Golem.de
 
Suchen bei Golem.de
Videos bei Golem.de
Ausprobiert - Mio Moov V780 auf der Cebit 2010 Ausprobiert - Mio Moov V780 auf der Cebit 2010
Stellenmarkt

Mitarbeiter/in im Customer Service Center
K+S IT-Services GmbH, Kassel

Software-Entwickler (m/w) Datenbanken, VBA, Reporting
BayernInvest Kapitalanlagegesellschaft mbH, München

Senior SAP Modulbetreuer (m/w) Logistik
DIS AG, Stuttgart

Detailsuche
Newsletterabo
Verwandte Themen

Security, Internet, Mobil, RFID, Re:publica 2009, Soziales Netz, Web2.0

Verwandte Artikel
Letzte Meldungen

Unreal Engine unterstützt Stereoskopie-3D und Steamworks

OpenGL 3.3 und 4.0 - Tschüß DirectX 11?

RTL und ProSiebenSat1 bald in HD bei Kabel Deutschland

Interview: "Vorschlaghammer und Skalpell in Medal of Honor"

Asus-Mainboard soll Kerne von AMD-CPUs freischalten

Umfrage: Viele Deutsche würden elektrisch fahren

GPA 3.0: Intel-Tool für Spieleoptimierung mit DirectX 10.1

GT540: Neues Android-Smartphone von LG

Patentklage gegen Apples iPhone

IMHO: Warum HTML5-Video derzeit keine Alternative ist

News Corporation will Jamba loswerden

Silent Hunter 5: Ubisoft ruft Collector's Edition zurück

KDE-OBS-Generator vereinfacht Softwarepaketierung

Monkey Island 2: Guybrush freibeutert in der Special Edition

Google scannt alte italienische Bücher

Google Summer of Code: Betreuer und Programmierer gesucht

Dust 514 - mit Unreal-Engine und Radiosity

Microsofts Suche auf Motorolas Android-Smartphones in China

Onlive gibt Preise für Spiele-Streamingdienst bekannt

OCZ Onyx: Günstige und kleine Einsteiger-SSD

Braunschweiger Wissenschaftler bauen neuen Datenhelm

Thunderbird 3.1 - erste Betaversion ist da

Playstation Move - PS3-Motion-Controller kommt nicht allein

CA kauft Cloud-Ausrüster Nimsoft für 350 Millionen Dollar

Desktopanwendung für Flickr mit Google Maps

Opera Mini 5 Beta 2 nativ für Android

BenQ-Digitalkamera mit LED-beleuchtetem Display

Google Chrome OS auf dem Mac ausprobieren

Textexpander 3.0 mit ausfüllbaren Textbausteinen

Test: Core i7 980X - sechs Kerne, aber selten schneller

Weitere News


Haben wir etwas übersehen? Dann Mail an news@golem.de.

HOME

Security / 03.04.2009 / 22:23Trackback    Teilen    Druck 

Poken - das Tamagotchi des Web 2.0

Wie Webworker zeitgemäß digitale Visitenkarten austauschen

re:publica'09 Poken sind kleine Kunststoffwesen, in deren Innerem sich ein USB-Speicher und ein RFID-Chip verbergen. Treffen sich zwei Besitzer dieser modernen Tamagotchis, können sie drahtlos Kontaktdaten austauschen.

Poken
Poken
Wer bei der re:publica zeigen wollte, dass er ganz vorn mit dabei ist, trug neben dem obligatorischen Namensschild noch eine oder gleich mehrere Plastikfiguren um den Hals. Nach dem Sichten eines weiteren Figurenträgers wurden die Tierchen in Gestalt von Totenköpfen, Pandas oder Bienen gegeneinandergehalten. Die Figuren mochten den Kontakt zu ihresgleichen offensichtlich, denn sie leuchteten fröhlich grün auf.

Bei den Figuren, Poken genannt, geht es tatsächlich um Kontakt. Treffen sich zwei Poken-Besitzer, können sie per Funk persönliche Daten austauschen. Die Figur selbst ist dabei weniger relevant. Sie dient nur als Schutzkappe. Worauf es beim Poken ankommt, ist sein Arm mit der vierfingrigen Hand. Darin verbergen sich ein USB-Speicher und ein RFID-Chip.

Per Knopfdruck werden die Pokens aktiviert und nah aneinandergehalten. Über den RFID-Chip wird dann die Kennung der Nutzer ausgetauscht, vergleichbar dem Tausch einer Visitenkarte. Eine Parole haben die Poken-Besitzer dafür auch schon gefunden: "Gib mir vier", lautet das Kennwort für den Datentausch.

Um die Daten nutzen zu können, braucht der Nutzer ein Konto beim Anbieter, dem Schweizer Unternehmen Poken. Über dieses Konto kann er die Daten auf seinem Netztierchen nutzen. Er verbindet es über einen USB-Anschluss mit dem Computer und kann über die ausgetauschte Kennung, PokenID genannt, die Kontaktseite des Inhabers aufrufen. Auf dieser sogenannten Poken Card selbst sind allerdings nur sehr wenige Daten enthalten: Name, ein Foto und Adressdaten sowie Links zu den Netzen, in denen deren Besitzer Profile angelegt hat. Der Nutzer hat die Möglichkeit, verschiedene PokenIDs anzulegen und so darüber zu bestimmen, welche Profile die Kontakte abrufen können. Denn das Unternehmen selbst bietet kein soziales Netz an, sondern versteht sein Produkt lediglich als ein Mittel, um die Nutzer zu vernetzen.

Poken
Poken
64-mal kann der Nutzer poken, dann ist der Speicher voll und das Gerät muss an einen Computer angeschlossen werden. Angezeigt wird das dadurch, dass die Handfläche des Pokens rot leuchtet.

Der Hersteller ermutigt die Nutzer durch ein Punktesystem zum aktiven Poken, jedesmal wenn Daten ausgetauscht werden, bekommt der Nutzer fünf Punkte gutgeschrieben. Ab 100 Punkten erhält er einen Rabatt auf ein weiteres Poken. Für 10.000 Punkte gibt es den Super-Poken in der Gestalt eines Gorillas.

Auch im Geschäftsumfeld, etwa auf Konferenzen, sind diese Pokens ganz praktisch. Ob sich dort allerdings die stark an ein Tamagotchi erinnernden Figuren durchsetzen werden, darf bezweifelt werden. Das scheint auch dem Schweizer Anbieter klar zu sein: Er plant, für diesen Bereich Poken in einem seriöseren Design auf den Markt zu bringen.

Die Pokens sollen ab Mai 2009 in Deutschland über das Internet erhältlich sein. Das Web-2.0-Tamagotchi kostet dann 14 Euro. (wp)
Kommentar-Übersicht / Kommentieren:
Re: wo kann man in .de kaufen? (Amazon Man, 09.01.10 21:47)
Re: wo kann man in .de kaufen? (Bene0815, 26.08.09 18:15)
Re: wo kann man in .de kaufen? (Poken Man, 02.08.09 21:19)
Re: wo kann man in .de kaufen? (www.e-vis.de, 25.07.09 21:04)
Re: wo kann man in .de kaufen? (Jogust, 18.06.09 10:53)
Trackback:

Frauen kaufen neue Taschen - Männer kaufen … (Webregard - Watch the Web, 05.04.09 21:11)

Poken - das neue Tamagotchi (Lifestyle & Medien Blog | BLOKSTER.DE, 05.04.09 13:23)

BarCampRuhr2: Official Fazit und Poken-Start (hirnrinde.de, 05.04.09 05:48)

MashUp: Poken, Facebook, Twitter, BILD Blog (Crossrange.de, 04.04.09 12:58)

Links zum Artikel
Bookmarks:
Artikel bei Mister Wong ablegen Artikel bei Yigg ablegen Artikel bei Linkarena ablegen Artikel bei Google ablegen Artikel bei del.icio.us ablegen Artikel bei Webnews ablegen
Aktuelle Artikel

Unreal Engine unterstützt Stereoskopie-3D und Steamworks
Unreal Engine unterstützt Stereoskopie-3D und Steamworks GDC 2010 Wenn es noch räumlicher sein soll: Künftig wird die Unreal Engine 3 von Epic Games auch mit Nvidias Stereoskopie-Technologie 3D-Vision zusammenarbeiten. Außerdem haben Epic und Valve in einer Kooperation vereinbart, Steamworks direkt in die Engine zu integrieren.

OpenGL 3.3 und 4.0 - Tschüß DirectX 11?
OpenGL 3.3 und 4.0 - Tschüß DirectX 11? GDC 2010 Die Khronos Group hat die OpenGL-4.0-Spezifikation fertiggestellt. Das offene Grafik-API soll damit schneller, genauer und flexibler werden, enger mit OpenCL verzahnt sein - und aktuelle GPU-Funktionen wie Tessellation unterstützen.

RTL und ProSiebenSat1 bald in HD bei Kabel Deutschland
RTL und ProSiebenSat1 bald in HD bei Kabel Deutschland Kabel Deutschland führt Verhandlungen mit RTL und ProSiebenSat1 über die Einspeisung der HD-Angebote der Sender. Bis Mitte des Jahres soll das gesamte Kabelnetz des Betreibers HD-fähig werden.

 

 

Audio/Video | Desktop-Applikationen | Foto | Games | Handy | Internet | Mobil | OSS | PC-Hardware | Politik/Recht | Security | Software-Entwicklung | Wirtschaft | Wissenschaft

Ticker | RSS | API | Forum | Zusatz-Dienste | Jobs | IT-Events

Home | Impressum | Werbung | Freunde

Copyright © 1997 - 2010 Golem.de. Alle Rechte vorbehalten.

 

Zum Artikel Text einblenden Text ausblenden