Sims 3: Doch für Spieleprofis?

"Lebenssimulation" wirkt bei Präsentation vielfältiger als die Vorgänger

War der Spieler in Sims 1 und 2 noch auf sein eigenes Domizil oder Add-on-Zusatzkarten beschränkt, öffnet sich ihm in Sims 3 eine ganze Kleinstadt. Bei einem Vorstellungstermin in München wirkte EAs Sims 3 spielerisch deutlich interessanter als das aus demselben Hause stammende Spore.

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Ein Flug über die voll begehbare Kleinstadt
Ein Flug über die voll begehbare Kleinstadt
Die erste Riege des Entwicklerteams hat Hersteller EA zwar nicht eingeflogen, aber Associate Producer MJ Chun macht ihre Sache gut: Zur Demonstration von Die Sims 3 lässt sie ihr Bildschirm-Alter-Ego Mary Squabble auf deren Bruder Mo los, und zwar im Wortsinne: Die durchtrainierte Mary, mit Charaktereigenschaften wie genial, böse und diebisch, hat auf ihrer aktuellen Wunschliste "dem Bruder Angst einjagen" stehen. Mo hingegen, ein schmächtiger, naturverbundener Computernerd, will neben "Angeln im Stadtpark" auch endlich mal "einen Kampf gegen die Schwester gewinnen".

Da muss MJ Chun gar nicht mehr groß eingreifen, bevor die ungleichen Geschwister aufeinander losgehen. Mit dem erwartet demütigenden Ausgang für Mo. Nun passieren zwei Dinge: Mary Squabble erhält Achievement-Punkte und eine bessere Laune (die ihr Boni bei weiteren Tätigkeiten des Tages gibt). Bruder Mo aber "verliert einen Freund" und ist fortan deprimiert, was seine weiteren Aktionen weniger aussichtsreich werden lässt.

 

Die neuen Charaktereigenschaften und Stimmungen sind es, die Sims 3 spielmechanisch am meisten vom langlebigen Vorgänger unterscheiden. Auch in diesem hatten die Sims ein "Lebensziel", doch ihre Persönlichkeiten waren weit weniger fein abgestuft. In Sims 3 darf nun jeder Spieler mit dem Tool CreateAnySim bis ins Detail kreativ sein und vom Sockenmuster über die Haarspitzenfarbe bis zum Alter (in sechs Stufen) so ziemlich alles beeinflussen. Aus mehreren Dutzend Auffälligkeiten (darunter Glückspilz, mutig, mag Kinder, Partylöwe, Vegetarier, emotional oder Snob) wählt der Spieler bis zu fünf aus - oder lässt noch Platz für "verborgene Charakterzüge". So gibt es laut MJ Chun eine gewisse Chance, dass das Kind zweier Feuerwehrleute die Vorliebe "Pyromane" entwickelt.

Wenn Sims in die Midlife Crysis kommen, ändern sich die Charakterzüge noch einmal. Zu guter Letzt erhält der frischgebackene Sim bis zu fünf Lebensziele zugeteilt, etwa "Will in wahrem Luxus leben". Je schwerer diese zu erfüllen sind, desto mehr Lifetime-Achievement-Punkte erhält der Sim im Erfolgsfall. Und davon kann er sich dann Spezialobjekte leisten. Wie wäre es mit einer "Stahlblase" (erspart lästige Klopausen), dem "Stimmungsmanager" oder einer "Fruchtbarkeitsbehandlung" (erlaubt Drillinge und Vierlinge)? Die Liste der Belohnungen ist deutlich länger als in Sims 2.

Sims 3: Doch für Spieleprofis? 

Lecka Lecka 08. Jun 2009

GEIL

Mausi84 09. Mär 2009

ich bin auch der meinung, dass nicht jedes spiel online sein muss. ich kann selber kaum...

disch 03. Mär 2009

Ich habe ca. max. Std Zeit pro Woche am Rechner zu spielen, was glaubt Ihr denn wie weit...

Hackebart 19. Jan 2009

...das erklärt aber immernoch nicht die beschissenen Animationen (auch auf der letzten...

Hotohori 19. Jan 2009

Also sind nur Egoshooter Spieler Hardcorespieler? ;)

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