Telefónica versucht Hansenet und United Internet zu kaufen

Wert der beiden Firmen auf circa 2 Milliarden Euro taxiert

Telefónica versucht, die deutschen Firmen Hansenet und United Internet zu übernehmen. Damit könnte ein mächtiger Wettbewerber zur Deutschen Telekom entstehen.

Anzeige

Der spanische Telefónica-Konzern möchte die Telecom-Italia-Tochter Hansenet und den Internetzugangsvermarkter und Webhoster United Internet kaufen. Das hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus unternehmensnahen Kreisen erfahren. "Der Verkaufsprozess von Hansenet hat gerade erst begonnen; in dieser ersten Phase hält Telecom Italia Treffen mit mehreren unterschiedlichen potenziellen Interessenten ab", zitiert das Blatt einen Sprecher der Telecom Italia. Beide Übernahmeobjekte werden auf jeweils 1 Milliarde Euro geschätzt.

Die Verhandlungspartner sind bereits über verschiedenste Kanäle miteinander verwoben: Telefónica Deutschland vermarktet bereits entbündelte DSL-Zugänge über United Internet, Hansenet, Freenet sowie über den Mobilfunkbetreiber O2, der ebenfalls zum Telefónica-Konzern gehört. Der spanische Konzern ist zudem bereits mit 10 Prozent einer der größeren Anteilseigner an der Telecom Italia.

Bisher können sich die Konzernspitzen aber nicht auf einen Kaufpreis für Hansenet, das in Deutschland vor allem unter der Marke Alice auftritt, einigen.

Ralph Dommermuth, Gründer und Vorstandschef der United Internet aus Montabaur, stellt sich dem Bericht zufolge bisher gegen einen Verkauf. Zu einem Spitzentreffen mit O2-Deutschland-Chef Jaime Smith Basterra sei es noch nicht gekommen. Sollte der Telefónica, die die Krise als Chance für billige Übernahmen nutzen will, der Coup gelingen, würde damit ein mächtiger Wettbewerber der Deutschen Telekom entstehen.


huahuahua 26. Mär 2009

Du merkst nicht einmal, dass Du Kacke erzählst. Die von 1&1 gehosteten WebSites sind sehr...

gollumm 16. Mär 2009

Wofür braucht man mehrere? Und sag jetzt nicht zur SPAM Vermeidung - dafür gibt es heute...

gollumm 16. Mär 2009

Eher umgekehrt...

gollumm 16. Mär 2009

Telefonica hat eine höhere Marktakapitalisierung als die Dt. Telekom. Siehe oben...

UI-kaufen-tu... 14. Mär 2009

also so wie ich das schon mal gelesen habe besteht nicht nur eine Korperation zwischen...

Kommentieren




Anzeige

  1. Netzwerk Administrator (m/w)
    Loyalty Partner Solutions GmbH, keine Angabe
  2. Mitarbeiter/-in Informationstechnologie, Produktdatenmanagement / Bill of Materials Support und Prozesse
    Daimler AG, Sindelfingen
  3. Softwareentwickler (m/w)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  4. Trainee IT (m/w) Schwerpunkt: SAP Applikation
    Unternehmensgruppe Theo Müller, Aretsried

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. 25 Jahre Gameboy

    Nintendos kultisch verehrter Elektroschrott

  2. Digitalkamera

    Panono macht Panoramen im Flug

  3. Nach EuGH-Urteil

    LKA-Experten wollen weiter Vorratsdatenspeicherung

  4. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  5. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  6. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  7. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  8. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  9. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  10. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel