Abo
  • Services:
Anzeige

Google schließt sich EU-Beschwerde gegen Microsoft an

"Weitgehend kein Wettbewerb auf dem Browsermarkt"

Der Suchmaschinenbetreiber Google schließt sich einer Beschwerde in der Europäischen Union gegen Wettbewerbsverstöße von Microsoft an. Die formale Untersuchung vom Januar 2009 geht auf den norwegischen Browserhersteller Opera zurück. Mozilla kam im Februar 2009 dazu.

Google schließt sich einem EU-Kartellverfahren gegen Microsoft an. "Google ist der Ansicht, dass auf dem Browsermarkt nach wie vor weitgehend kein Wettbewerb herrscht, was die Innovation für die Nutzer hemmt", so Sundar Pichai, Vice President für Product Management bei Google, in einem Unternehmensblog. "Das liegt daran, dass Internet Explorer mit Microsofts marktbeherrschendem Computerbetriebssystem verbunden ist, was dem Browser einen unfairen Vorteil gegenüber anderen Produkten verschafft". Google bietet mit Chrome einen eigenen Browser an.

Anzeige

Am 17. September 2007 bestätigte der Europäische Gerichtshof die von der EU-Kommission gegen Microsoft verhängten Strafen weitgehend, einschließlich der Forderung, bestimmte Programmierschnittstellen offenzulegen. Auf das Urteil beruft sich Opera, das sich gegen die enge Verzahnung des Betriebssystems Windows und des Browsers Internet Explorer wehrt. Zudem kritisiert Opera, dass sich Microsofts Internet Explorer nicht an Webstandards halte. Google kann als einer der Beschwerdeführer Einblick in nichtöffentliche Prozessunterlagen nehmen.

Laut Angaben des Marktforschungsunternehmens Net Applications hatte Microsofts Internet Explorer im Januar 2009 einen Anteil von 68 Prozent am Browsermarkt. Vor zwei Jahre war der weltgrößte Softwarekonzern mit circa 80 Prozent noch weitaus stärker. Firefox hält rund 21,5 Prozent des Marktes, während der Safari-Browser von Apple auf 8,3 Prozent kommt. Der Neuling Google-Chrome liegt bei 1 Prozent.

Unter den Nutzern von Golem.de sieht die Verteilung allerdings anders aus: Hier liegt Firefox mit knapp 61 Prozent deutlich vorn, gefolgt vom Internet Explorer mit knapp 23 Prozent. Dahinter folgen Opera (6,3 Prozent) und Safari (5,5 Prozent). Chrome kommt auf 1,5 Prozent.


eye home zur Startseite
Ainer v. Fielen 12. Mär 2009

Edit vom User: Zumindest Du solltest es besser wissen also spar Dir doch solche...

division by 0 01. Mär 2009

Hat sich schon mal jemand die Frage gestellt, wie denn Otto-Normal-Nutzer einen Browser...

M1AU 26. Feb 2009

Danke. Wollte ich auch gerade schreiben. Davon abgesehen brauche ich unter den meisten...

narf 26. Feb 2009

stimmt. ignoranz ist oft unheilbar. trifft bei dir offensichtlich zu, da ich noch kein...

narf 26. Feb 2009

vielleicht ist das deren gutes recht weil dich keiner zwangsverpflichtet microsoft...


Heinkas News / 25. Feb 2009



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  2. BUYIN GmbH, Bonn
  3. T-Systems International GmbH, Bonn
  4. Villeroy & Boch AG, Mettlach bei Saarbrücken / Merzig


Anzeige
Top-Angebote
  1. 319,00€ inkl. Versand (solange der Vorrat reicht)

Folgen Sie uns
       


  1. Blincam

    Brillenkamera löst beim Blinzeln aus

  2. Case Remote Air

    WLAN-Fernbedienung für DSLRs entwickelt

  3. China

    Dropbox-Alternative Seafile im Streit mit Mutterkonzern

  4. Verizon Communications

    Yahoo hat einen Käufer gefunden

  5. Deutschland

    Preiserhöhung bei Netflix jetzt auch für Bestandskunden

  6. Künstliche Intelligenz

    Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen

  7. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen

  8. Update

    Onedrive erstellt automatisierte Alben und erkennt Pokémon

  9. Die Woche im Video

    Ausgesperrt, ausprobiert, ausgetüftelt

  10. 100 MBit/s

    Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Core i7-6820HK: Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
Core i7-6820HK
Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
  1. Stresstest Futuremarks 3DMark testet Hardware auf Throttling

Digitalisierung: Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
Digitalisierung
Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
  1. Smart City Der Bürger gestaltet mit
  2. Internetwirtschaft Das ist so was von 2006
  3. Das Internet der Menschen "Industrie 4.0 verbannt Menschen nicht aus Werkhallen"

Edward Snowden: Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
Edward Snowden
Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
  1. Qualcomm-Chips Android-Geräteverschlüsselung ist angreifbar
  2. Apple Nächstes iPhone soll keine Klinkenbuchse haben
  3. Smarte Hülle Android unter dem iPhone

  1. Re: Ich glaube den Chinesen

    masel99 | 08:16

  2. Re: Gab es dafür jemals einen Markt?

    menno | 08:15

  3. Re: Des Menschen Logik

    der_wahre_hannes | 08:14

  4. Re: Womit wir wieder bei Dezentralisierung wären.

    der_wahre_hannes | 08:10

  5. Re: Netflix ist es wert

    robinx999 | 08:07


  1. 07:42

  2. 07:25

  3. 15:30

  4. 14:13

  5. 12:52

  6. 15:17

  7. 14:19

  8. 13:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel