Warum Globalfoundries mehr als AMDs CPU-Fertiger ist

Aus Fab 36 und 38 wird Fab 1
Dennoch gibt es in den sächsischen Werken eine kleine Fertigungsstraße, die auch einsatzbereite CPUs bauen kann. Diese Einrichtung will Globalfoundries in Zukunft nutzen, um Testchips herzustellen. Was in Dresden bisher als 'Fab 36' und 'Fab 38' bekannt war - die erste "Fab 30" wurde zu "Fab 38" umgebaut -, heißt nun "Fab 1". Chiphersteller benennen ihre Werke nach dem Jahr der Firmengeschichte, in dem sie in Betrieb gingen.

Die Fab 2, noch als CAD-Modell
Das zweite Standbein dürfte damit 2010 "Fab 2" heißen. Dann soll das im Bezirk Saratoga im US-Bundesstaat New York geplante Werk von Globalfoundries den Betrieb aufnehmen, die Serienfertigung ist für 2012 geplant. Noch ist dort aber nur eine Wiese zu bewundern - der erste Spatenstich soll erst im Sommer 2009 erfolgen.

Die Partner der IBM-Allianz
In Saratoga will Globalfoundries dann 35.000 Wafer pro Monat herstellen. Dresden soll noch 2010 sowohl 20.000 Wafer pro Monat im SOI-Verfahren ausspucken, weitere 20.000 mit Bulk-Silizium. Gerade diese "Bulk"-Fertigung ist für andere Kunden als AMD interessant, weil nur ein kleiner Teil des Halbleitermarktes auf SOI setzt. Für SOI bleiben neben AMD aber auch noch andere Mitglieder der IBM Alliance wie Toshiba, Samsung und NEC als Kunden interessant.

Fabless ist in
Mit der Bulk-Fertigung hat Globalfoundries dann auch andere Kunden im Visier, die dem Unternehmen sehr nahestehen, vor allem AMDs Grafiksparte ATI. Derzeit werden die Radeon-GPUs bei TSMC gefertigt, und "wir müssen uns diesen Auftrag verdienen", sagte Douglas Grose. Die Chancen dafür seien aber recht gut, immerhin könne Dresden neben TSMC als einzige Foundry Strukturbreiten von 45 und 40 Nanometern für Bulk-Wafer erreichen. Nach der in Dresden schon entwickelten 32-Nanometer-Technik soll der Standort aber nicht mehr auf kleinere Strukturbreiten umgerüstet werden. 22 Nanometer und kleiner wird Globalfoundries laut Grose nur in Saratoga in Angriff nehmen.
Dass Intel mit einem Streit um die x86-Lizenzen Globalfoundries Knüppel zwischen die Beine wirft, sei bei den ehrgeizigen Plänen bisher kein Problem. "Wir haben das kommen sehen", sagte Douglas Grose. Die Beschwerde über einen angeblichen Weiterverkauf von Intels geistigem Eigentum sei ein reines Ablenkungsmanöver im Rahmen der weltweiten Kartelluntersuchungen gegen Intel. "Bisher hat keiner unserer potenziellen Kunden deswegen 'Stop' gesagt", erklärte Grose.
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wie kommt der spinat auf das dach, die kuh kann doch gar nicht fliegen?
Ihre Polizei rät: Keine Nacht ohne Drogen!
Du musst aber wissen, Kaffee ist am besten stark und schwarz.
Nein, ich muß nicht immer verstehen, warum manche Leute ihre durchaus richtigen Aussagen...
Bei AMD bekommt man weitaus mehr für sein Geld, als bei INTEL....
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