Txtr: E-Book-Reader mit Touchpad-Steuerung und WLAN

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Offenes Konzept

txtr
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Die Software des txtr basiert auf Linux und ist offen für Entwickler. "Bei uns muss niemand das Gerät hacken oder umständlich aufschrauben, wenn er bestimmte Funktionen haben will", sagt Steinhauser. Alle Informationen würden dokumentiert und zur Verfügung gestellt. Der Reader werde zum Marktstart alle relevanten Formate unterstützen, darunter PDF, HTML, Office, ePub, aber beispielsweise auch Powerpoint. Für die Unterstützung weiterer Formate sei dann die Entwicklergemeinde gefragt.

Die Community

Von anderen E-Book-Readern unterscheiden soll sich der txtr auch durch die dazugehörige Community txtr.com. Hier wird es, ähnlich wie bei Amazon oder dem deutschen Libreka, einen eigenen E-Book-Store geben. Er wird laut Steinhauser ein "erlesenes Verlagsprogramm" bieten - neben Belletristik liegt der Schwerpunkt vor allem auf Fachliteratur. Denn als Zielgruppe haben die Macher des txtr auch Studenten, Juristen und Ärzte im Blick.

Über die Community können befreundete Nutzer eigene Texte austauschen. Sie können auf die Website geladen werden und von dort von allen Nutzern, die der Autor dazu autorisiert hat, auf die Lesegeräte geladen werden. Schließlich lautet die Idee: alle Texte immer überallhin mitnehmen zu können.

Das gilt nicht nur für selbstverfasste Texte. Andere lizenzfreie Texte können geteilt und auch Webclippings über die Plattform ausgetauscht und über den Reader abgerufen werden. Einzige Begrenzung sind mögliche Lizenzenfragen. Sollte das Austauschen von bestimmten Texten eine Lizenzverletzung darstellen, bekommt der txtr-Nutzer eine Warnung angezeigt. Die Hersteller setzen aber darauf, dass Verlage künftig zum Beispiel digitale Privatkopien erlauben könnten, was den Austausch unter "innig verbundenen Freunden" der Community einschließen könnte.

Der Preis

Wie viel der txtr kosten wird, wenn er im Herbst 2009 auf den Markt kommt, steht noch nicht fest. Das hänge nicht nur von den Herstellungskosten ab, sondern auch von den Preisen der Konkurrenz, sagt Steinhauser. Es sei anzunehmen, dass die Preise auf mittlere Sicht dramatisch sinken: "Eines Tages werden die Autohändler das Autohandbuch als E-Book-Reader beilegen".

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xtraa 30. Okt 2009

Hauptsache er labert keinen Müll. Das ist mir 1000 mal wichtiger als saubere Fingernägel...

fredkomet 15. Okt 2009

Kann der Typ im Video sich nichtmal die Fingernägel sauber machen? Das geht ja gar nicht.

Horsten 16. Jun 2009

...

Herr Typ 08. Mär 2009

Weil sie Ihre Internetplatform txtr.com damit vermarkten werden/wollen.

tuxor 07. Mär 2009

Übrigens wird das Wort so geschrieben: Innovation

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