LED-Lichter und Solarenergie für Afrikas Kinder

Günstiges Leselicht mit Lithium-Polymer-Akku ab Herbst 2009

Geht in Afrika die Sonne unter, stehen rund eine halbe Milliarde Menschen ohne preisgünstige Lichtquelle da. Dem Lesen und Lernen im Schein von Ölbrennern und Kerzen sagt Philips nun den Kampf an. Mit Hilfe von Solartechnik, Dynamos und LEDs sollen billige Lichtquellen entwickelt werden.

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Das Projekt "My Reading Light" (Meine Leselampe) ist Teil einer breiter angelegten Initiative, mit der erneuerbare Lichtlösungen für Afrika entwickelt werden sollen. Philips will damit besonders den Bildungssektor in Afrika unterstützen. Damit sollen Schulkinder ihre Hausaufgaben bei elektrischem Licht auch noch nach Sonnenuntergang machen können.

Die Alternative sind bislang Kerosinlampen, deren Leuchtkraft zwar recht gut ist, die aber durch steigende Ölpreise nicht ständig benutzt werden können. Außerdem sind die Dämpfe gesundheitsschädlich und der Betrieb relativ gefährlich.

Das Philips-Leselicht ist mit einer LED-Lichtquelle ausgerüstet und soll besonders leicht sein. Es wird auf oder über einem Buch platziert und leuchtet die Seiten aus. Eine Dimmfunktion verstellt die Helligkeit. Die Stromquelle ist ein aufladbarer Lithium-Polymper-Akku mit 270 mAh, der je nach Helligkeitsstufe zwischen 3,5 und 9 Stunden Licht spenden soll. Er soll bis zu 500-mal aufgeladen werden können, bis er ersetzt werden muss. Der Preis soll unter 15 US-Dollar liegen. Das "My Reading Light" soll im Herbst 2009 auf den Markt kommen.

Des Weiteren plant Philips eine tragbare Laterne, die sowohl mit Leuchtstofflampen als auch einem LED-Licht ausgestattet ist, je nachdem, ob eher eine Fläche oder ein Punkt beleuchtet werden soll. Die Maximalhelligkeit soll bei 250 Candela liegen. Der Betrieb erfolgt ebenfalls über einen Akku, der auch mit einem Dynamo geladen werden kann.

Für zu Hause oder einen kleinen Laden will Philips ein komplettes Beleuchtungsset inklusive Solarpanel, Akku und mehrerer LED-Lichtquellen anbieten. Eine Tagesration Sonne soll für den gesamten Abend reichen, teilte Philips mit. Genauere Angaben zu dem Produkt, das ebenfalls im Herbst 2009 erscheinen soll, machte Philips bislang nicht.

In Afrika muss rund eine halbe Milliarde Menschen nachts ohne vernünftige Lichtquelle leben. Weltweit sollen es 1,6 Milliarden Menschen sein.


Arsch+Seife 23. Feb 2009

und sich selbst einen Realitätscheck unterziehen. Werden sehen wie wenig da tatäschlich...

Jimbow-Jinny 17. Feb 2009

Oh man! Wenn so intelligenzlose Menschen Entwicklungshilfe in Afrika betreiben, ist es...

bla 17. Feb 2009

Je mehr geld man spendet für afrika destoreicher werden die jenigen die es verteilen...

notan 17. Feb 2009

500x auflanden --> Die Lampe ist also nach 2 Jahren als Sondermüll zu entsorgen, und wie...

stu-pid 17. Feb 2009

Ich stimme dir vollkommen zu. Allerdings musste man ja schon ab und zu schmunzeln :)

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Puhs Blog / 23. Feb 2009

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