Digitale Dividende soll 2009 versteigert werden

Bundesnetzagentur will frei werdende Fernsehfrequenzen dieses Jahr vergeben

Die Bundesnetzagentur hat ein Positionspapier veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Behörde die frei werdenden analogen Fernsehfrequenzen noch im laufenden Jahr vergeben will. Dazu soll die Versteigerung an eine Versteigerung von UMTS-Frequenzen gekoppelt werden.

Anzeige

Die Bundesnetzagentur will die Frequenzen, die durch die Umstellung von analoger auf digitale Fernsehübertragung frei werden, schnell versteigern. Das geht aus einem Positionspapier der Behörde hervor.

Die Bundesnetzagentur will die frei werdenden Frequenzen "zügig" nutzen. Sie plant, "alle Möglichkeiten der Verfahrensbeschleunigung und Verfahrensstraffung auszuschöpfen", damit die Frequenzen noch in diesem Jahr vergeben werden können.

Die Verfahrensbeschleunigung besteht darin, dass die Bundesnetzagentur "die Frequenzen im Bereich von 790 MHz bis 862 MHz in die laufende Vorbereitung des Vergabeverfahrens für die Frequenzbereiche bei 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz einbezieht." Dann muss die Behörde kein neues Verfahren aufsetzen. Bei den Frequenzen im Gigahertz-Bereich (GHz) handelt es sich um UMTS-Frequenzen.

Die schnelle Vergabe der Frequenzen sei "unser Beitrag zum Konjunkturpaket", sagte Bundesnetzagenturpräsident Matthias Kurth der Tageszeitung Die Welt. Er erwartet von den Auktionen allerdings keine Gewinne wie im Jahr 2000. Damals zahlten die Mobilfunknetzbetreiber umgerechnet rund 50 Millionen Euro für sechs UMTS-Frequenzen in die Staatskasse. Zwei der Frequenzen wurden später zurückgegeben und stehen nun erneut zum Verkauf.

Durch die Umstellung auf die digitale Rundfunkübertragung werden etwa 90 Prozent der bisher verwendeten Frequenzbänder frei. Diese werden auch als digitale Dividende bezeichnet. Anfang März 2009 hat die Regierung die Nutzung der Frequenzen freigegeben. Darüber sollen unter anderem drahtlose Internetzugänge angeboten werden, um eine lückenlose Breitbandversorgung in ganz Deutschland zu gewährleisten. Derzeit gibt es in einigen ländlichen Gebieten noch keine Breitbandzugänge.

In einigen Pilotprojekten, unter anderem an der mecklenburgischen Seenplatte und im Raum Wittstock/Dosse in Brandenburg, wird die Breitbandinternetversorgung per Funk getestet. Die Tests verliefen allerdings bislang nicht reibungslos. So traten Störungen unter anderem beim Empfang von TV-Programmen auf.


pommesbude 17. Mär 2009

ein Klick in Wikipedia: "Durch die Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Juli/August 2000...

pommesbude 17. Mär 2009

die sind echt zu blöd um soetwas einfaches zu recherchieren! unglaublich!

überall dachte 17. Mär 2009

ist sie doch ? °°

waterwulf 17. Mär 2009

Was die kabelfirmen machen nennt man glaub ich überbuchung http://de.wikipedia.org/wiki...

waterwulf 17. Mär 2009

Nächstes jahr starten die ör mit hd. das braucht auch nochmal massig platz,gar nicht von...

Kommentieren




Anzeige
  1. Fachexperte (m/w) SAP-Basis
    über Invenimus Personalberatung GmbH, Großraum Leipzig
  2. Softwareentwickler / Softwareentwicklerin
    BBF GmbH, München und Dresden
  3. Softwareentwickler/in Java / JEE
    BBF GmbH, München
  4. Stellvertretender Teamleiter (m/w) IT-Helpdesk
    Rhenus AG & Co. KG, Holzwickede

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One

  2. Microsoft

    Xbox One mit neuer Kinect und Blu-ray-Laufwerk

  3. Datennetz

    Bundesweite Störung beim mobilen Internet der Telekom

  4. Heavy Gear Assault

    Mech-Action auf Basis der Unreal Engine 4

  5. Superkondensator

    Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit

  6. Ruckus Wireless

    Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots

  7. Engine

    Unity-Basis kostenlos mit Mobile-Werkzeugen

  8. Drosselung

    Ein Drittel aller Filme wird als Video-on-Demand geliehen

  9. Wikileaks

    Wau-Holland-Stiftung kann nur noch die Server bezahlen

  10. Surface Pro im Test

    Microsofts Tablet überzeugt als Notebook



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sailfish-Smartphone: Jolla stellt "The Other Half" vor
Sailfish-Smartphone
Jolla stellt "The Other Half" vor

Jolla hat unter dem Namen "The Other Half" (Die andere Hälfte) sein erstes Smartphone mit dem Meego-Nachfolger Sailfish OS vorgestellt. Die Entwickler von Nokias einzigem Meego-Smartphone N9 bieten "Die andere Hälfte" mit 4,5-Zoll-Display ab sofort zur Vorbestellung an.

  1. Sailfish OS Erste Jolla-Smartphones Anfang Mai erhältlich
  2. Displayserver Wayland 1.1 mit neuen Weston-Backends
  3. Jolla SDK für Sailfish veröffentlicht

LG: Flexibles OLED für gewölbte Smartphones
LG
Flexibles OLED für gewölbte Smartphones

LG hat ein OLED-Display mit 5 Zoll großer Diagonale präsentiert, das flexibel ist und damit den Weg für gewölbte Smartphones freimacht. Auch ein 7 Zoll großes Display mit Full-HD-Auflösung in herkömmlicher LCD-Technik gehört zu den Neuheiten.

  1. Lotus XT Glas Neues Corning-Schutzglas für 2 Meter breite Bildschirme
  2. Smartphone Google bringt Galaxy S4 mit purem Android
  3. LG 55EA9800 Gebogener OLED-Fernseher mit 55 Zoll ist serienreif

Bezahldienst: Google Checkout wird eingestellt
Bezahldienst
Google Checkout wird eingestellt

Google stellt seinen Zahlungsdienst Checkout in sechs Monaten ein. Anbieter sollen stattdessen auf Google Wallet umsteigen.

  1. Google Wallet Geldversand per E-Mail
  2. Messenger iPhone-Nutzer sollen jährlich für Whatsapp zahlen
  3. Instant-Messaging Whatsapp für Blackberry 10 ist da

Zum Artikel