Schweizer Nationalräte wollen Open Source fördern

Bundesverwaltung setzt vorwiegend proprietäre Software ein

Eine Reihe Schweizer Nationalräte hat sich zur "Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit" zusammengeschlossen. Sie wollen den Einsatz von Open Source fördern und sich auch Themen wie Open Content und Open Access widmen.

Anzeige

Noch immer setze die Schweizer Bundesverwaltung auf proprietäre Software, heißt es in der Pressemitteilung der "Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit". Zwar gebe es bereits eine "Open Source Strategie Bund" und auch eine entsprechende "E-Government-Strategie", die ebenfalls den Einsatz von Open Source vorgebe. Die Realität aber sehe anders aus.

Politische Vorstöße in Richtung Open Source seien in den letzten acht Jahren vom Bundesrat nur zurückhaltend beantwortet worden. Dadurch könnten internationale Softwarekonzerne ihre Lizenzpolitik durchsetzen. Die Gruppe will daher nun Vorschläge für den Einsatz und die Förderung von Open Source machen. Mit ihnen soll sich das Parlament während seiner Sommersitzungen befassen. Damit sollen die Schweizer Wirtschaft und Verwaltung von freier Software und offenen Standards profitieren. Freie Software helfe, Steuergelder effizient einzusetzen und Arbeitsplätze zu schaffen.

Hinter der Gruppe stehen die sechs Nationalräte Walter Donzé (EVP Kt. Bern), Edith Graf-Litscher (SP Kt. Thurgau), Kathy Riklin (CVP Kt. Zürich), Alec von Graffenried (Grüne Kt. Bern), Christian Wasserfallen (FDP Kt. Bern) und Thomas Weibel (GLP Kt. Zürich). Sie haben sich nach eigenen Angaben von Informatikexperten beraten lassen.


Verfrorener... 07. Mai 2009

Re: Strategiepapier des Bundes... Gesendet von Bundesrichter in Lausanne(server horde) am...

Gerüchteküche 05. Mai 2009

Glaube nicht, das wenn sich 2-3 Mitglieder der Nationalräte für Open Source äussern, das...

Der Staat liebt MS 05. Mai 2009

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz...

Der MS-Vertrag... 05. Mai 2009

Es gibt ein globales Abkommen mit Microsoft, wo dann einiges an Gelder fliessen, damit...

roach 05. Mai 2009

Ach, mach dich doch nicht selbst zum Depp :D Australien ist 1. ein Land, 2. nennt man den...

Kommentieren



Anzeige

  1. Linux Software Entwickler / Tester (m/w)
    imbus AG, München
  2. Gruppenleiter/-in Security und IT-Systeme
    Robert Bosch GmbH, Renningen
  3. Senior Auditor IT (m/w)
    Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh
  4. Consultant (m/w) Daten- und Prozessmanagement
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Android-Smartphone

    Huaweis Ascend Mate 7 für 500 Euro zu haben

  2. Crescent Bay

    Oculus Rift und die Sache mit dem T-Rex

  3. Foto-App

    Instagram jetzt auch mit Werbefilmen

  4. Personalie

    Android-Schöpfer Andy Rubin verlässt Google

  5. Samsung, Apple und Nokia

    Welche Smartphone-Kamera ist die Beste?

  6. Filesharing

    Gesetz gegen unseriöses Inkasso tritt in Kraft

  7. Bundesverkehrsministerium

    Kennzeichen-Scan statt Maut-Vignette

  8. Haftungsprivilegien

    Wann macht sich ein Hoster strafbar?

  9. Settop-Box

    Skys Streaming-Client ist der Roku 3

  10. Steam

    Square Enix weitet Geo-Lock bei Spielen aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



FTDI: Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
FTDI
Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
  1. FTDI Treiber darf keine Geräte deaktivieren
  2. Bei Windows Update gelöscht Keine Killer-Treiber mehr für gefälschte FTDI-Chips

Ubuntu 14.10: Zum Geburtstag kaum Neues
Ubuntu 14.10
Zum Geburtstag kaum Neues
  1. Thomas Voß "Mir ist in zwei Jahren relevanter als Wayland"
  2. Ubuntu Unity 8 soll Standard in 16.04 werden
  3. Ubuntu Unity-Lockscreen-Bug kann Passwort verraten

Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

    •  / 
    Zum Artikel