Mal eben im Internet nachgucken oder einkaufen
Große Bedeutung hat Internet auch als Informationsmedium. Eine große Mehrheit (86 Prozent) gab an, im Internet schnell und gezielt nach Informationen zu suchen. Entsprechend gehören zu den beliebtesten Angeboten Suchmaschinen, die drei Viertel der Befragten oft nutzen, Onlineenzyklopädien wie Wikipedia (33 Prozent) und die Seiten von Zeitungen und Magazinen (23 Prozent).
Doch auch wenn die Nutzer oft im Internet recherchieren, bewerten sie Inhalte aus dem Internet durchaus kritisch: Über die Hälfte (54 Prozent) schenkt vielem, was im Internet steht, keinen Glauben. Grund ist unter anderem, dass viele Nachrichten im Netz ohne Autorenangabe erscheinen. Allerdings müssen Informationen, deren Urheber bekannt sind, nicht glaubwürdiger sein. Nicht einmal ein Viertel (23 Prozent) derer, die Blogs kennen und nutzen, halten die Netzkolumnen für glaubwürdig.
Blogs sind in Deutschland allerdings kein Massenphänomen. Nur jeder fünfte Befragte liest zumindest gelegentlich ein Blog, jeder zehnte führt selbst eines. Andere sogenannte Web-2.0-Anwendungen erfreuen sich da einer größeren Beliebtheit: Mehr als ein Drittel der Befragten (38 Prozent) nutzen soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing. Die Nutzung dieser Angebote hängt jedoch sehr vom Alter ab. Drei Viertel der Nutzer unter 30 Jahren nutzen die Communitys. Bei den Nutzern zwischen 30 bis 49 Jahren ist es weniger als ein Drittel (31 Prozent).
Spaß und Unterhaltung
Das Internet bietet allerdings nicht nur Shopping und Informationen. Fast jeder Zweite (44 Prozent) betrachtet das Netz vor allem als Unterhaltungsmedium - was aber gerade für die Jüngeren kein Widerspruch sein muss: Für 69 Prozent der Befragten unter 30 Jahren bedeutet Internet Spaß und Unterhaltung. So kauft etwa fast jeder Zweite (40 Prozent) der Unter-30-Jährigen Musik online, jeder Dritte spielt im Web. Gleichzeitig nutzt praktisch jeder aus dieser Altersgruppe (90 Prozent) das Netz als Informationsquelle.
Gesurft und gemailt wird eher zu Hause als im Büro. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) nutzt E-Mail und Internet auch beruflich, fast alle hingegen (90 Prozent) aus privaten Gründen. Während bei der privaten Nutzung der Bildungshintergrund kaum eine Rolle spielt, hängt die berufliche Nutzung stark davon ab: 30 Prozent der Nutzer mit einem Hauptschulabschluss nutzen das Internet bei der Arbeit. Bei den Nutzern mit Abitur oder Hochschulabschluss ist der Anteil doppelt so hoch. Für Aus- und Weiterbildung spielt das Internet nur eine untergeordnete Rolle: 17 Prozent der Befragten nutzen das Web dazu. Auch von denen, die in einer Ausbildung stecken, nutzen nur die Hälfte das Web zur Aus- und Weiterbildung.
Für die Studie befragte PwC 1.006 repräsentativ ausgewählte Menschen ab 16 Jahren.
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denke nicht....
Das wissen die Senderchefs schon längst. Sonst wären die Internetangebote der Sender...
wasn?! Nix zum Thema zu sagen? Dann einfach mal die Klappe halten ...
nick gewechselt uk?
Es gibt für jeden Mist Ratgeber, Tipss und Doku-Soaps im Fernsehen. Leider aber keine...
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