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Politiker verhindern auch Intel Friday Night Game NürnbergHannover als Ausweichstadt für eSport-Veranstaltung
Das Intel Friday Night Game findet laut Veranstalter Turtle Entertainment am 29. Mai 2009 nicht wie geplant in Nürnberg statt. Der Betreiber der Meistersingerhalle in Nürnberg, in der die LAN-Party bereits zwei Mal zu Gast war, habe den Mietvertrag gekündigt. Als Grund wurde anhaltender politischer Druck auf den Betreiber der Meistersinger, die Stadt Nürnberg selbst, genannt. Bereits im März 2009 wurde in Stuttgart aus ähnlichen Gründen ein Intel Friday Night
Game verhindert - allerdings ganz ohne Diskurs.
Turtle Entertainment habe sich um einen sachlichen Dialog mit der Stadt bemüht, der zu keiner Lösung führte. "Wir bedauern die Absage sehr. Insbesondere weil in Nürnberg eine Eltern-LAN vorgesehen war, die zusammen mit dem Event selbst eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Computerspiele als Teil unserer heutigen Jugendkultur geboten hätte. Unsere letzten Events haben deutlich gemacht, dass dies Wirkung zeigen kann", heißt es seitens Turtle. Pikant ist an der Absage, dass das Eltern-LAN auch von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) unterstützt wird. Und dass es das erklärte Ziel der Eltern-LAN ist, "Eltern, Pädagogen, Politikern und Vertretern der Presse die Auseinandersetzung mit dem Hobby 'Computerspielen' zu erleichtern und unter pädagogischer Anleitung Vorurteile und Berührungsängste abzubauen." Der politische Druck führt damit dazu, dass eben dieses in Nürnberg im Mai nicht erfolgen wird. Das Intel Friday Night Game wird nun am 29. Mai 2009 in Hannover stattfinden. (ck)
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