Spieletest: Skate 2 - Knochenbrüche in der Halfpipe

Auf dem riesigen Gelände hat der Skater viel Freiheit
Spielerisch gibt es zwei große Unterschiede zum ersten Skate: Einerseits ist es jetzt möglich, vom Board abzusteigen und Strecken zu Fuß zurückzulegen. Das ist praktisch, wenn der Spieler etwa eine Treppe hinaufklettern möchte. Zudem lassen sich jetzt Objekte verschieben und aufstellen, um eigene Szenerien zu entwerfen. Leider sind beide neuen Möglichkeiten spielerisch mangelhaft umgesetzt: Die Animationen zu Fuß wirken längst nicht so geschmeidig wie auf dem Board, die Kameraführung gibt sich sperrig, und das Aufstellen von Objekten gerät oft zur Geduldsprobe.

Durch verschiebbare Objekte bastelt der Spieler eigene Herausforderungen
Gut also, dass einige andere Dinge für lang anhaltende Motivation sorgen. Die bei Turnieren gewonnenen Preisgelder lassen sich nicht nur für schöne, neue und von bekannten Markenfirmen bereitgestellte Klamotten ausgeben, sondern auch, um Bekannte und Security-Leute zu schmieren und so Zugang zu eigentlich nicht betretbaren Arealen zu erhalten. Foto- und Videoaufgaben gibt es ebenso wie spezielle Trickvorgaben.

Je nach Modus gibt Skate 2 bestimmte Aufgaben vor
Wer nicht gerne alleine skatet, freut sich über die zahlreichen, teils nahtlos ins Programm integrierten Onlineoptionen. Da gibt es Trickwettbewerbe ebenso wie Koop-Optionen, bei denen mehrere Teilnehmer gemeinsam nach Punkten jagen. Ebenfalls unterhaltsam ist die Möglichkeit, sich Wiederholungen anzusehen und kleine Skate-Filmchen zu schneiden. Wer das in vollem Umfang tun will, benötigt allerdings das "Filmer Pack", das EA nur kostenpflichtig zum Download anbietet.

Erkundung einer Halfpipe
Technisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger noch weniger getan als spielerisch. So flüssig die Tricks und Skater-Animationen aussehen, so detailarm wirken einige Schauplätze und Charaktere. San Vanelona ist oft wie ausgestorben, die Texturen sind teils matschig. Immerhin präsentiert sich das Spiel - abgesehen von den angesprochenen Problemen beim Fußmarsch - weitgehend flüssig, Sprachausgabe und der gelungene Soundtrack sorgen für viel Atmosphäre.
Skate 2 ist für Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich und kostet rund 60 Euro. Das Spiel hat eine USK-Freigabe ab zwölf Jahren erhalten, wurde allerdings für den deutschen Markt dezent geschnitten. Deshalb können Spieler der deutschen Version im Onlinemodus nicht gegen Amerikaner antreten.
Fazit:
Skate 2 ist das beste derzeit erhältliche Skateboard-Spiel - und enttäuscht trotzdem, weil die Unterschiede zum Vorgänger kaum der Rede wert sind und teils schlecht umgesetzt wurden. Vor allem die Fußmärsche und das Objekteverschieben sind eher anstrengend. Wer den Vorgänger besitzt, muss nicht unbedingt zugreifen. Skatewillige Einsteiger mit einer gehobenen Frustrationsschwelle dürfen hingegen schnellstens aufs Brett hüpfen und die Hallen, Parks und Hinterhöfe von San Vanelona erobern. Auch in Skate 2 gilt nach der Eingewöhnungszeit: Heaven is a Half-Pipe.







das ist schwachsinnn... das S in dem Firmenlogo hat nix mit der SS zu tun. Anstatt eines...
find ich auch. PS2 ist eben PS3, wie es scheint.
Das Original ist eben doch durch nichts zu übertreffen *räusper* ;-))
... ist aber echt mal sehr schwach. Hab mir die Demo runtergeladen, weil dabei stand...
aNNNNNNNN Idiot !!!1eins!11elf :D I'm oder I am, aber nich I'am... omg, nice ^^ selten...
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