Palm Pre: Erstes WebOS-Smartphone vorgestellt
WebOS ist anders

Palm Pre
Das Besondere des Pre ist sein Betriebssystem, der PalmOS-Nachfolger WebOS. Das Multitasking-Betriebssystem wird mit dem Finger und mit Gesten bedient, so dass der Nutzer in langen Listen scrollen kann, wie es etwa von Apples iPhone bekannt ist. Auch das Vergrößern oder Vekleinern des Bildschirmausschnitts ist durch das Auf- oder Zuziehen von zwei Fingern möglich. Zudem bietet das Betriebssystem Benachrichtigungsoptionen, damit im Hintergrund laufende Applikationen Informationen ausgeben können, ohne den Arbeitsfluss zu stören, wenn der Nutzer sich in einer anderen Applikation befindet. Dazu wird die Hauptapplikation verkleinert, so dass die Informationen ohne Überschneidungen auf den Bildschirm passen.
In WebOS befindet sich eine Technik namens Synergy, die Termine sowie Kontaktdaten aus verschiedenen Quellen im Hintergrund sammelt und über eine Oberfläche zugänglich macht. Dadurch hat der Nutzer die Möglichkeit, über ein zentrales Adressbuch auf die Kontakte von Facebook, Google oder aus Outlook zuzugreifen. Dabei werden doppelte Einträge automatisch erkannt, so dass im Palm-Adressbuch nur ein Kontakt erscheint. Diese Technik kann auch im Kalender verwendet werden, um Termine aus unterschiedlichen Quellen in einer Applikation zu verwalten, ohne dass sich der Nutzer Gedanken über die Synchronisierung machen muss.

Dockingstation
Der Wechsel zwischen Applikationen läuft wie bei einem Kartenstapel, der vom Anwender durchgeblättert wird. Alle Applikationen speichern ihre Daten kontinuierlich, so dass ein Datenverlust nicht vorkommen sollte. Zum Beenden einer Applikation wird diese einfach aus dem Bildschirm herausgeschoben. Der mitgelieferte E-Mail-Client unterstützt Anhänge, bietet eine Anbindung an Exchange Server und versteht POP und IMAP. Außerdem gibt es einen Bildbetrachter sowie einen Media-Player, der alle gängigen Formate abspielen kann. Der integrierte HTML-Browser bietet Tab-Unterstützung und nutzt die Rendering-Engine WebKit.
Applikationen für Palms neues Betriebssystem werden in HTML, CSS und JavaScript entwickelt. So hofft Palm auf eine möglichst große Entwicklerschar, sind doch die Einstiegshürden vergleichsweise gering. Palm folgt zugleich einem allgemeinen Trend, den Browser als Applikationsplattform zu nutzen.
Zunächst wird Palm das Pre-Smartphone in den USA exklusiv über Sprint anbieten. Das Gerät soll im ersten Halbjahr 2009 auf den Markt kommen. Einen Preis hat Palm noch nicht verraten. Wann das erste WebOS-Smartphone auf den deutschen Markt kommt, ist nicht bekannt. Für den Pre hat Palm eine drahtlose Ladestation namens Touchstone als Zubehör vorgestellt. Solche Ladestationen sind zwar nicht neu, aber Palm nimmt eine solche als einer der ersten Mobiltelefonhersteller ins Sortiment.
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sind 20-jährige kaufkräftig? Dank BAFÖG? Deshalb kosten doch die meissten Anwendungen...
Erstmal zu dem prähistorischen Kommentarbaum hier: Absoluter Reinfall. Wenn man dann oben...
"... hat der Nutzer die Möglichkeit, über ein zentrales Adressbuch auf die Kontakte von...
Vermutlich nicht.
und wie schaut's aus mit dem palm pre umd dem palm desktop? kann ich den wenigstens...
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