Marktlücke: Günstiges Subnotebook mit AMDs Neo-Prozessor

HP startet neue Geräteklasse

Mit der Serie Pavilion dv2-1000 will HP die Nische zwischen Netbooks und größeren Einsteigernotebooks besetzen. Um den Preis von knapp 600 Euro zu erreichen, ist die Ausstattung jedoch wie bei Netbooks abgespeckt. AMDs Plattform "Yukon" kommt dabei erstmals zum Einsatz.

Anzeige

HP Pavilion dv2-1000
HP Pavilion dv2-1000
Seit wenigen Tagen sind drei Modelle des 12-Zoll-Notebooks dv2-1000 verfügbar, neben HPs eigenem Onlineshop bieten auch andere Händler die Geräte inzwischen an. Die neue Serie soll die Lücke schließen, welche die Hardwareindustrie zwischen Netbooks und Standardnotebooks ausgemacht hat.

Die Lücke im Notebookmarkt
Die Lücke im Notebookmarkt
Während die populären Kleinstrechner - die AMD wegen des Markenstreits mit Psion in seinen Präsentationen "Mininotebooks" nennt - mit vernünftigen Ausstattungen zwischen 300 und 400 Euro kosten, sind auch Mobilrechner mit 15,4-Zoll-Display inzwischen ab 400 Euro zu haben. Zu beachten ist dabei aber stets die Ausstattung, bei den billigsten Angeboten sind nur Single-Core-CPUs verbaut und auch Windows gehört nicht immer zum Lieferumfang.

Die Yukon-Plattform
Die Yukon-Plattform
Deutlich unter 1.000 Euro sollen die neuen Subnotebooks, oder "Ultraportables", kosten und dabei eine bessere Ausstattung als Netbooks bieten. Dabei sollen sie stets unter 2 Kilogramm wiegen. In dieser Gewichtsklasse gibt es bisher kaum Rechner zu diesem Preis. Das günstigste HP-Modell, dv2-1001eg, kostet ohne optisches Laufwerk und mit Chipsatzgrafik sogar nur 599 Euro. Auch Intel hatte diese Lücke im Notebookmarkt während der Cebit 2009 bereits ausgemacht und plant neue Prozessoren von 5 bis 10 Watt dafür, die aber noch nicht vorgestellt wurden.

Das HP ist in der Mitte nur 2,3 Zentimeter dick
Das HP ist in der Mitte nur 2,3 Zentimeter dick
AMD hatte seine neue CPU "Neo" bereits zur CES im Januar 2009 angekündigt. Den technischen Daten nach ist sie von den Embedded-Produkten abgeleitet: Ein einzelner K8-Kern in 65-Nanometer-Technik mit 1,6 GHz hat Zugriff auf 512 KByte L2-Cache. Diese Eckdaten hat auch der Athlon 64 2600 für Embedded-Anwendungen. Die für Subnotebooks hoch erscheinende TDP von 15 Watt relativiert sich, da der Speichercontroller schon in der CPU steckt. Neben den 2,5 Watt eines Atom N270, der in den meisten Netbooks steckt, benötigt der Netbook-Chipsatz 945GSE laut Intels Datenblatt zusammen mit dem Atom 11,8 Watt.

Wie sein Embedded-Kollege steckt auch der Neo, den es nur als Modell MV-40 mit den genannten Daten gibt, in einem BGA-Gehäuse ohne Pins, er wird also direkt auf das Mainboard eines Notebooks gelötet. Solche "Small Form Factor"-Prozessoren (SFF) hat Intel auch schon im Programm, als Erster durfte sie Intel im Macbook Air verbauen.

Marktlücke: Günstiges Subnotebook mit AMDs Neo-Prozessor 

DerSichAuskennt 08. Apr 2009

Vista in 15min installieren??? Never!

Windows forever 08. Apr 2009

Was willst Du mit einem Notebook ohne Betriebssystem? OK, Dein Argument hat Gültigkeit...

Windows forever 08. Apr 2009

Was willst Du mit einem Notebook ohne Betriebssystem? OK, Dein Argument hat Gültigkeit...

c & c 08. Apr 2009

Gibts aber auch schon...

dEEkAy 08. Apr 2009

Du übersiehst hier etwas, DIE GRÖßE in einem 15 Zoller hat alles etwas mehr Platz in...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwaretester / Testautomatisierer (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  2. (Senior-)Berater (m/w) SAP CRM
    Capgemini Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  3. Entwicklungsingenieur Elektronik / Elektrotechnik / Mechatronik (m/w)
    SVZ System Validierungs Zentrum GmbH, Gaimersheim
  4. IT-Architektur Enterprise Architecture Management
    Daimler AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Watchever und Dropbox

    Einige Apps haben Probleme mit iOS 8

  2. Apples iOS 8 im Test

    Das mittelmäßigste Release aller Zeiten

  3. Online-Handel

    Bei externen Händlern mit Amazon-Konto einkaufen

  4. Digitale Verwaltung 2020

    E-Mail soll Briefe und Amtsbesuche ersetzen

  5. Sony

    Erwarteter Verlust wegen Mobilsparte mehr als viermal höher

  6. Satoshi Nakamoto

    Wikileaks sollte auf Bitcoin verzichten

  7. UI-Framework

    Digias Qt wird zur Qt-Company

  8. Microsoft

    PC-Version des Xbox-One-Controllers angekündigt

  9. Security

    FreeBSD schließt Schwachstelle im TCP-Stack

  10. Nach der Orangebox

    AMD und Canonical bieten Openstack-Server



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spy Files 4: Wikileaks veröffentlicht Spionagesoftware von Finfisher
Spy Files 4
Wikileaks veröffentlicht Spionagesoftware von Finfisher
  1. Spiegel-Bericht BND hört Nato-Partner Türkei und US-Außenminister ab
  2. Bundestrojaner Software zu Online-Durchsuchung einsatzbereit
  3. Reporter ohne Grenzen Deutscher Provider unterstützt russische Zensur im Ausland

Test Destiny: Schicksal voller Widersprüche
Test Destiny
Schicksal voller Widersprüche
  1. Destiny 500 Millionen US-Dollar Umsatz mit "steriler Welt"
  2. Destiny "Größter Unterschied sind sehr pixelige Schatten"
  3. Bungie Kostenloses Upgrade von Old- zu Current-Gen-Konsolen

Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

    •  / 
    Zum Artikel