Markt für Prozessoren schrumpft, AMD gewinnt Anteile

Nachfrage nach Notebook-CPUs im ersten Quartal 2009 schwach

Von der Wirtschaftskrise sind die Hersteller von x86-Prozessoren weiterhin stark betroffen. Laut der Daten der Marktforscher von Mercury Research schrumpfte der Prozessormarkt im ersten Quartal 2009 um 9,1 Prozent, AMD konnte aber Marktanteile gewinnen.

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Gut neun Prozent weniger x86-Prozessoren als im Vorjahresquartal wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 verkauft. Das meldet eWeek unter Berufung auf Analysten von Mercury Research. Dieses Marktforschungsunternehmen veröffentlicht seine Zahlen nicht direkt, auch Auszüge aus den Quartalsberichten sind nur für zahlende Unternehmen erhältlich.

Trotz der weiter rückläufigen Zahlen zeichnet sich eine Trendwende ab, nachdem sowohl AMD als auch Intel bereits im vierten Quartal herbe Einbrüche der Nachfrage hinnehmen mussten. So wurden im Vergleich mit diesem Zeitraum im ersten Quartal 2009 nur 8,3 Prozent weniger Prozessoren verkauft, dieser saisonal bedingte Rückgang beträgt sonst laut Mercury Research im Mittel 7,4 Prozent.

Besonders betroffen sind laut den Analysten Notebook-CPUs, die Nachfrage soll hier weit stärker rückläufig sein als bei Prozessoren für Server und Desktop-PCs. Mercury führt das auf eine Kaufzurückhaltung bei Unternehmen wie Privatkunden zurück. EWeek nennt dazu jedoch keine konkreten Zahlen.

Beziffert werden jedoch die Marktanteile. Intel dominiert die x86-Welt weiterhin mit 78,2 Prozent aller verkauften Prozessoren, AMD kommt nun auf 20,9 Prozent und VIA liegt bei unter einem Prozent. Damit konnte AMD Anteile zurückgewinnen, denn im vierten Quartal 2008 stellte das Unternehmen nur 17 Prozent der CPUs, Intel kam in diesem Zeitraum auf 82,1 Prozent. Das Viertel des Prozessormarktes, das AMD Ende 2006 erreichte, ist jedoch noch nicht zurückerobert.

Diese starken Schwankungen der Marktanteile gehen für Mercury jedoch nicht auf ein verändertes Käuferverhalten zurück, das beispielsweise durch die konkurrenzfähigen Prozessoren der Linie Phenom II hervorgerufen sein könnte. Vielmehr hätten beide Chiphersteller im ersten Quartal 2009 Lagerräumungen durchgeführt, also viele Prozessoren zu günstigen Preisen in den Markt gedrückt. Da der Bestand nun abverkauft sei, rechnen die Marktforscher mit einer Belebung des Prozessormarktes im zweiten Quartal 2009.

Die Angaben von Mercury Research decken sich mit jüngsten Prognosen des Branchenverbandes SIA, der die gesamte Halbleiterbranche untersuchte. Auch die SIA sah schon im März 2009 eine leichte Erholung des Marktes.


blubber110 13. Mai 2009

Hmm... wenn ich die Rechtschreibfehler mal beiseite lasse - wie kommst du jetzt von...

Siga 05. Mai 2009

Das die Netbooks (und Hardware-Entwicklung) die Preise für billige Notebooks nach unten...

Barbara Salesch 05. Mai 2009

Siga hat Recht! DauBasher hat unrecht!

DauBasher 05. Mai 2009

DM gibt es schon ewig nicht mehr und Deine Aussagen sind nichts als Spekulationen, mal...

Agamemnon 04. Mai 2009

Leider. Wäre sehr schlecht für alle PC Käufer, wenn einer der Prozessorhersteller...

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