SemProM: Produkte führen Tagebuch

Produkte mit einem Chip wissen alles über sich

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz entwickelt mit mehreren Unternehmen ein digitales Tagebuch für Produkte. Auf Chips werden alle Produktschritte einer Ware - von der Herstellung bis zum Händler - gespeichert. Profitieren sollen Verbraucher ebenso wie Hersteller, Lieferanten und Händler.

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Ist das Bioprodukt auch wirklich unter biologischen Gesichtspunkten angebaut? Ist das Gemüse frisch? Die Tiefkühlpizza durchgängig gekühlt worden? Fragen, die sich Käufer täglich in den Supermärkten stellen. Es bleibt ihnen derzeit nur ein kritischer Blick auf die Packung. Das könnte sich jedoch in Zukunft ändern. Dann sollen alle Produkte ein digitales Gedächtnis bekommen, das allen Stationen in der Warenkette - von den Produzenten über die Lieferanten und die Händler bis zu den Verbrauchern - nutzt.

SemProM, Semantic Product Memory, heißt das Projekt, das das ermöglichen soll. Dazu sollen Produkte künftig mit Speicherchips versehen werden, auf denen alles Wichtige festgehalten wird: welche Herstellungsschritte das Produkt in der Fabrik durchlaufen soll, wann es fertig geworden ist, wann es ausgeliefert wurde, wann es beim Händler ankam. Später sollen auch intelligente Speicher eingesetzt werden, die nicht nur von den einzelnen Stellen beschrieben werden, sondern die selbst auch Daten sammeln, etwa festhalten, wenn das Produkt zu lange in der Sonne steht oder herunterfällt.

Von einem solchen Produkttagebuch profitierten alle Beteiligten, erklärt Alexander Kröner vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken: Verfüge ein Produkt über einen Speicher mit Handlungsanweisungen für Maschinen, werde die Herstellung vereinfacht. So wird es nicht mehr nötig sein, die einzelnen Maschinen zu vernetzen. Es reicht aus, die Maschinen mit Lese- und Schreibgeräten auszustatten. Sie lesen, was sie tun sollen, führen den Schritt durch und schreiben eine Statusmeldung in den Speicher des Werkstücks. Für die Hersteller bedeutet das mehr Flexibilität, da sie ihre Produktionsstraßen einfacher verändern können. Außerdem wird es so möglich, individuell zu produzieren, etwa Medikamentenpackungen nach individuellen Anforderungen für einzelne Patienten abzufüllen. Außerdem kann der Ausschuss verringert werden, da ein Produkt von sich aus meldet, wenn etwas nicht stimmt.

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HAHA 24. Mär 2009

Ich weiß nicht waqs ich sagen soll.... Ich weiß nicht was das ist, aber er hätte sie...

mhe 10. Mär 2009

... geht mit seinem RFID Zapper durch den Supermarkt und schaltet die Tags einfach aus...

Penispilz 10. Mär 2009

Ampel ftw !! Kalorienampel Ablaufdatumsampel Gutes Fett/Böses Fett-Ampel Acrylamidampel...

Schnuffel &Mauli 10. Mär 2009

Ich glaube das geht ganz einfach... die Bunkern ein paar von den Chips in einem Kühlhaus...

adelheitmann 10. Mär 2009

Was hat das jetzt mit dem iPhone zu tun?

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