Abo
  • Services:
Anzeige

EU will Weg für Skype auf dem Handy freimachen

Mobilfunker wollen VoIP auch für digitale Dividende blockieren

Bei der EU-Kommission in Brüssel beobachtet man die Blockade von VoIP in deutschen Mobilfunknetzen mit Argwohn. Eine neue Telekommunikationsrichtlinie, über die EU-Kommission, Parlament und Mitgliedsstaaten verhandeln, soll Abhilfe schaffen. Druck machen die Firmen Intel, Google, Microsoft und Skype.

Die Blockadehaltung der deutschen Mobilfunkbetreiber gegen VoIP in ihren Netzen soll von der EU-Kommission aufgebrochen werden. Das Magazin Wirtschaftswoche berichtet über dazu laufende Beratungen bei der EU-Kommission und im Europaparlament.

Anzeige

Die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding hält die Formulierungen des Entwurfs aber noch "nicht [für] so eindeutig, wie wir uns das wünschen". Sie forderte nationale Regulierer auf, "gegen Unternehmen vorzugehen, die unter Ausnutzung ihrer Marktmacht innovative Dienste ausbremsen." Möglicherweise verstoße dies gegen EU-Wettbewerbsrecht. Den dafür erforderlichen Druck übt die Voice on the Net Coalition Europe(VON) aus, zu der Konzerne wie Intel, Google, Microsoft und die eBay-Tochter Skype gehören.

Auch bei der Nutzung frei werdender Rundfunkfrequenzen (Digitale Dividende) wollen die Mobilfunkbetreiber die VoIP-Nutzung ausschließen, obwohl dies aus Mitteln der Breitbandoffensive der Bundesregierung, die Teil des Konjunkturpakets II ist, mitfinanziert wird. Nach Angaben eines E-Plus-Sprechers gelte das Verbot auch in den Regionen Mecklenburg-Vorpommerns, wo die drahtlose Datenübertragung auf früheren Rundfunkfrequenzen für mobile Breitbandanschlüsse getestet wird, heißt es weiter. Bei einer Anhörung zur Vergabe der Digitalen Dividende bei der deutschen Bundesnetzagentur will VON dies thematisieren.

Skype prüfe "die wirksamsten Schritte gegen T-Mobile", sagte deren Sprecher dem Magazin. T-Mobile hatte das Skype-Verbot damit begründet, dass der Dienst generell die Übertragungsgeschwindigkeiten verlangsame oder das Netz überlaste. Nach VON-Angaben benötigt ein durchschnittlicher Skype-Anruf jedoch nur 8 bis 20 KBit/s, so dass die Netzbelastung nicht höher sei als bei einem Aufruf einer durchschnittlichen Webseite. Tatsächlicher Grund dürfte sein, dass die Netzbetreiber bei Datenflatratekunden an den über Skype geführten Telefonaten nicht mitverdienen. "Wir bewegen uns auf dünnem Eis", zitiert das Magazin eine Quelle bei der Deutschen Telekom.


eye home zur Startseite
canis 03. Jun 2009

Und selbst nutzt der Telekomiker-Riese VoIP um mehr Verbindungen über weniger Leitungen...

MCKey 11. Mai 2009

Das verstehen die sehr gut.

MCKey 11. Mai 2009

Klare Antwort der Kunden: Kündigung!

mann ey 14. Apr 2009

dann hat sich voip erledigt. :D

genau 13. Apr 2009

er meinte wohl eher das es ca. einen Monat dauert bis Skype die 100Mbit als "reliable...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. cbb-Software GmbH, Braunschweig, Wolfsburg
  3. GK Software AG, Schöneck/Vogtland, Berlin, Sankt Ingbert
  4. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Die Unfassbaren, Ghostbusters I & II, Jurassic World, Fast & Furious 7 Extended Version)
  2. (u. a. Django, Elysium, The Equalizer, White House Down, Ghostbusters 2)
  3. (u. a. Die Goonies, John Mick, Auf der Flucht, Last Man Standing)

Folgen Sie uns
       


  1. Agent 47

    Der Hitman unterstützt bald HDR

  2. Mietwochen

    Media Markt vermietet Elektrogeräte ab einem Monat Laufzeit

  3. Nintendo

    Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch

  4. Illegales Streaming

    Kinox.to nutzt gleichen Google-Trick wie Porno-Hoster

  5. DACBerry One

    Soundkarte für Raspberry Pi liefert Töne digital und analog

  6. Samsungs Bixby

    Galaxy S8 kann sehen und erkennen

  7. Schweizer Polizei

    Drohnenabwehr beim Weltwirtschaftsforum in Davos

  8. Crashuntersuchung

    Teslas Autopilot reduziert Unfallquote um 40 Prozent

  9. Delid Die Mate 2

    Prozessoren köpfen leichter gemacht

  10. Rückzieher

    Assange will nun doch nicht in die USA



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Arms angespielt Besser boxen ohne echte Arme
  2. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App
  3. Nintendo Switch erscheint am 3. März

Autonomes Fahren: Laserscanner für den Massenmarkt kommen
Autonomes Fahren
Laserscanner für den Massenmarkt kommen
  1. BMW Autonome Autos sollen mehr miteinander quatschen
  2. Nissan Leaf Autonome Elektroautos rollen ab Februar auf Londons Straßen
  3. Autonomes Fahren Neodriven fährt autonom wie Geohot

Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button

  1. Re: Schade. Wäre cool gewesen!

    Vollstrecker | 10:52

  2. Re: 40% - in den USA!

    redrat | 10:50

  3. Nintendo noch im letzten Jahrtausend.

    DY | 10:50

  4. Re: Bei wieviel Kelvin werden die 32-Bit...

    ohinrichs | 10:50

  5. Re: Muss Kim (Dotcom) Schmitz jetzt mit Google...

    lucky_luke81 | 10:49


  1. 10:41

  2. 10:26

  3. 09:57

  4. 09:29

  5. 08:50

  6. 08:33

  7. 07:34

  8. 07:18


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel