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Drogenbericht: 3 bis 7 Prozent der Internetnutzer "süchtig"

Vor allem männliche Jugendliche und junge Erwachsene gefährdet

Im Drogenbericht der Bundesregierung ist dem Internet ebenso ein eigenes Kapitel gewidmet wie Alkohol, Cannabis und Heroin. Nach Angaben der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing wird das Problem der Onlinesucht gravierender.

Sabine Bätzing
Sabine Bätzing
"Aus gesundheitspolitischer Sicht hat die suchtartige Nutzung des Internets an Gewicht gewonnen: Vor allem männliche Jugendliche und junge Erwachsene zeigen häufiger ein sich verlierendes, entgleitendes und in Extremfällen psychopathologisch auffälliges Onlinenutzungsverhalten insbesondere in Bezug auf Onlinespielwelten", steht im Drogen- und Suchtbericht 2009, den Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, am 4. Mai 2009 in Berlin vorgestellt hat. Die Betroffenen hätten Symptome mit nahezu vollständiger Übereinstimmung im Vergleich zu stoffgebundenen Abhängigkeitserkrankungen.

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Nach verschiedenen Studien gälten derzeit 3 bis 7 Prozent der Internetnutzer als onlinesüchtig, ebenso viele seien stark suchtgefährdet. Im Mittelpunkt stehe die "ausufernde Teilnahme an Onlinespielen oder Chats ebenso wie der übermäßige Konsum sexueller Inhalte". Onlinesüchtige verbrächten im Extremfall nahezu ihre gesamte Zeit - zehn bis 18 Stunden pro Tag - mit Computerspielen.

Der Drogenbericht weist darauf hin, dass Onlinesucht bisher noch nicht ausreichend wissenschaftlich untersucht ist. Derzeit laufe im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit eine Studie mit dem Titel "Beratungs- und Behandlungsangebote zum pathologischen Internetgebrauch in Deutschland". Teilergebnisse sollen 2009, ein Abschlussbericht 2010 vorgelegt werden. Ein Modellprojekt, die Ambulanz für Spielsucht an der Gutenberg-Universität in Mainz mit einem Beratungs- und Therapieangebot, werde viel genutzt. Insgesamt hätten seit März 2008 rund 300 Menschen die Ambulanz mit einem Hilfegesuch kontaktiert, mehr als 50 Patienten konnten bisher im ambulanten Gruppen- und einzeltherapeutischen Setting versorgt werden.


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wasauchimmer 05. Mai 2009

Oder mit den Öffentlichen fahren oder ein Taxi nehmen oder jemanden, der nüchtern ist...

wasauchimmer 05. Mai 2009

Wenn dir einer ne Tüte an den Mund hält ;)

Ekelpack 05. Mai 2009

Naja... nur wie willst Du konsumieren, wenn Du es nicht im Besitz hast? Diese...

Knut Knutensen 05. Mai 2009

Kann ich voll unterschreiben, die Statistik kann hier nähmlich einem suggerieren dass...

ichauch 05. Mai 2009

sonnst würde man ja mit apple und co wahnsinnig werden... :-)

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