Short-Throw-Projektoren mit VGA-Fernbedienung

NEC NP500WS und NEC NP600S projizieren 60-Zoll-Bild bei einem Meter Abstand

Wenn der Referent die Projektion nicht stören soll, empfehlen sich Projektoren mit kurzer Projektionsdistanz. Für den geschäftlichen Einsatz hat NEC Display Solutions die neuen Short-Throw-Geräte NP500WS und NP600S angekündigt. Beide lassen sich über das VGA-Kabel vom Rechner fernsteuern.

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Der NEC NP500WS und der NEC NP600S projizieren Bilder ab einer Diagonale von 60 Zoll und einer Projektionsentfernung von einem Meter. Dadurch können Referenten laut NEC keine störenden Schattenwürfe verursachen und werden auch nicht geblendet. Beide Modelle sollen sich für kleine Räume sowie Sitzungen oder Schulungen eignen, bei denen direkt am Whiteboard gearbeitet wird.

Während der NP500WS eine WXGA-Breitbildauflösung (1.280 x 800 Pixel) bietet, ist es beim NP600S eine XGA-Auflösung (1.024 x 768 Pixel). Beide Geräte basieren auf LCD-Technik. Das Kontrastverhältnis liegt bei 600:1. Eine automatische digitale Trapezkorrektur (+/- 20 Grad) und eine Wandfarbkorrektur mit Whiteboard-Modus erleichtern laut Hersteller die Anpassung auf die Raumverhältnisse.

NEC NP500WS / NP600S
NEC NP500WS / NP600S

Die Leuchtstärke gibt NEC beim NP500WS mit 2.100 Lumen an, der NP600S erreicht mit seinem 4:3-Bild 2.600 Lumen. Die Lampenlebensdauer beträgt jeweils 3.000 Stunden, was im leuchtschwächeren Eco-Modus auf 4.000 Stunden angehoben werden kann. Der Stromverbrauch im Betrieb liegt bei 230 respektive 170 Watt. In seinem stromsparendsten Stand-by-Modus soll der Projektor 3 Watt verbrauchen. Die Geräuschemission soll bei 29 dB im Eco-Modus bis 35 dB im Normalmodus liegen.

Zwar liegt eine Infrarotfernbedienung bei, doch mit Hilfe einer mitgelieferten Software können NECs neue Short-Throw-Projektoren auch direkt vom Präsentations-PC über das VGA-Kabel ferngesteuert werden. Die Softwareoberfläche der virtuellen Fernbedienung ist einer echten Fernbedienung nachempfunden, wichtige Tasten wie beispielsweise der Betriebsmodus sind darauf abgebildet. Das soll insbesondere für den Bildungsbereich interessant sein, in dem oft von mehreren Personen von nur einer einzigen Fernbedienung auf das Gerät zugegriffen wird. Ein- und Ausschalten des Projektors ist ebenfalls über das VGA-Kabel möglich.

Über eine Ethernetschnittstelle und die Software PC Control Utility Pro 4 ist eine Steuerung und Überwachung aus dem Netzwerk möglich. Außerdem lassen sich über das Netzwerk und an den Projektoren selbst Betriebszeiten für das automatische Ein- und Ausschalten einstellen. Bei einer Störung erhält der Administrator eine automatische Benachrichtigung mit Angabe der Fehlerquelle.

Zusätzlich zur VGA-Schnittstelle gibt es noch eine DVI-Schnittstelle, die mit einem Adapter als zweiter VGA-Eingang genutzt werden kann. Zur Steuerung über Ethernet und VGA-Kabel kommt noch eine über die RS-232-Schnittstelle hinzu. Für Ton sorgen integrierte 7-Watt-Lautsprecher. Das Gewicht der Projektoren gibt NEC mit je 3,3 kg an. Gegen Diebstahl soll unter anderem ein Kensington-Schloss verwendet werden können. Dazu kommen ein Passwortschutz und eine Tastensperre.

NECs NP500WS und NP600S sind ab sofort lieferbar und kosten jeweils 1.092 Euro. VGA-und Stromkabel, IR-Fernbedienung, Batterien, eine Objektivschutzkappe sowie eine Handbuch-CD, eine Kurzanleitung und eine Tragetasche liegen bei.


ich so und du 19. Mär 2009

Ich glaube, der Eröffner wollte damit nur ein wenig übertreiben, weil er die VGA...

ME_Fire 19. Mär 2009

In erster Linie aber weil alle Notebooks die nach 2000 produziert wurden keine RS232...

NaIchBins 19. Mär 2009

Weil RS232 bestenfalls für eine Terminalsitzung geeignet ist, nicht jedoch für Bilddaten?

er 19. Mär 2009

VGA *kopfschüttel*

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