"Hassen, und trotzdem respektvoll sein"

Ein Gespräch mit der arabischen Onlineaktivistin Esra'a al Shafei

Können Araber, Israelis und Kurden, Muslime, Juden und Christen im Nahen Osten respektvoll miteinander streiten? Bei Mideastyouth.com geht das. Gründerin Esra'a al Shafei erklärte Golem.de, wie das funktioniert.

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Freie Meinungsäußerung, Menschenrechte, Minderheitenrechte - jeder kann auf mideastyouth.com seine Meinung sagen. Und das in einer Region, in der Zensur die Regel ist und jeder mit jedem verfeindet scheint.

 

Verantwortlich dafür ist Esra'a al Shafei aus Bahrein, die 2006 im Alter von 18 Jahren die Plattform gegründet hat. Es ist eine bemerkenswerte Plattform, auf der Menschen aus dem Nahen Osten über alle ideologischen und religiösen Grenzen hinweg kommunizieren können. Derzeit gibt es sie hauptsächlich in Arabisch und Englisch. 2006 wurde Bloggen auch im Nahen Osten populär, aber, sagt al Shafei, es war "wie auch im realen Leben bei uns. Hier gab es die kurdischen Blogger, dort die israelischen und dort die arabischen. Jeder isoliert für sich, keiner sprach mit dem anderen." Dem wollte sie etwas entgegensetzen: den unabhängigen Austausch von Ideen.

"Begonnen hat es mit Arabern und Iranern, dann kamen Israelis und Kurden hinzu, Syrier und Türken", erzählt sie. Mittlerweile zählt die Plattform rund 200 Autoren aus 26 Ländern und aus acht unterschiedlichen Religionsgemeinschaften. Sie bloggen und debattieren - immer in dem Bewusstsein, dass es jeder in der Region mitbekommen kann. Dabei geht es um Hip-Hop, Comics und Videos - und um Politik.

Anfangs wurden die grenzüberschreitenden Aktivisten als Terroristen verunglimpft. "Doch wir haben uns die sozialen Netze wie Facebook, Youtube und später auch Twitter zunutze gemacht, um Menschen, die das anders sehen, anzusprechen, und sie zum Mitmachen zu bewegen." Sie fanden Nutzer, vor allem unter denen, die ohnehin zwischen allen Stühlen saßen - israelische Araber, Angehörige verfolgter religiöser Minderheiten, unterdrückter Ethnien. Oder alleinerziehende Mütter. "In der saudischen Gesellschaft sind alleinerziehende Mütter isoliert. Die Leute halten sie für Prostituierte", erklärt al Shafei. Eine von ihnen wollte das Urteil arabischer Gesellschaften über alleinerziehende Mütter verändern und bat Mideastyouth, ihr das Bloggen beizubringen.

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BlackUp 04. Jul 2009

Pools closed cause of aidz

GodsBoss 08. Apr 2009

Was soll das mit den Gesetzen in Deutschland zu tun haben? Im Gegensatz zum Christ-sein...

ThadMiller 08. Apr 2009

Klar heißt es Tread, sorry. Nur weil sich jemand nicht an jedes noch so bescheuerte...

GodsBoss 07. Apr 2009

Erstens heißt es "Thread", zweitens ist dieser Thread ganz offensichtlich nicht...

ThadMiller 07. Apr 2009

Ok, bisher wars einfach ziemlich fantasieloses Schwarzweiß-Denken. Die meisten sehen...

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Z! - Zeitgeist, Entwicklung, Technik - der Technik Podcast / 08. Apr 2009

Z! - Episode 138: Microblogging



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