Spieletest: Empire Total War - Jahrhundertstrategie

Grüne Linien markieren den Weg der eigenen Truppen.
Empire setzt an Hardware mindestens einen Rechner mit 2,4 GHz voraus sowie 1 GByte RAM unter Windows XP und 2 GByte RAM unter Vista. Die Grafikkarte muss über 256 MByte RAM verfügen und DirectX 9 sowie Shader Model 2.0 unterstützen, auf der Festplatte belegt das Programm 15 GByte Platz. Mit einer solchen Konfiguration lässt sich Empire so gerade auf den niedrigsten Einstellungen spielen - und kann angesichts der immer noch riesigen Welt und der schicken Seeschlachten immer noch mit seiner Optik begeistern. Wer die ganze Grafikpracht genießen möchte, braucht allerdings deutlich schnellere Hardware.

Das Diplomatiemenü.
Leider unterstützt das Programm auch auf Multicore-Prozessoren nur einen Kern - selbst unter Volllast wird ein zweiter schlicht nicht verwendet; ein Update soll diesen Zustand im Sommer 2009 beheben. Ebenfalls nicht wirklich brauchbar ist die Erkennung der verfügbaren Leistungsressourcen im Optionenmenü. Wer Empire in der auf seinem Rechner bestmöglichen Fassung spielen möchte, muss also selbst Hand an Licht und Schatten, Texturauflösung und die weiteren Effekte anlegen.
Empire: Total War ist für rund 50 Euro erhältlich. Das Programm muss beim Onlinedienst Steam registriert werden, läuft dafür aber auch ohne DVD im Laufwerk. Die USK hat es ab zwölf Jahren freigegeben.
Kurz nach Veröffentlichung hat Empire immer noch mit einer Vielzahl von großen und kleinen Bugs zu kämpfen. Weil Steam die bereitgestellten Patches automatisch aufspielt, war es nach einem verbuggten Update sogar zeitweise nur mit kruden Tricks möglich, das Spiel laufen zu lassen. Ein weiteres Update wurde allerdings rasch von Creative Assembly bereitgestellt. Bei allem Ärger: Das Entwicklerteam kümmert sich aktiv um das Programm und reagiert schnell und meist auch kompetent, so dass mit einer baldigen Lösung der Probleme zu rechnen sein sollte. Wer auf derlei Fehler besonders allergisch reagiert, sollte mit dem Kauf noch warten.
Fazit
Veteranen, die schon frühere Total War gespielt haben und lieben, wissen natürlich schon seit Monaten: An Empire führt für sie kein Weg vorbei. Und tatsächlich ist das jüngste Werk von Creative Assembly der bislang mit Abstand beste Teil der Reihe. Einerseits mit noch mehr Optionen und Möglichkeiten, unter anderem dank der Schiffsschlachten. Andererseits ist die Bedienung runder, die KI solider, und auch die Grafik wirkt auf schnellen Rechnern spektakulär.
Wer sich als Strategieeinsteiger mit solch komplexen Titeln bislang schwertut, sollte trotzdem einen Versuch wagen: Auch ohne Vorkenntnisse haben wackere PC-Generäle ihre Armee und Armada erstaunlich rasch im Griff, und dann entfaltet Empire zugleich mit seiner Tiefe sein Suchtpotenzial. Nur das Problem mit den vielen Bugs sollten die Entwickler rasch beheben - dann steht dem Jahrhundertspielspaß nichts mehr im Wege.
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Steam Scheiße! Sorry für derben Ausdruck, aber ich habe mir heute Empire Total War...
Ich kann mir meine Spiele auch leisten, kaufe mir die meist auch - aber installiere...
Dieser Steam-Mist ist ja wohl die größte Kundenverarsche, die ich in letzter Zeit gesehen...
Naja zieh von den ganzen negativen Bewertungen die ab, deren Inhalt daraus bestehen jedes...
Ah ja, die Crackuser sind natürlich kein Teil des Gesamtproblems, nein, die pösen...
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