Xeon 5500: Intels Nehalem-Generation für Server startet
Alle diese Neuerungen führen laut ersten Tests zu einer in vielen Benchmarks verdoppelten Rechenleistung, wenn man Server mit Harpertown (Xeon 5400) und Nehalem-EP (Xeon 5500) bei gleicher Anzahl der Sockel vergleicht. So konnte die c't im SPEC_fp_rate2006 für den Nehalem-EP X5570 (2,93 GHz) 169 Punkte erreichen, ein Hapertown-System mit zwei Xeon 5470 (3,3 GHz) kam nur auf 72 Punkte.

Einer statt neun Servern
Mit 940 Punkten für den neuen Xeon gegenüber 501 Punkten beim Test SPECPower ist laut c't auch die Energieeffizienz deutlich gestiegen. Dabei schlägt der Nehalem-EP nun auch AMDs Shanghai, der mit einem Opteron 2384 (2,7 GHz) auf 638 Punkte kommt. Das ist besonders bitter für AMD, die bisher stets das bei ihren Produkten gute Verhältnis von Rechenleistung zu Energieeinsatz herausgestellt hatten. Im Vergleich mit der Hapertown-Generation steht AMD mit seinen aktuellen Produkten aber immer noch gut da.
Ein einfaches Upgrade ist der Nehalem-EP nämlich nicht, er benötigt vollständig neue Systeme. AMD ist hier seit der Einführung des Socket F stets kompatibel geblieben. Das zählt im Serverumfeld jedoch nicht so viel wie bei Selbstbaudesktops, denn über die gesamte Lebensdauer sind die Kosten für Energie und Kühlung wesentlich höher als für die Anschaffung der Hardware. Nach Intels eigenen Berechnungen, die in der Galerie zu diesem Artikel wiedergegeben sind, soll sich der Umstieg auf Nehalem-EP in acht Monaten amortisieren.

Auch Intel muss die Rezession anerkennen
Bei solchen Werten sind auch andere Tester begeistert, der tecChannel schreibt in einer Pressemitteilung sogar, "Intel deklassiert mit neuen Serverprozessoren der Xeon-5500-Serie die Konkurrenz". Auch bei tecChannel konnte eine gegenüber den Shanghai-Opterons 60 Prozent höhere Energieeffizienz gemessen werden.
Neben den Nehalem-EP für Rechner mit zwei Sockeln hat Intel mit den Modellen W3570 (3,2 GHz), W3540 (2,93 GHz) und W3520 (2,66 GHz)auch drei Nehalem-Xeons für Rechner mit einer CPU-Fassung im Programm. Diese Prozessoren laufen laut Intel auch in X58-Mainboards, wenn ein passendes BIOS zur Verfügung steht.
Intel zufolge sind alle neuen Prozessoren bereits erhältlich und bei den Herstellern von Servern und Workstations heiß begehrt. Noch nie gab es vor einem Marktstart derart viele Ankündigungen rund um eine Intel-CPU, von den Serverherstellern Lenovo, Cisco und Dell sogar konkrete Produktdetails. Und Apple durfte - wieder einmal - seinen neuen MacPro sogar schon verkaufen.
Auch andere Hersteller reiten derzeit auf der Nehalem-EP-Welle. Parallels hat seine neue Virtualisierungslösung pünktlich vorgestellt, und der offizielle Marktstart von Nvidias neuen Quadro-FX-Karten liegt ebenfalls auf dem Termin der neuen Xeon-Serie. Zusammen mit den Virtualisierungsfunktionen "VT-d" des Chipsatzes 5520 für den Nehalem-EP lassen sich so auch mehrere Grafikkarten mit mehreren Betriebssystemen parallel mit 3D-Beschleunigung nutzen. Dadurch werden die neuen Xeons auch für Grafikworkstations besonders interessant, nicht nur für Server.
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Das meinte ich auch, die Mehrleistung wird vorallem durch den zweiten Link erreicht in...
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