Test: Sonys schlichter E-Book-Reader PRS-505 (Update)
Den Austausch des Akkus hat Sony nicht vorgesehen. Sollte der Akku dennoch den Geist aufgeben, ist es aber möglich, einen Ersatzakku von einem anderen Hersteller zu kaufen und selbst einzubauen. Das ist allerdings nur für geschickte Bastler zu empfehlen, da der E-Book-Reader fast vollständig auseinandergenommen werden muss.
Fazit

PRS-505 mit Zubehör
Lesen lässt sich mit dem Sony Reader PRS-505/SC komfortabel und ausdauernd. Er ist schick, leicht transportabel und ermöglicht die Lektüre von viel Lesestoff unter unterschiedlichen Bedingungen. Doch viel mehr kann der Sony Reader nicht. Ein großer Nachteil ist, dass sich Textstellen nicht markieren und gezielt suchen lassen. So ist der E-Book-Reader eher als Ergänzung zu herkömmlichen Büchern zu sehen. Die Bilder- und Musikfunktion des Readers hätte sich Sony sparen können.
Besonders ärgerlich ist, dass die vermeintliche Neuheit von Sony in Wahrheit ein altes Gerät ist: Das Modell PRS-505/SC ist in den USA seit 2007 auf dem Markt. Dort gibt es mit dem PRS-700BC D sogar schon einen Nachfolger, der über einen Touchscreen und eine eingebaute Beleuchtung verfügt.
Sony selbst sieht den PRS-700BC D (399 US-Dollar) allerdings nicht als Nachfolger, sondern als besser ausgestattete Alternative. Der PRS-505 (299 US-Dollar) sei in den USA schließlich weiter erhältlich, betonte Sony gegenüber Golem.de. Ob und wann der PRS-700 in Europa verkauft wird, konnte Sony Deutschland nicht sagen.

PRS-505
Konkurrent Amazon bietet außerdem in den USA ab 24. Februar 2009 bereits die zweite Version seines E-Book-Readers Kindle an, die voraussichtlich auch in Deutschland auf den Markt kommen wird. Mit dem Kindle 2 lässt sich auch E-Paper lesen. Dank seiner Tastatur können Nutzer nicht nur Texte suchen oder markieren, sondern auch Notizen machen oder unbekannte Wörter nachschlagen.
Diese Konkurrenzprodukte können heute schon sehr viel mehr als der Sony PRS-505/SC. Angesichts dessen ist er einfach zu teuer. Vielleicht aber wird er eines Tages, wenn E-Book-Reader vor Funktionen überquellen, ein Gerät für Puristen. Ähnlich wie heute Handys, mit denen es sich nur telefonieren und simsen lässt. Ein schlichter E-Book-Reader aus einer Zeit, als es noch neu und aufregend war, Bücher elektronisch zu lesen. [von Meike Dülffer und Andreas Sebayang]
Nachtrag vom 27.02.2009, 13:25 Uhr:
Ergänzt um ein Statement von Sony Deutschland zum PRS-700 im Fazit.
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Blödsinn, nix ist veraltet! Der Sony-Reader ist das ultimative Gerät zum Lesen. Klein...
Hallo! Ich als Thalia - Mitarbeiterin (Wien/Österreich) musste über diese Aussage schon...
"evtl. braucht man gar kein ebook mehr, sobald das iphone diese möglichkeiten bietet...
Calibre ist generell ein empfehlenswertes Ebook-Verwaltungs/Konvertierung/Leseprogramm...
das ist aber ganz klar dein fehler. du hast in deiner welt einfach nicht den überblick...
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