Sims 3: Doch für Spieleprofis?

Die etwas andere Karriereleiter führt bis zum Rockstar
Die Spielwelt ist natürlich detaillierter geworden, sieht in einem praxistauglichen Zoomlevel - so nahe wie auf den von uns verwendeten Hersteller-Screenshots kommt man seinen Sims selten - jedoch nicht wesentlich anders aus als in Sims 2. Doch wenn ein Bewohner sein Domizil verlässt, stoppt er nun nicht mehr an der Grundstücksgrenze, sondern kann nach Belieben zum Nachbarhaus laufen und sich vorstellen. Oder gleich die ganze Stadt erkunden. Die besteht aus einer zusammenhängenden Karte mit schätzungsweise vier Dutzend Häusern, zahlreichen noch unbebauten Grundstücken und mehreren Treffpunkten wie Bibliothek, Sportstudio, Spielplatz, Park, Bistro oder Strand.
Und überall hängen Sims herum, mit denen die eigenen reden, streiten, flirten oder was auch immer können. Einige der Schauplätze, etwa der Friedhof, gehören zur Kategorie "Hasenbau" - frei nach "Alice im Wunderland" verschwindet der Sim darin für mehrere Stunden, um etwa unsichtbar seinem Tagwerk nachzugehen.

Kurzfristige Wünsche der Sims erscheinen wie üblich in Gedankenblasen
Sims 3 versucht zudem, den Spagat zwischen seinen Sandkastenspielwurzeln und dem stark vorgegebenen Spielverlauf der "Sims Stories" zu schaffen: Der Spieler bestimmt selbst, wie schnell die "Story Progression" ablaufen soll, also das Altern der Sims und das Auftauchen von bestimmten Problemstellungen. Wer will, hält die Handlung komplett an und darf ohne jeden Zeitdruck Beziehungen pflegen, Möbel kaufen oder sein Haus umbauen.
Gelegenheitsspieler finden vielleicht Gefallen daran, ein Zebramuster auf jede freie Fläche ihrer Wohnung zu pinseln. Der Profi hingegen schaltet die neue Autonomie der Sims aus und darf sich in schönster Mikromanagementmanier wieder um alles selbst kümmern: Sollte der Sim lieber die Blase leeren oder die Tür aufmachen? Reicht es noch zur Dusche, bevor es zur Arbeit geht? Die Endpunkte der Karriereleitern sind nun illustrer und umfassen beispielsweise Rockstar oder internationaler Topspion.

Sunset Valley hat seine eigene
Sicher wird aus der casualtauglichen Sims-Serie mit Teil 3 kein Meilenstein für Hardcorespieler. Doch die Vielfalt der Charaktereigenschaften, die neben dem Zwischensimlichen auch die objektbasierten Aktionen beeinflussen - ein böser Charakter etwa darf am Internet-PC als "Forums-Troll" agieren -, dürfte Sims 3 für geübte Spieler deutlich interessanter machen als das lineare Spore.
Von diesem übernimmt es einen Großteil der Onlinefunktionalität: Objekte, Sims oder ganze Haushalte lassen sich tauschen, zusätzlich Filmclips schneiden und hochladen. Ein Multiplayermodus fehlt. Zum geplanten Release im Frühjahr 2009 wird die Kleinstadt Sunset Valley im Spiel integriert sein, weitere Spielwelten sollen kostenlos zum Download erscheinen. (von Jörg Langer)
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GEIL
ich bin auch der meinung, dass nicht jedes spiel online sein muss. ich kann selber kaum...
Ich habe ca. max. Std Zeit pro Woche am Rechner zu spielen, was glaubt Ihr denn wie weit...
...das erklärt aber immernoch nicht die beschissenen Animationen (auch auf der letzten...
Also sind nur Egoshooter Spieler Hardcorespieler? ;)
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