Können Roboter Menschen pflegen?

Forschungsprojekt zum Einsatz von Servicerobotern in der Pflege

Die Universität Duisburg-Essen hat ein Projekt ins Leben gerufen, das sich mit dem Einsatz von Servicerobotern in der Pflege beschäftigt. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, wie ein Roboter beschaffen sein muss, damit er von den zu Pflegenden angenommen wird.

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Ist vom intelligenten Heim die Rede, wird oft von Kühlschränken fantasiert, die das Essen selbst bestellen. Es ist jedoch wahrscheinlicher, dass sich Assistenzsysteme und Anwendungen, die Senioren das Wohnen in den eigenen vier Wänden erlauben, durchsetzen. Dazu werden auch Roboter gehören, die die Pflege übernehmen, indem sie beispielsweise die Senioren daran erinnern, ihre Medikamente zu nehmen, oder ihnen das Essen kredenzen.

Care-O-bot
Care-O-bot
Technisch sind Serviceroboter wie der am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) entwickelte Care-O-bot inzwischen möglich. Sie können den Mülleimer ausleeren, Speisen und Getränke servieren, Gegenstände transportieren. Aber wie sieht es mit der Akzeptanz aus? Werden die Roboter von denen, die sie bedienen sollen, angenommen?

Mit diesem Thema wird sich in den kommenden drei Jahren ein Forschungsprojekt beschäftigen, das die Universität Duisburg-Essen zusammen mit dem Fraunhofer IPA und zwei Unternehmen aus Ludwigsburg durchführt. "Grundsätzlich geht es um die Frage, ob und wie die Lebensqualität von pflegebedürftigen Menschen durch geeignete technische Anwendungen verbessert werden kann. Lässt sich zum Beispiel die Selbstständigkeit von Senioren mit angepasster und akzeptierter Servicetechnik erhöhen?", erklärt Projektkoordinatorin Karen Shire das Ziel.

Die Forscher wollen zunächst eine Bedarfsanalyse erstellen. 2010 soll dann ein erster Praxistest folgen. In einer Stuttgarter Pflegeeinrichtung sollen sich zwei Pflegeroboter, der Care-O-bot und der von MLR System und Fraunhofer IPA entwickelte Casero, bewähren.

Anhand der Ergebnisse des Projektes sollen dann Serviceroboter gezielt für die Pflege älterer Menschen entwickelt werden. Sie sollen entweder dem Personal in den Pflegeeinrichtungen einen Teil der Arbeit abnehmen, oder es auch Pflegebedürftigen ermöglichen, zu Hause wohnen zu bleiben.

Japanische Roboterhersteller haben technische Lösungen für die Pflege in Gesellschaften, denen eine Überalterung droht, längst als Markt erkannt. So präsentierte Toyota beispielsweise im Herbst 2007 den robotischen Rollstuhl Mobiro. Roboter dienen jedoch nicht nur dem Transport. Im Fernen Osten wird seit einigen Jahren eine etwa 60 cm große robotische Robbe namens Paro in der Beschäftigungstherapie für demenzkranke Menschen eingesetzt.

Ähnlich wie der Robotersaurier Pleo ist auch Paro mit Sensoren ausgestattet, die ermöglichen, dass die Robbe auf Reize reagiert und mit den Patienten interagiert. Die Frankfurter Pflegewissenschaftlerin Barbara Klein hat Paro kürzlich nach Deutschland geholt. Sie habe den Roboter auf einer Japanreise im Einsatz gesehen und sei von den Ergebnisse so beeindruckt gewesen, dass sie selbst damit arbeiten wolle. Sie will nun klären, ob es mit seiner Hilfe möglich ist, beispielsweise Aggressionen demenzkranker Patienten zu verringern.


amp amp nico 06. Mai 2010

Das war jetzt aber Makaba! Mit Milch!!111

amp amp nico 06. Mai 2010

Ich arbeite 160 Stunden die Woche und hätte dann trotzdem kein Wahlrecht. Na danke.

spanther 06. Mai 2010

Irgendwie nur komisch, wenn alle doch das wirkliche Problem kennen wollen, das niemand...

amp amp nico 05. Mai 2010

Wenn du wirklich glaubst, alle anderen haben es nicht kapiert, hast du irgendwas nicht...

timd 14. Jul 2009

http://www.foxnews.com/story/0,2933,532492,00.html

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