Roboter revolutionieren den Krieg des 21. Jahrhunderts

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"Unsere Vorstellung davon, wer Krieg führt, stimmt mit der Realität des 21. Jahrhunderts nicht mehr überein. Wenn wir von einem Krieger sprechen, denken wir an einen Mann in Uniform, der für sein Land kämpft, weil Politiker das beschlossen haben." Doch heute beteiligen sich an Kriegen nicht mehr nur Staaten, sondern auch nichtstaatliche Organisationen oder private Sicherheits- und Militärunternehmen.

Kriegführen von zu Hause

Mit der Technik ändert sich das Erleben von Krieg. "5.000 Jahre lang bedeutete in Krieg zu ziehen immer das Gleiche. Ob es die alten Griechen waren, die in den Krieg gegen Troja zogen, oder mein Großvater gegen die kaiserlichen japanischen Truppen im Pazifik im Zweiten Weltkrieg: Sie begaben sich in eine Situation, aus der sie nicht mehr heil nach Hause zu ihren Familien zurückkehren würden."

Peter W. Singer (Foto: Autor)
Peter W. Singer (Foto: Autor)
Heutzutage müssen die einen gegen unbemannte Maschinen kämpfen, und die anderen sind weit vom Kriegsschauplatz entfernt und in Sicherheit. Der Predator, der Jagd auf Menschen in Afghanistan macht, wird von einem Piloten in den USA gesteuert."Der Pilot bezeichnete diese Situation als für zwölf Stunden in den Krieg ziehen", erzählt Singer. Tagsüber sitzt der Pilot vor einem Bildschirm und fliegt eine Drohne, abends steigt er in sein Auto und fährt nach Hause. "20 Minuten nach dem Krieg sitzt er mit der Familie zusammen am Abendbrottisch und bespricht mit den Kindern die Hausaufgaben."

Doch dass die Soldaten nicht mehr der Gefahr auf dem Schlachtfeld ausgesetzt sind, bedeutet nicht das Ende psychischer Belastungen. Sie litten sogar mehr unter dem sogenannten Combat Stress und posttraumatischen Belastungsstörungen als viele Soldaten im Irak oder in Afghanistan, so Singer. "Es mag wie ein Computerspiel aussehen oder sich so anfühlen. Das Erleben ist in vielen Fällen sehr belastend und traumatisch für den Krieger in der Ferne. Das mag im ersten Moment merkwürdig klingen, ist es aber nicht."

Denn die Drohnenpiloten erlebten den Krieg unmittelbarer, direkter als etwa ein Bomberpilot, der seine tödliche Last abwirft und sich dann nicht mehr darum kümmert. Die Drohnenpiloten hingegen verfolgten oft stundenlang eine Zielperson, bevor sie den Befehl zum Angriff bekommen, den sie ebenfalls genau beobachten: "Sie sehen die Folgen ihrer Handlung in Großaufnahme auf dem Bildschirm. Sie sehen, wie das Gebäude vor dem Angriff ausgesehen hat und wie es jetzt aussieht. Aber sie sehen nicht nur, wie Feinde, sondern auch wie Kameraden sterben. Ein Luftwaffenangehöriger erzählte mir von einem traumatischen Erlebnis: Die Drohne, die er steuerte, war unbewaffnet, und so musste er ohnmächtig sehen, wie seine Kameraden starben. Das Gefühl der Hilflosigkeit, zusehen zu müssen, ohne etwas tun zu können, ist schrecklich."

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spanther 05. Mai 2009

Per Definition sind sie keine. Sehr richtig! :D Gab da doch mal so einen Film wo eine...

spanther 05. Mai 2009

Da bist du dir sicher? Wir können die Erde nicht kaputtmachen? Wir haben ja nur...

spanther 04. Mai 2009

Äh Schäden sehe ich zB. massiv in Tropenwäldern. Diese Wälder sind jahrtausende alt im...

spanther 04. Mai 2009

Das eine muss doch das andere nicht zwangsläufig ausschließen, oder etwa doch? *g* Kommt...

spanther 04. Mai 2009

Siehste Loky? Sie kapieren es einfach nicht! Man kann es ihnen vor den Kopf hämmern aber...

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