US-Politiker fordert Warnung auf Spieleschachteln

Künftig sollen Spieleverpackungen vor "aggressivem Verhalten" warnen

"WARNUNG: Übermäßiger Umgang mit gewalthaltigen Computerspielen und anderen gewalthaltigen Medien gilt als Ursache für aggressives Verhalten" - diese Warnung möchte ein Mitglied des amerikanischen Kongresses künftig auf Spieleverpackungen drucken lassen.

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Joe Baca, Kongressabgeordneter
Joe Baca, Kongressabgeordneter
Der Abgeordnete Joe Baca, Mitglied der Demokratischen Partei, hat eine Gesetzesinitiative im US-Kongress gestartet, um auf die Verpackung von Computerspielen mit einer Altersfreigabe ab 13 und älter neue Hinweise zu drucken. Wenn es nach ihm geht, sollen dort künftig Sätze stehen, die an die Warnungen auf Zigarettenschachteln erinnern: "WARNUNG: Übermäßiger Umgang mit gewalthaltigen Computerspielen und anderen gewalthaltigen Medien gilt als Ursache für aggressives Verhalten". Auch bei digital vertriebenen Spielen soll der Hinweis unübersehbar auftauchen.

Für Filme oder andere Medien fordert Baca, der für den Bundesstaat Kalifornien im Kongress sitzt, keine vergleichbare Warnung.

Kenner der amerikanischen Politikszene geben der Gesetzesinitiative nur geringe Chancen. Laut Gamepolitics.org sind alle früheren derartigen Vorschläge von Baca gescheitert.




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