...

T-System 07. Mai 2009

Deinstallation geschieht automatisch bei einer Aktualisierung, die brauchste vorher also...

Kommentieren


dinofuss.de / 07. Mai 2009

OpenOffice 3.1 mit vielen Verbesserungen



Anzeige
  1. Mitarbeiter Helpdesk (m/w)
    Rentenbank, Frankfurt am Main
  2. Senior Consultant SAP BO/PC (m/w)
    Plaut Deutschland GmbH, keine Angabe
  3. Development / Operations Administrator (m/w)
    dm-drogerie markt GmbH + Co. KG, Karlsruhe
  4. Softwareentwickler (m/w)
    DAK-Gesundheit, Bocholt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Osram

    Mini-LEDs für stromsparende LCDs mit Quantenpunkten

  2. Flugdrohne

    GPS für AR.Drone 2.0 ermöglicht autonome Flüge

  3. 40 gefährliche Sicherheitslücken

    Aktueller Patch von Oracle nur für Java 7

  4. Hands On

    Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

  5. Letzte Meile

    Bundesnetzagentur senkt Preise für TAL am Schaltverteiler

  6. Prism

    Wie der BND das Netz überwacht

  7. Socl

    Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

  8. XMP-Profile

    Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell

  9. Datenbrille

    Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich

  10. We are Watching You

    Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
In eigener Sache: Was auf unseren Adblocker-Aufruf folgte
In eigener Sache
Was auf unseren Adblocker-Aufruf folgte

Zusammen mit einigen anderen Websites haben wir vor rund einem Monat unsere Leser gebeten, ihren Adblocker auf unseren Seiten abzuschalten. Ein Resümee.

  1. In eigener Sache Bitte schalte deinen Adblocker aus!

Xbox One: 340.000 Asteroiden aus der Cloud
Xbox One
340.000 Asteroiden aus der Cloud

E3 2013 Wie leistungsstark Xbox One und Playstation 4 im Vergleich sind, lässt sich noch nicht endgültig sagen. Mit einer Demonstration hat Microsoft versucht, die Bedeutung der zusätzlich möglichen Cloud-Berechnungen zu belegen. Außerdem konnte Golem.de die beiden neuen Konsolencontroller ausprobieren.

  1. Xbox One Anonymer Microsoft-Entwickler verteidigt DRM
  2. Video-Interview Cevat Yerli über Römer, Ryse und Xbox-One-Technik
  3. Xbox One Ein Halo, ein Erscheinungstermin und ein Preis

Photofast: MicroSD-Laufwerke für Macbooks
Photofast
MicroSD-Laufwerke für Macbooks

Photofast hat eine Speichererweiterung für Macbooks vorgestellt, die mit MicroSD-Karten bestückt wird. Die Konstruktion wird dann in den SD-Kartenschacht der Geräte gesteckt, wo sie fast vollständig verschwindet. Wer will, kann auch den beigelegten, winzigen MicroSD-Adapter für den USB-Port nutzen.

  1. Geplante Obsoleszenz Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab
  2. Geplante Obsoleszenz Gesetz soll Mindestnutzungsdauer für Elektronik erzwingen
  3. Zendock Dockingstation für Macbook Pro und Retina-Modelle

Zum Artikel