Seagate verspricht Lösung bei defekten Barracuda 7200.11 (U)

Firmwareupdate ohne Datenverlust der Festplatten

Für ein seit Wochen in Foren diskutiertes Problem mit Seagates Festplattenserie "Barracuda 7200.11" will der Hersteller bald eine Lösung anbieten. Die betroffenen Festplatten sollen ein vom Anwender selbst einspielbares Firmwareupdate erhalten, bei dem die auf dem Laufwerk gespeicherten Daten erhalten bleiben.

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Seagate reagiert damit auf ein reichlich merkwürdiges Verhalten, das bei einem Teil der seit Mitte 2007 in verschiedenen Größen verkauften Serie Barracuda 7200.11 auftreten kann. In dieser Modellreihe gibt es inzwischen zahlreiche Laufwerke von 500 GByte bis 1,5 TByte. Dazu zählen auch zwei Terabyte-Platten mit je vier Magnetscheiben (Modell ST31000340AS) oder drei dieser auch "Platters" genannten Bauteile (Modell ST31000333AS). Insgesamt ist die im Handel mit rund 20 Modellen zu findende Serie Barracuda 7200.11 sehr unübersichtlich.

Daher fiel es wohl Seagate bisher auch schwer, ein anfangs im eigenen Supportforum beschriebenes Problem der Serie einzugrenzen: Manche der Festplatten ließen sich im laufenden Betrieb oder nach einem Neustart nicht mehr ansprechen. Am häufigsten wird dabei genannt, dass die Festplatte vom BIOS nicht mehr oder nur mit einer Größe von "0 MByte" erkannt wird. Den Foreneinträgen zufolge gab es bei den meisten dieser Fälle vorher keine Warnzeichen wie ungewöhnliche Geräusche aus dem Laufwerk oder eine wachsende Zahl von Einträgen in den SMART-Tabellen der Geräte. Die verwendeten Festplattencontroller und auch das Betriebssystem spielten dabei keine Rolle.

Ist eine Festplatte von einem solchen Defekt betroffen, hat der Anwender zunächst keinen Zugriff auf seine Daten mehr. Diese können jedoch noch völlig intakt sein, das Laufwerk ist lediglich abgestürzt und kann seine Firmware auch nach Ein- und Ausschalten nicht mehr starten. In der Redaktion von Golem.de wies ein Vorserienmodell eines anderen Herstellers vor kurzem das gleiche Verhalten auf, dieses Laufwerk ließ sich nach dem Einspielen einer anderen Firmware mit einem Entwicklungswerkzeug des Herstellers wiederbeleben.

Den betroffenen Seagate-Kunden bot die Supportabteilung des Unternehmens bisher lediglich einen Austausch der Festplatten auf Garantiebasis an - die eigenen Daten sind dabei aber unwiederbringlich verloren, da die Festplatte an Seagate geschickt werden muss.

Dieses Verhalten des Herstellers brachte die betroffenen Kunden in verständliche Rage. Der erste entsprechende Eintrag im Seagate-Forum stammt vom 27. November 2008, am 2. Januar 2009 wurde der bis dahin 19 Seiten lange Thread von einem Moderator wegen des teils rüden Tons der Diskussion geschlossen.

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primelkönig 30. Jan 2010

da kennt sich aber jemand aus! aber so richtig clever biste nicht oder??

kunde 28. Jan 2010

ich habe meine platte mit dem neuen firmwareupdate geflasht. trotzdem hat sie sich...

Der Kaiser! 18. Jan 2009

Macht das jeder Hersteller so? o.O

Der Kaiser! 18. Jan 2009

Wo ist das dem Artikel zu entnehmen?

Der Kaiser! 18. Jan 2009

Dann kauf doch eine Festplatte als Privatkunde und mach das gleiche was Privatkunden...

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Data Forensic - Datenrettung, Forensik und IT-Consulting / 18. Jan 2010

Datenrettung bei Ausfall der Firmware von Seagate und Maxtor Festplatten



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