Intels Jahresbericht: Antwort auf EU-Klage, Chipsatz-Krise
Insgesamt, und vor allem durch einen extremen Gewinneinbruch im vierten Quartal 2008, setzte Intel 2008 mit 37,6 Milliarden US-Dollar aber weniger um als 2007, als noch 38,3 Milliarden bewegt werden konnten. Der Gewinn fiel auf 5,3 Milliarden US-Dollar von fast 7 Milliarden im Geschäftsjahr 2007.
Diese für Intels Verhältnisse alarmierenden Zahlen sind zwar nicht nur der generell schwachen Nachfrage geschuldet. Diese hat jedoch laut dem SEC-Bericht Intel ungewöhnlich belastet, weil allein im vierten Quartal 2008 rund 250 Millionen US-Dollar ausgegeben werden mussten, um die nicht ausgelasteten Halbleiterfabriken zurückzufahren. Für die erste Hälfte des Jahres 2009 rechnet Intel mit ähnlichen Aufwendungen durch die Fabs, bezifferte diese in dem Bericht an die SEC noch nicht.
Deutlich weniger Geld verdient hat Intel 2008 mit Chipsätzen - die Konkurrenz von Nvidia dürfte hier einigen Anteil haben. Während die DEG mit Prozessoren von 15,9 Milliarden US-Dollar 2007 den Umsatz im Jahr 2008 leicht auf 16,1 Milliarden steigern konnte, brach das Geschäft mit Chipsätzen und Mainboards ein. Statt 5,4 Milliarden 2007 setzte Intel hier 2008 nur noch 4,6 Milliarden um. Bei den Mobilkomponenten konnte sich Intel mit Prozessoren im Wert von 11,4 Milliarden gegenüber 10,7 Millarden aber ebenso steigern wie bei den stromsparenden Chipsätzen. Hier wurden 2007 noch gut 4 Milliarden umgesetzt, 2008 waren es 4,2 Milliarden. Die Schwäche im Desktopmarkt erklärt Beschwerden von taiwanischen Mainboardherstellern, die auf großen Beständen älterer Intel-Chipsätze sitzen sollen.
Intels Dominanz im gesamten PC-Geschäft war aber auch 2008 kaum gefährdet. So geht aus dem SEC-Formular unter anderem hervor, dass Intel im Jahr 2008 ganze 20 Prozent seines Umsatzes mit Verkäufen an Hewlett-Packard erzielte, 2007 waren es noch 17 Prozent. Beim zweitgrößten Kunden, Dell, waren es in beiden Jahren je 17 Prozent. Damit machen die Nummer 1 (HP) und 2 (Dell) des PC-Markts alleine über ein Drittel des Umsatzes von Intel aus. Wie der Chipriese in dem Bericht auch angibt, hat kein anderer Kunde mehr als 10 Prozent Umsatzanteil.
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so isses :-)
Kommt jetzt nach den Hirnwäschewörtern Finanzkrise und jetzt schon Wirtschaftskrise nun...
Zugegeben die Innovationen gehen etwas zurück. Wenn ich mir ansehe mit welcher Wonne auf...
Damit hast du leider recht, die teueren CPUs verkauft man nur in so geringen Mengen...
Wo soll AMD schlechter sein? Relevant für Markt, Spieler und Business sind alle dicht...
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