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Battlefield 1943 - durchaus für Erwachsene

Entwickler Dice informieren über das Experiment Battlefield 1943

Kurz nach der offiziellen Ankündigung von Battlefield 1943 hatte Golem.de Gelegenheit, in einer frühen Version mit und gegen die Entwickler von Dice anzutreten - und zu erfahren, welche Zielgruppen der Titel ansprechen soll.

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Statt eines umfangreichen Vollpreisspiels arbeitet Dice derzeit am deutlich weniger umfangreichen Battlefield 1943 - aber warum? In München hatte Golem.de Gelegenheit, mit den Entwicklern zu sprechen. Zielgruppe des unkomplizierten und einsteigerfreundlichen Spiels sind weniger die Hardcorespieler mit viel Zeit, sondern eher ältere Semester - etwa Fans des 2002 veröffentlichen ersten Battlefield, die sich neben der virtuellen Soldatenkarriere auch um einen Echtweltjob oder um Kinder kümmern müssen. Das Projekt sei als Experiment angelegt, um neue oder eben ältere Zielgruppen zu erschließen.

 

Der Preis des nur online erhältlichen Spiels wird bei 15 bis 20 Euro liegen. Xbox 360, Playstation 3 und PC-Spieler treten auf nach Plattform getrennten Servern an. Technisch wäre es kein Problem, alle gemeinsam kämpfen zu lassen, aber selbst die Konsolensteuerungen seien so unterschiedlich, dass eine der beiden Parteien wohl kaum eine Chance hätte - welche, wollten die Entwickler nach ihren Experimenten nicht verraten. Über welchen Downloadpartner die PC-Fassung vertrieben wird - etwa Steam oder Games for Windows Live -, stehe derzeit noch nicht fest.

Es gibt weniger Karten als in einem Vollpreisspiel und wahrscheinlich auch nur drei bis fünf Klassen. Fertig bis jetzt: der Rifleman, der auf mittlere Distanz kämpft und sich vor allem um feindliche Infanterie kümmert. Die besagten Infanteriesoldaten selbst, die auf kurze Entfernung ihre größte Kampfkraft entfalten und sich besonders für das Ausschalten von Panzern eignen. Und die Scouts - so heißen in Battlefield 1943 die Scharfschützen. Einige Waffen können von allen Klassen verwendet werden, andere sind einem bestimmten Kämpfertyp vorbehalten.

Die Grafik machte in der aktuellen, noch längst nicht fertigen Version einen guten Eindruck, wenn auch weit von Highend entfernt. Besonders wichtig ist den Entwicklern, dass sich fast alle Gebäude in mehreren Stufen vollständig in Grund und Boden bomben und schießen lassen.

Nur eine spezielle Art von Bauwerk ist unkaputtbar: Bunker. Ein Spieler, der eine der Betonburgen einnimmt, kann nicht angegriffen werden und deshalb in aller Ruhe einen Großangriff ausführen. Seine Perspektive wechselt dann hinter drei schwere Bomber, die langsam auf das Kampfgebiet zusteuern. Ihr Kurs ist nur in engen Grenzen leicht nach links oder rechts verschiebbar. Auf Knopfdruck wechselt der Spieler in eine Ansicht, in der er durch die Bodenluke des mittleren Flugzeugs blickt. Mit einem weiteren Knopfdruck wirft er seine Bomben ab und verfolgt dann die großflächige Zerstörung auf dem Boden.

Andere Spieler bekommen den Bomberangriff auch akustisch frühzeitig mit: Auf dem Grund hallen erst Sirenen, dann donnern die schweren Motoren und wenig später fliegt alles in die Luft. Obwohl das Spiel noch lange nicht fertig ist, hat das in der aktuellen Version schon fast erschreckend echt gewirkt.


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Charly_B 12. Feb 2009

genau, bf1942 war am besten und ich schließe mich meinen vorrednern an... ein bf1942 in...

bf42 veteran 11. Feb 2009

BF42 war damals mit Sicherheit richtungsweisend, hatte aber doch reichlich Bugs. Zumal...

Sonic77 10. Feb 2009

Die Ränge sind genau das, was das Gameplay ruiniert und cheaten und exploiten auf die...

Aldisnob 10. Feb 2009

ich nicht

Gabriel 09. Feb 2009

das ist afaik aber auch nur z.t. richtig. klar war es ein lihop, aber mit dem hauptgrund...

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