Test: Graphic Booster - externe Grafikkarte für das Notebook

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GTA 4 genügte es, wenn der primäre Bildschirm entsprechend unter Windows neu gesetzt wurde. Etwas unberechenbar war der Flight Simulator X. Unterschiedliche Teile des Spiels - Menü, Einstellungsdialoge, das Spiel selbst - wurden teils auf unterschiedlichen Monitoren gestartet. Selbst die Zuweisung der zu nutzenden Grafikkarte im Einstellungsdialog vom Flight Simulator X klappte nicht zuverlässig.

Vorbildlich war einzig Egosofts X3 Terran Conflict. Der sauber programmierte Einstellungsdialog erlaubte die Auswahl der Grafikkarte und des Monitors und lief dann ohne Probleme - unabhängig von den Einstellungen der Monitore unter Windows.

Benchmarks

Far Cry 2
Far Cry 2
Ein direkter Vergleich zwischen den beiden Grafikkernen fällt schwer. Der Unterschied zwischen XGP und der internen Radeon HD 3200 ist drastisch: Grand Theft Auto 4 ist auch in niedrigsten Einstellungen mit der Chipsatzgrafik unspielbar. Das gilt auch für World in Conflict oder Crysis. Halbwegs aktuelle Spiele laufen auf der internen Chipsatzgrafik in der Regel nicht in akzeptabler Geschwindigkeit. Folglich werden in den Benchmarks nur Resultate betrachtet, die auf dem Graphic Booster entstanden sind.

Antialiasing wurde grundsätzlich nicht benutzt. Dafür reichen die Reserven des Graphic Boosters nur bei älteren Titeln. Mit der externen Grafikkarte war ein Spiel mit mittleren Einstellungen bei 1.680 x 1.050 Pixeln und in den meisten Fällen möglich.

Respektable Ergebnisse erreichte der Graphic Booster in dem Spiel Far Cry 2. In den höchsten Einstellungen bei 1.680 x 1.050 wurden im Benchmark im Durchschnitt 29 Bilder pro Sekunde erzielt. Wer die Einstellungen auf "High" heruntersetzt, gewinnt nochmals 2 FPS.

World in Conflict
World in Conflict
Ausreichend hohe Werte lieferte auch das Echtzeitstrategiespiel World in Conflict. Auf mittleren Einstellungen bei 1.680 x 1.050 Pixeln waren im Schnitt 31 Bilder pro Sekunde möglich. Das Spiel neigt in bestimmten Situationen allerdings zu Einbrüchen: Wird etwa eine Atombombe gezündet, sinkt die Bildrate auf 13 FPS ein. Für Mehrspielergefechte müssten die Einstellungen also nochmals gesenkt werden. Im Einzelspielermodus kann vor allem bei kleinen Szenarien die Grafikqualität nochmals angehoben werden.

GTA 4 ist für ATI-Grafikkarten eine schwer zu nehmende Hürde. Ohne den Patch 1.2 konnte das Spiel auf dem Amilo Sa 3650 zudem nur ohne Soundeffekte betrieben werden. Trotzdem ist das Spiel von allgemeinem Interesse, mit weiteren Patches will Rockstar die noch zahlreichen vorhandenen Fehler beheben.

Spielbar ist GTA 4 auf jeden Fall auf dem Notebook. Das gilt vor allem, wenn die Konsolenfassungen als Maßstab genommen werden, denn diese ruckeln auch auf PS3 und Xbox 360 etwas. Mit rund 20 Bildern pro Sekunde kann der Spieler in mittleren Einstellungen bei 1.680 x 1.050 durchaus rechnen. Allerdings muss man mit Einbrüchen der Bildrate leben. Selbst bei besonders niedrigen Details wird die minimale Bildrate nicht über 25 FPS gehoben. Für höhere Einstellungen bietet die Grafikkarte nicht genug Arbeitsspeicher. Die Ergebnisse der Benchmarks streuten recht stark. Bei 1.680 x 1.050 Pixeln wurden 20,18 FPS in mittleren Einstellungen erreicht (Detaileinstellungen auf Mittel, andere Werte 24,36,24,2).

Im 3DMark erreichte das System 3.492 3DMark-Punkte bei einer Auflösung von 1.280 x 1.024. Genutzt wurde das Profil "Performance".

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w333silke 21. Nov 2009

Hi! Ich hab eine frage.Ich habe einen apple mac book mit 256mb ddr3 grakik.Fürn xplane...

nick dieb 21. Jun 2009

Ich will Crysis auf meinem Netbook spielen!

bananenheini 02. Mär 2009

interessant, wie schnell golem mit ein paar tests fehler entlarvte. warum kann das der...

spanther 15. Feb 2009

Ja sag ich doch ^^ Aber für unterwegs zocken is halt nich :-)

zeeek 15. Feb 2009

joa, feine sache. dann würde ich sogar ein größeres gehäuse in kauf nehmen, womit mann...

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