Spieletest: Fear 2 - Action, Angst und Alma

Überall stößt Becket auf teils entsetzlich zugerichtete Leichen
Die stärkste Waffe von Becket ist die Fähigkeit, auf Knopfdruck für ein paar Sekunden die Zeit zu verlangsamen und die Gegner dabei in aller Ruhe aufs Korn zu nehmen. Das gab es auch schon im Vorgänger, allerdings hat Entwickler Monolith den Effekt grafisch überarbeitet. Die Flugbahnen von Kugeln sind immer noch gut zu sehen, was sowohl eigene Treffer erleichtert als auch das Ausweichen.
Fear 2 ist so selbst auf der härtesten Schwierigkeitsstufe vergleichsweise einfach. Und das, obwohl das Programm auch auf PC kein eigenes Speichern zulässt, sondern auf allen drei Plattformen den Spielstand selbst an gut ausgewählten Stellen sichert.

Bei 4:3-Bildschirmen stören dicke Balken
Beim Vorschreiten durch die Levels hat Becket immer wieder Visionen von Alma, die vor ihm herläuft, von seltsamen Farben und anderen Orten. Diese direkt ins Spiel integrierten Szenen sind teils aufwendig geskriptet, bieten tolle und so noch nicht gesehene Flimmer-, Schatten- und Farbeffekte. Trotzdem sind sie weniger spannend als in Teil 1, weil während der Sequenzen nur selten echte Gefahr droht und der Spuk bald wieder folgenlos vorbei ist - bis zu einem bestimmten Punkt in der Handlung, die dann eine echte Wendung nimmt.

Mit dem Flammenwerfer brät der Spieler seine Gegner
Fear 2 ist für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC erhältlich. Am PC benötigt das Spiel Windows XP oder Vista sowie mindestens einen Rechner mit 2,8 GHz, 1 GByte RAM unter XP und 1,5 GByte RAM unter Vista. Die Grafikkarte muss DirectX 9 beherrschen und mindestens 256 MByte Speicher haben. Auf der Festplatte benötigt das Spiel 12 GByte Platz - und beim Spieler viel Geduld während der langen Installationsroutine. Am PC setzt Fear 2 als Kopierschutz eine Aktivierung bei Steam voraus. Der Client muss also installiert sein, dafür läuft das Spiel ohne DVD im Laufwerk und lässt sich auch jederzeit später wieder ohne die Silberlinge herunterladen.

Bei 4:3-Bildschirmen stören dicke Balken
Vorteil am PC: In den Grafikeinstellungen lassen sich viele Details an persönliche Vorlieben anpassen. Wen etwa die Bewegungsunschärfe stört, kann sie einfach deaktivieren - auf Konsole geht das nicht. Nachteil am PC: Zwar stellt das Programm alle gängigen, technisch jeweils möglichen Auflösungen zur Verfügung, aber auf Monitoren mit 4:3 sind etwa mit 1.280 x 1.024 Pixeln sowohl oben wie unten dicke schwarze Balken zu sehen. Allen Versionen gemein ist, dass die Grafik nicht mehr ganz aktuell wirkt, was sich insbesondere bei Explosionen, Farben und Schatten zeigt.

Zwischendurch muss Becket eine Operation erleiden
Die in Deutschland erhältliche Version ist stark geschnitten. An den fast überall in den Levels herumliegenden Leichen, an den Blutlachen auf den Böden und den Blutflecken an den Wänden hat sich nichts geändert. Aber erledigte Gegner zeigen keine Verwundungen, beim Ableben verschwinden sie einfach oder lösen sich in einer merkwürdigen Rauchwolke auf. Trotzdem hat die USK das Programm erst ab 18 Jahren freigegeben.
Fazit:
Geschmackssache: Ist Fear 2 ein solider Old-School-Shooter für unangestrengtes Ballern - oder eine altmodische Ballerorgie ohne Tempo? Verglichen mit rasanten Actionorgien wie Call of Duty geht es jedenfalls fast schon betulich zu. Und wer die Freiheit etwa eines Fallout 3 schätzt, fühlt sich in den ewig engen Gängen auch nicht wohl. Erwachsene Spieler allerdings, die unkomplizierte Schießereien und vor allem eine tatsächlich spannende Handlung mit dicken Überraschungen suchen, können Fear 2 eine Chance geben.
| Spieletest: Fear 2 - Action, Angst und Alma |






Amoklauf mache ich bald, wenn sich F.E.A.R 2 nochmal nicht installieren läßt. Sch...
Das du es scheiße findest ist völlig in Ordnung Lukas. Aber Niemand zwingt dich das Spiel...
Sorry das ich dazwischen spreche aber das Spiel ist echt krank. Ich finde es einfach nur...
Cool man, echt cool man. Hast Du mir jetzt den Mittelfinger gezeigt? Es tut mir echt sehr...
langweilig hat er nicht gesagt. LANGWEILIG HAT ER NICHT GESAGT. es geht hier um zensur...
Kommentieren