Abo
  • Services:
Anzeige

Bundesregierung plant Internetsperren

Provider sollen Zugriff auf Kinderpornografie blockieren

Künftig soll bundesweit der Zugang zu Webseiten mit Kinderpornografie gesperrt werden. Bis Ende Februar 2009 sollen verbindliche Vereinbarungen erarbeitet und das Telemediengesetz entsprechend geändert werden.

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will gemeinsam mit Bundesinnenminister Schäuble (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Glos (CSU) gegen die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet vorgehen und setzt dabei auf Internetsperren. Die dafür notwendigen Regelungen soll eine Arbeitsgruppe unter Federführung des Bundesfamilienministeriums erarbeiten. Beteiligt sind das Bundesinnenministerium, das Bundeswirtschaftsministerium, die sieben größten Zugangsprovider in Deutschland und drei Verbände.

Anzeige

Dabei geht es offenbar nur noch um die Frage, wie die Sperren umgesetzt werden sollen, nicht mehr darum, ob entsprechende überhaupt effektiv sind oder welche Folgen ein solches Vorgehen hat.

Das Vorgehen beschreibt das Bundesfamilienministerium wie folgt: "In Zukunft soll das Bundeskriminalamt nach kinderpornografischen Internetseiten suchen und diese in eine ständig aktualisierte Liste aufnehmen, die den Internetanbietern zugeleitet wird. Diese sperren dann die entsprechenden Seiten. In Deutschland können so bis zu 300.000 Zugänge am Tag verhindert werden."

Vorbild sind die skandinavischen Länder, die notwendige Technik soll von den norwegischen Behörden übernommen werden.

Abgesehen davon, dass sich die meisten Sperren mit recht einfachen Mitteln umgehen lassen, befürchten Kritiker eine schrittweise Ausweitung der Internetzensur. Wenn es erst einmal möglich ist, bestimmte Inhalte effektiv zu sperren, dürfte die Liste derer, die sich durch Internetangebote bedroht fühlen, schnell wachsen - von Bombenbauanleitungen bis zu unerlaubten Musikdownloads.

Dass die Sperren sich umgehen lassen, räumt auch das Bundesfamilienministerium ein. In einer FAQ heißt es: "Technisch versierte Internetnutzer werden immer Wege finden, die Sperren zu umgehen. Entscheidend ist aber, dass dadurch der Zugang für die große Masse der durchschnittlich versierten Internetnutzer blockiert wird. Das trifft die Anbieter wirtschaftlich. Das deutliche STOP-Schild erhöht zudem die gesellschaftliche Ächtung des Missbrauchs."

Die Gefahr, dass die falschen Inhalte geblockt werden, sehen die Minister nicht: "Das Problem des unabsichtlichen Blockierens anderer Seiten ("Overblocking") ist technisch längst lösbar."


eye home zur Startseite
Der Kaiser! 23. Jan 2009

klein wenig Text: Sehr sehr guter Beitrag! Lesen!

spanther 19. Jan 2009

Da ist wohl jemand neidisch O.o Etwa sauer dass du dir diese Produkte nicht leisten...

Der Kaiser! 18. Jan 2009

Ich auch nicht und ich gurke seit mindestens 10 Jahren im Netz herum. In diesem Forum...

Der Kaiser! 18. Jan 2009

klein wenig Text: Man kann niemanden dazu zwingen vernünftig zu sein.

Der Kaiser! 18. Jan 2009

Wir bezahlen den Staat, der Staat bezahlt den Provider. Problem "gelöst".


hep-cat.de / 17. Jan 2009

BRD plant Internetsperren

Abschnitt5 / 16. Jan 2009

Penzweb.de / 15. Jan 2009



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Ratbacher GmbH, Raum Bayreuth
  2. PENTASYS AG, München, Frankfurt am Main, Nürnberg, Stuttgart, Hamburg
  3. Daimler AG, Böblingen
  4. Deutsche Bundesbank, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 10,99€
  2. (-15%) 42,49€
  3. (-60%) 7,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Brandgefahr

    Akku mit eingebautem Feuerlöscher

  2. Javascript und Node.js

    NPM ist weltweit größtes Paketarchiv

  3. Verdacht der Bestechung

    Staatsanwalt beantragt Haftbefehl gegen Samsung-Chef

  4. Nintendo Switch im Hands on

    Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter

  5. Raspberry Pi

    Compute Module 3 ist verfügbar

  6. Microsoft

    Hyper-V bekommt Schnellassistenten und Speicherfragmente

  7. Airbus-Chef

    Fliegen ohne Piloten rückt näher

  8. Cartapping

    Autos werden seit 15 Jahren digital verwanzt

  9. Auto

    Die Kopfstütze des Fahrersitzes erkennt Sekundenschlaf

  10. World of Warcraft

    Fans der Classic-Version bereuen "Piraten-Server"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button

Tado im Test: Heizkörperthermostate mit effizientem Stalker-Modus
Tado im Test
Heizkörperthermostate mit effizientem Stalker-Modus
  1. Focalcrest Mixtile Hub soll inkompatible Produkte in Homekit einbinden
  2. Airbot LG stellt Roboter für Flughäfen vor
  3. Smarte Lautsprecher Die Stimme ist das Interface der Zukunft

Routertest: Der nicht ganz so schnelle Linksys WRT3200ACM
Routertest
Der nicht ganz so schnelle Linksys WRT3200ACM
  1. Norton Core Symantec bietet sicheren Router mit Kreditkartenpflicht
  2. Routerfreiheit bei Vodafone Der Kampf um die eigene Telefonnummer
  3. Router-Schwachstellen 100.000 Kunden in Großbritannien von Störungen betroffen

  1. So hat NEC angekündigt...

    M.P. | 16:12

  2. Re: Was genau klaut die Ressourcen?

    DetlevCM | 16:11

  3. Re: Selbstverständlich muss es markenübergreifende

    Booth | 16:10

  4. Re: Hochrechnung

    Moe479 | 16:09

  5. Re: Fake oder grober Unfug?

    Nikolai | 16:09


  1. 14:17

  2. 13:21

  3. 12:30

  4. 12:08

  5. 12:01

  6. 11:58

  7. 11:48

  8. 11:47


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel