![]() |
Stellenmarkt
SAP-BI-Berater (m/w)
JAVA Software-Entwickler (m/w)
Senior P&I Consultant - Application Manager CORDYS (m/w) NewsletteraboVerwandte ThemenVerwandte ArtikelMicrosoft Deutschland macht sich stark für Internetsperren Früherer Grünen-Abgeordneter tritt der Piratenpartei bei FDP würde Internetsperren gern zurücknehmen Letzte MeldungenKarsten Nohl: GSM-Verschlüsselung mit einfacher Hardware zu knacken O2: Kombiangebot aus Handyvertrag und Alice-DSL-Anschluss kommt Lost in Space: 28 Millionen US-Dollar für Raumfahrer Lord British Spieletest Starcraft 2: Mehr Einzelspielerstrategie geht nicht Blackberry 6: Erste Geräte kommen erst im Herbst Motorola: Der Smartphone-Absatz ist gestiegen Steve Ballmer: Windows-7-Tablets in Vorbereitung Microsoft: Linux Integration Services 2.1 prüft Herzschlag Eclipse SDK 4.0: Entwicklungsplattform mit neuer Benutzerschnittstelle Nokia: Ovi Browser für S40-Handys tut es Opera Mini gleich Google und Adobe: Chrome ab sofort mit integriertem Flash-Player Mozilla: Updates für Firefox Home und Sync Sysadminday: Feiert den Icon-Dieb! Blog-Software: Wordpress 3.0.1 beseitigt Fehler Echtzeit-Kompression: IBM kauft Storwize Microsoft: Beta des Internet Explorer 9 im September 2010 Web Timing: Wie schnell lädt eine Website? Freier Media-Player: VLC 1.1.2 veröffentlicht Mac-kompatibel: Webcam zum Mitnehmen 15 Minuten: Youtube erhöht Upload-Limit Digitales Rückteil: Sinar baut DSLRs zu Fachkameras um Panasonic: 3D-Filme selbst drehen WiFi-Gate: Britischer Datenschützer entlastet Google Yes, we can: FBI soll Verkehrsdaten ohne Richterbeschluss bekommen LTE-Mobilfunk: O2 startet Ende des Jahres Netze in Halle und München Alien Arena 2010: Mehr Licht und Schatten App-Genome-Projekt: Android-App sammelt persönliche Daten und gibt sie weiter Rakudo Star: Perl 6 ist benutzbar Elektromobilität: Blink - der iPod unter den Ladesäulen Haben wir etwas übersehen? Dann Mail an news@golem.de. |
||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||
FDP und Grüne gegen NetzzensurOppositionsparteien sprechen sich gegen von der Leyens Gesetzesinitiative aus
Die Grünen und die FDP sind gegen die von Familienministerin Ursula von der Leyen geforderten Netzsperren. Die FDP in Nordrhein-Westfalen sprach sich auf ihrem Landesparteitag in Bielefeld gegen "eine Zensur des Internets anhand von durch die Exekutive erstellten Listen mit zu sperrenden Adressen" aus. Die baden-württembergischen Grünen wollen "die völlige Ablehnung von Access-Sperren" ins Wahlprogramm der Partei für die Bundestagswahl aufnehmen.
Die Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie, Recht und Innere Sicherheit der Grünen in Baden-Württemberg will die Ablehnung der Sperrungen von Webseiten zum Wahlkampfthema machen. Die Partei unterstütze den Kampf gegen Kinderpornografie in jeder Hinsicht. "Jedoch sind die jetzt auf den Weg gebrachten Access-Sperren unserer Meinung nach dafür der falsche Weg", heißt es in dem Antrag. Die Annahme, dass Sperren in Deutschland dazu führten, "dass der Markt für Kinderpornografie zusammenbricht", sei, so die Grünen, "zweifelhaft". In Anbetracht der Tatsache, dass zudem eine Reihe von Providern von den Sperren ausgenommen werden, sei der Gesetzesentwurf "reine Symbolpolitik". Stattdessen könnte das Gesetz "die Bemühungen, Kinderpornografie effektiv zu bekämpfen", sogar behindern: Die Grünen befürchten, dass die Sperren Bemühungen um die Löschung entsprechender Inhalte von ausländischen Websites und die Verfolgung der Täter ersetzen könnten. "Das ist kein Opferschutz, das ist das Gegenteil davon!" Dazu bestehe die Gefahr, dass "hier ein nicht kontrollierbarer Zensurmechanismus etabliert werden soll", der künftig auch auf andere Inhalte angewendet werden könne, etwa auf Glücksspielseiten, Tauschbörsen oder rechtsradikale Internetangebote. Wenn es erst einmal die Möglichkeiten für solche Sperren gebe, dann "werden immer neue Begehrlichkeiten laut." Diese seien deshalb "unabhängig vom Ziel, das mit ihrem Einsatz verfolgt wird, abzulehnen." Die FDP in Nordrhein-Westfalen hat auf ihrem Landesparteitag in Bielefeld einen Antrag ihres Jugendverbandes Junge Liberale angenommen, der ebenfalls die Gesetzesinitiative von der Leyens ablehnt. In dem Antrag mit dem Titel "Keine Zensur des Internets" heißt es, "jegliche ungeprüfte und unbefristete Zensur von Kommunikationswegen wie dem Internet sowie Inhalten" sei "weder mit dem Grundgesetz noch mit unserem liberalen Weltbild zu vereinbaren." Das Grundgesetz erlaube es ausschließlich der Justiz, die Verbreitung von bestimmten Inhalten zu verbieten. Dieser Grundsatz sei in dem neuen Gesetz jedoch nicht gewahrt, da danach das Bundeskriminalamt (BKA) "die Anordnung einer solchen Zensur" vornehmen soll. Dem BKA dürfe "unter keinen Umständen die Kompetenz zugesprochen werden", so die Liberalen. Zur besseren Bekämpfung von Straftaten im Internet forderte die FDP eine bessere Ausstattung der Polizei sowie eine bessere internationale Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden. (wp)
Aktuelle Artikel
Karsten Nohl
O2
Lost in Space
|
|||||||||||||||||||||||

