Debian 5.0: Ein erster Blick auf Lenny

Gnome
Diese Programme liegen im Hauptzweig der Distribution (main). Zusätzlich gibt es jedoch den Zweig non-free, der auch proprietäre Software enthält sowie contrib mit freier Software, die allerdings in Abhängigkeit zu Komponenten aus non-free steht. Damit die Komponenten aus Contrib und Non-Free installiert werden können, müssen diese aktiviert werden. In Debian 5.0 geht das per Mausklick. In vielen Fällen ist das aber mittlerweile unnötig. Denn die von GStreamer mitgelieferten Codecs liegen in Main, den Adobe Flash Player liefert Lenny auch in Non-Free nicht mehr mit. Stattdessen wird nun swfdec-mozilla installiert.
Für die Installation von Codecs und aus rechtlicher Sicht ähnlich problematischen Komponenten bietet sich daher auch weiterhin Christian Marillats Archiv unter debian-multimedia.org an.
Andererseits sind dafür neue Komponenten nach Main vorgerückt: Das OpenJDK findet sich dort nun ebenso wie Alpine, der Nachfolger des bekannten, textbasierten E-Mail-Clients Pine. Die von Red Hat veröffentlichten freien Liberation-Truetype-Schriften liefert Debian jetzt ebenfalls mit.
Software: alt oder neu?
Ein weiterer Kritikpunkt an Debian war die Aktualität. Das Projekt hat immer mehr Wert auf Stabilität denn auf Aktualität gelegt, wodurch es besonders für den Einsatz auf Servern beliebt wurde. Ursprünglich sollte Lenny im September 2008 erscheinen, der Feature Freeze erfolgte bereits im Juli 2008. Da wird schnell klar, dass die nun im Februar 2009 ausgelieferte Software nicht auf dem neuesten Stand sein kann.

Iceweasel
Der verwendete Kernel ist noch recht nah dran: Lenny nutzt Linux 2.6.26, aktuell ist 2.6.28. Iceweasel ist sogar in der aktuellen Version 3.0.6 dabei. Da das eine Version zur Korrektur von Sicherheitslücken war, konnte sie trotz Feature Freeze in Lenny gelangen. Anders sieht es bei OpenOffice.org aus. Die aktuelle Version 3.0 erschien erst drei Monate nach dem Freeze - Lenny liefert daher noch die Version 2.4.1 mit. Gnome schaffte es in der Version 2.22 in Lenny, aktuell ist die Version 2.24. Bei KDE mag der Unterschied härter wirken: Debian nutzt noch KDE 3.5.9. In der 3.5er-Reihe ist die Version 3.5.10 aktuell, auf dem allerneuesten Stand allerdings ist KDE 4.2. Wer die neue KDE-Generation nutzen will, erhält sie nicht aus dem offiziellen Debian-Archiv.
Debian zu nutzen bedeutet auch, auf ein sehr umfangreiches Paketarchiv zurückgreifen zu können. Neben Gnome und KDE finden sich so noch etliche weitere Desktopumgebungen in Debian. Darunter beispielsweise die schlanken Oberflächen Xfce 4.4.2 sowie LXDE 0.3.2.
Bedingt durch den frühen Feature Freeze - gemessen am Veröffentlichungsdatum - sind viele Pakete in Debian älter als in anderen aktuellen Distributionen. Im Vergleich zu früher hat die Distribution aber auch in Sachen Aktualität Fortschritte gemacht und ist zum Teil recht nah an den aktuell verfügbaren Versionen.






nein, apt-get upgrade funktioniert bei weitem nicht so gut wie einige Spinner immer...
Äh ... mit Fedora ist jeder, der "immer das neueste" haben will TOTAL verloren. Die...
Fakt ist, dass SuSe schon immer ein anfängerfreundliches Linux war und ist, selbst der...
ich fand meinen Ansatz besser http://forum.golem.de/read.php?30614,1641139,1641139#msg...
Heitmann unser im Golemforum, geheiligt werde dein getrolle. Dein Reich komme. Dein...
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