IDF: 8-Core-Xeon, 32-nm-Xeon und Larrabee mit 64 Kernen

Immer mehr Parallelität, auch durch Intel-Software

Auf dem Intel Developer Forum (IDF) in Peking hat Intel-Vize Pat Gelsinger erstmals den sechskernigen Xeon-Prozessor "Westmere-EP" in Betrieb gezeigt. Er soll schon 2010 dem Xeon 5500 mit Nehalem-Architektur folgen. Außerdem verriet Gelsinger indirekt einige Details zum Grafikprozessor Larrabee.

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Viel Zeit nahm sich Pat Gelsinger, Leiter der Abteilung "Digital Enterprise" bei Intel, für Erfolgsmeldungen zum Xeon 5500. Diese neue Serie mit Nehalem-Architektur und derzeit vier Kernen liefert Intel Gelsinger zufolge nicht erst seit der offiziellen Ankündigung am 30. März 2009 aus. Bereits seit Dezember 2008 hat Intel laut Gelsinger "hunderttausende von Prozessoren" der neuen Linie an die Serverhersteller geschickt.

Benchmarkrekorde der Serverhersteller
Benchmarkrekorde der Serverhersteller
Die bedankten sich mit Benchmarkrekorden. Von SPECjbb über TPC-C, SAP-SD bis zu Fluent hat der Xeon 5500 neue Bestmarken für Server mit zwei CPU-Sockeln gesetzt. Insgesamt kann Intel nun 30 dieser Rekorde für sich verbuchen, freilich nicht immer mit praxisnaher Hardwareausstattung.

Westmere-EP
Westmere-EP
Diesen Vorsprung will sich der Chiphersteller auch 2010 nicht nehmen lassen. Die 32-Nanometer-Version des Xeon 5500, bisher nur unter dem Codenamen "Westmere-EP" bekannt, soll bereits in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres auf den Markt kommen. Sie bringt dann, zunächst mit sechs Kernen auf einem Die, das Upgrade für den Xeon 5500. Dafür ist Westmere-EP sockelkompatibel, die CPU läuft mit demselben Chipsatz 5520 wie der Xeon 5500. Nebulös sprach Gelsinger von "Verbesserungen beim Cache", Intel-like dürfte das wie bei vielen Xeons vor allem größere Zwischenspeicher bedeuten.

Nehalem-EX für vier Sockel
Nehalem-EX für vier Sockel
Ebenfalls in der zweiten Hälfte des Jahres 2010 soll dann mit "Nehalem-EX" auch Intels erster Prozessor mit acht Kernen auf einem Die erscheinen. Er ist für Rechner mit vier oder acht Sockeln gedacht, was dann dank HyperThreading die Ausführung von 128 Threads in einem Rackeinschub bedeutet. Pat Gelsinger zeigte sowohl ein Die-Foto der CPU als auch einen Rechner mit vier der Prozessoren.

64 Threads auf 32 Cores
64 Threads auf 32 Cores
Sie bieten anders als die drei Verbindungen des Xeon 5500 oder Westmere-EP vier QPI-Verbindungen je Prozessor, so dass sich vier Sockel direkt verknüpfen lassen. Das entspricht im Konzept den HyperTransport-Verbindungen von AMDs Opterons, die bisher bei vier und acht Sockeln stets eine gute Figur machten. Die Vier-Sockel-Maschine mit ihren 64 Threads konnte Gelsinger in einem kurzen Demo voll auslasten - mit welcher Anwendung, ist aber nicht bekannt.

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Matthias Meyer 13. Apr 2009

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loler 12. Apr 2009

*lol* der war gut

Langohr 12. Apr 2009

Sehr putzig, zu sehen, wie sich alle hier gegenseitig als "Experten" aufspielen oder sich...

TheUltimateStar 12. Apr 2009

Nur wenn man Threads im weiteren Sinne umdefiniert sodas getrennte Prozesse als Threads...

zomg 11. Apr 2009

auf dem planeten jobs :)

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