Er ist in etwa so alt wie Nintendos GameCube oder die ersten Folgen der Serie 24 und treibt noch immer Webentwickler zur Verzweiflung - Microsofts Internet Explorer 6 (IE6). Wieder einmal sammeln sich aktuell Webmaster, um dem alten Microsoft-Browser den Todesstoß zu versetzen.
Der Internet Explorer 6 ist aufgrund seiner schlechten Unterstützung von Webstandards für Webentwickler ein Graus, denn die Anpassungen an ihn kosten oft viel Zeit und Nerven, die sinnvoller und produktiver eingesetzt werden könnten. Zudem stehen diverse Alternativen zum IE6 zur Verfügung, einschließlich des
Internet Explorer 7, der voraussichtlich bald durch die
Version 8 abgelöst wird.
Doch noch immer nutzen beispielsweise laut MarketShare rund 20 Prozent der Internetnutzer den Internet Explorer 6, samt seiner
offenen Sicherheitslücken. Unter den Nutzern von Golem.de sind es immerhin noch rund 7,9 Prozent, die mit dem IE6 unterwegs sind.
So
drängt aktuell die norwegische Website
Finn.no ihre Nutzer zum Update, fordert aber zugleich andere Websites auf, es ihr gleichzutun. Durchaus mit Erfolg, der Aufruf ist mittlerweile
übersetzt und ein
Wiki zur Sammlung von Mitstreitern steht zur Verfügung.
Noch deutlicher sagt es Dave Auayan, der den
IE Death March ausgerufen hat. Geht es nach ihm, lassen Entwickler den Browser ab März 2009 links liegen. Es sei einfach an der Zeit, dem IE6 ein Ende zu setzen, was Auayan an Dingen deutlich macht, die etwa zur gleichen Zeit erschienen sind.
(ji)