CrestaTV - programmierbarer Empfänger für TV, Radio und GPS
Crestatech plant Chips auch für Wimax und UMTS
Notebooks können mit einem einzigen programmierbaren Funkempfänger künftig GPS-Signale, analoges und digitales Fernsehen sowie Radio empfangen. Die Übertragungsformate sind dabei unerheblich, CrestaTV deckt ein breites Frequenzenspektrum ab.
Das kalifornische Unternehmen Crestatech will mit dem universellen Funkempfänger CrestaTV nebst zugehöriger Software den Fernseh-, Radio- und GPS-Empfänger zum Standard vor allem bei künftigen Notebooks machen. Bisher mussten PC- und Notebookhersteller für unterschiedliche Regionen wegen der verschiedenen analogen und digitalen TV- und Radio-Übertragungsformate jeweils unterschiedliche Tuner verbauen. Dazu kommen dann unter Umständen noch separate GPS-Empfänger.

CrestaTV-Referenz-Platinen
Mit CrestaTV reicht jedoch eine kleine Platine mit einem analogem Funkchip und Interface-Chip (CTC 200/201), um in Verbindung mit multithreadingfähiger Signalverarbeitungssoftware in allen Regionen TV, Radio und GPS zu empfangen. Das spart laut Crestatech Geld und Platz - auch beim Kunden, der nicht mehr für unterschiedliche Regionen oder Standards verschiedene TV-Tuner bereithalten muss. Unterstützt werden Frequenzen zwischen 42 bis 864 MHz sowie das L1-Band. Der Stromverbrauch soll bei maximaler Last rund 500 mW betragen.
Eine Sammmlung von CrestaTV-Anwendungen ("CrestaWare") ermöglicht Empfang und Aufzeichnung von Fernseh- und Radiosendungen, über die GPS-Navigation lassen sich lokale Sender schneller ermitteln und elektronische Fernsehzeitungen werden unterstützt. In Verbindung mit Google-Maps können verschiedene ortsbezogene Dienste verwendet werden. Außerdem verbindet sich CrestaTV mit sozialen Netzwerken wie Facebook, um die Nutzer zusammenzubringen - etwa um gemeinsam fernzusehen und sich dabei auszutauschen.

CrestaTV soll auch Fernsehen, GPS und nutzergenerierte Inhalte verbinden
Hersteller können CrestaTV auf PCI-Express-Karten, PCI-Mini-Express-Cards (PCIe) oder USB-Sticks unterbringen und damit Desktop- und Notebook-PCs unterstützen. Einsatz sollen die Chips auch in portablen Fernsehern finden. Bis es so weit ist, muss jedoch noch etwas gewartet werden - auf der CES 2009 wird CrestaTV zwar live demonstriert, Hersteller können jedoch erst ab dem zweiten Quartal 2009 mit Testmustern rechnen. Künftige Produkte von Crestatech sollen auch Datenfunkprotokolle wie Wimax und Wi-Fi 2.0 unterstützen, auch mit 3G/4G-Mobilfunknetzen könnten sie sich verbinden.
Programmierbare Funkchips sind seit längerem in Entwicklung, versprechen eine breitere, flexiblere Nutzung, machen technische Verbesserungen von Protokollen einfacher und könnten die Entwicklung des Datenfunks deutlich beschleunigen. Allerdings müssen sie auch deutlich mehr Rechenleistung aufweisen oder Berechnungen auslagern.
Nachtrag vom 9. Januar 2009, um 10:50 Uhr:
Crestatech hat gegenüber Golem.de einige offene Fragen zu den Funktionen und der Verfügbarkeit von CrestaTV beantwortet. So lassen sich zum Beispiel nicht alle Funktionen gleichzeitig nutzen. Erste CrestaTV-Produkte könnten noch Ende 2009 in den Handel kommen.






Falsch - Gerichtsurteil (war nur in einem Bundesland - aber man kann ja klagen...
"Bitte Beitrag schreiben." <- nö
Nein ist es nicht!
Ab der Zwischenfrequenz wird es sicher digital weitergehen.
Bin mir da nicht 100% sicher. Hab vor ca 1 1/2 Jahren mal auf einem Seminar ("ICT Trends...
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