Für Profis: Drei neue Quadro-Karten mit Virtualisierung

Neue Nvidia-Karten für Workstations mit Nehalem-Xeons

Mit drei neuen Grafikkarten der Serie Quadro FX rundet Nvidia sein Angebot in der Mittel- und Oberklasse ab. Passend für die kommenden Xeon-Prozessoren, deren Chipsätze auch Virtualisierung beherrschen, lassen sich die Quadros nun mit mehreren Betriebssystemen gleichzeitig nutzen.

Anzeige

Quadro FX 580
Quadro FX 580
Die Modelle Quadro FX 580 (32 SPUs), FX 1800 (64 SPUs) und FX 3800 (192 SPUs) will Nvidia ab dem 30. März 2009 ausliefern, die technischen Daten verriet das Unternehmen aber bereits jetzt. In Europa wird PNY die Karten anbieten, wie bei allen Quadros. Workstations damit bieten unter anderem Dell, HP und Lenovo an.

Preise und Einsatz der Quadro FX
Preise und Einsatz der Quadro FX
Mit den drei neuen Karten hat Nvidia nun sechs Modelle der Serie Quadro FX im Programm, die zwischen 99 US-Dollar (FX 380) und 3.300 US-Dollar (FX 5800) kosten. Die kleineren Karten empfiehlt Nvidia für Arbeitsplätze mit mehreren Bildschirmen, etwa im Finanzsektor, ab der FX 1800 sollen ernsthafte CAD-Anwendungen möglich sein. Die Boliden FX 4800 und FX 5800 mit bis zu 4 GByte Speicher sind vor allem für die Visualisierung von großen Datenmengen gedacht, wie sie bei medizinischen Untersuchungen oder der Geologie anfallen.

Quadro FX 3800 mit DVI und 2x DP
Quadro FX 3800 mit DVI und 2x DP
Unter den drei neuen Karten sticht die FX 3800 heraus, sie ist nach der 4800 und 5800 die dritte Quadro, die auf der GT200-Architektur basiert. Für im Workstation-Umfeld günstige 899 US-Dollar soll sie Nvidia zufolge rund 70 Prozent schneller sein als ihr Vorgänger FX 3700 mit G92-GPU. Dabei nimmt die Karte maximal 107 Watt auf, was sie auch in kompakten Workstations verwendbar macht.

Daten aller Quadro FX
Daten aller Quadro FX
Ab der FX 580, also auch bei allen drei neuen Modellen, unterstützen die Quadro-Karten eine Farbtiefe von 10 Bit pro Kanal, was aber erst an passenden abgeglichenen Monitoren sinnvoll ist. Solche Systeme werden beispielsweise in der Bildverarbeitung, der digitalen Druckvorstufe und der Visualisierung eingesetzt. Die Programmierschnittstelle CUDA beherrschen alle Quadro-Karten.

Virtualisierung mit SLI
Virtualisierung mit SLI
Neben den schon länger gepflegten Quadro-Treibern, die von den Herstellern professioneller Software zertifiziert werden, gibt es ab der kommenden Woche auch neue Treiber für die gesamte Palette der Quadro-FX-Karten. Diese Treiber beherrschen Intels VT-d, eine neue Funktion für die Virtualisierung mit Nehalem-Prozessoren. Die Xeons mit Nehalem-Kern werden inzwischen täglich erwartet, da Apple sie im neuen Mac Pro bereits verkauft und auch andere Hersteller wie Dell bereits Nehalem-Server angekündigt haben.

AutoCAD mit Spiele- und Quadro-Karten
AutoCAD mit Spiele- und Quadro-Karten
Mit VT-d, das auch schon mit dem Core i7 und dem X58-Chipsatz klappt, können auch Peripheriegeräte wie Grafikkarten virtualisiert werden. Linux und Windows lassen sich dann beispielsweise gemeinsam nutzen, wobei jedem Betriebssystem die 3D-Funktionen der Grafikkarte zur Verfügung stehen. Das war bisher nicht möglich. Das klappt aber nur, wenn zwei per SLI verbundene Karten im System stecken. Mit einer Karte lässt sich die 3D-Beschleunigung laut Nvidia weiterhin nur für ein Betriebssystem nutzen, auch wenn zwei parallel laufen können.

Zubehör für Quadro-Karten
Zubehör für Quadro-Karten
Im Laufe des Jahres 2009 will Nvidia für die Quadro-Karten außerdem Zubehörprodukte für weitere Anwendungen auf den Markt bringen. Nvidias Shutterbrillen, die es für Spiele bereits gibt, werden dafür von Infrarot- auf Funkanbindung umgerüstet und heißen dann "3D Vision Pro". Sie sollen in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 erscheinen. Bereits im Sommer gibt es eine Karte für das digitale Videointerface SDI, das in der Produktion unter anderem für unkomprimierte Digitalvideos verwendet wird. Nvidias SDI-Karte soll die Daten direkt an die GPU durchreichen, die drei schnellsten Quadro-Karten gibt es als Spezialanfertigung bereits mit SDI-Anschlüssen.


SFX 22. Sep 2010

Hitze - Lüfter - laut - Mist!

darkfate 26. Mär 2009

Mit xen war das schon eine weile lang möglich. 2007 gabs schon die ersten google treffer...

Hansi73248 26. Mär 2009

Naja, ich finde die Aussage von Der Du schon etwas beleidigend und ich habe mich nicht...

Appler 26. Mär 2009

Teilweise hast ja recht. Apple hat ja wirklich nicht die aktuellsten Grafikkarten...

Ext 26. Mär 2009

Quake? Selbst bei 4xFullHD mit 16xAA und 16xAF immer noch mehr als dein Monitor...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  2. Business Analyst SAP (m/w)
    CSL Behring GmbH, Marburg
  3. Java-Anwendungsentwickler / -innen
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  4. Inhouse Spezialist SAP (m/w)
    ROTA YOKOGAWA GmbH & Co. KG, Wehr am Rhein

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  2. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  3. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  4. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  5. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  6. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  7. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  8. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  9. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  10. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

Nanotechnologie: Die unbekannten Teilchen
Nanotechnologie
Die unbekannten Teilchen
  1. Anode aus Titandioxid Neuer Akku lädt in wenigen Minuten
  2. Nanotechnologie Mit Nanoröhrchen gegen Produktfälschungen

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel