Interview: Selbermachen statt kaufen - Rapid Prototyping
Golem.de: Was haben Sie denn schon alles gebaut?
Pettis: Ich mache alles Mögliche mit meinem Laserschneider. Mein Lieblingsprodukt sind kleine, flache Spielfiguren.
Ich mag zwei Aspekte an Rapid Prototyping. Zum einen stelle ich Gegenstände her, die ich brauche. Ich möchte zum Beispiel einen großen Roboter, der Sperrholzplatten schneidet, weil ich gern meine Wohnung mit selbst gestalteten Möbeln ausstatten möchte. Ich denke, das werde ich 2009 angehen. Einer meiner Freunde hat mal eine Gabel gemacht, weil er gerade eine brauchte.
Zum anderen baue ich Sachen, die keinen praktischen Wert haben, eine Art Kreuzung aus Kunst und Technik. Mein Traum ist es, eine Rapid-Prototyping-Maschine zu bauen, die riesige Sphären aus Bauschaum macht. Das Zeug ist nur unglaublich giftig - ich hoffe, ich finde noch einen anderen Stoff. Diese Sphäre würde ich auf dem Dach einen Hauses bauen, hinunter fallen und auf dem Pflaster zerplatzen lassen - natürlich nachdem ich erst sichergestellt habe, dass keiner unten steht. Dann würde ich die Maschine eine weitere Sphäre bauen lassen. Das hat natürlich überhaupt keinen praktischen Nutzen - aber es wäre toll!
Golem.de: In den USA grassiert derzeit das Heimwerker-Fieber. Woran liegt das?
Pettis: Die Menschen erinnern sich, dass es gut ist, Dinge selbst zu machen. Sie können stolz darauf sein, sie hergestellt zu haben. Sie wissen, wie sie funktionieren. Sie können sie reparieren, wenn sie kaputtgehen. Daraus ziehen sie eine große Befriedigung. Über das Konsumdenken und das kapitalistische Konzept, zu arbeiten, um sich Güter kaufen zu können, haben wir das handwerkliche Können, die Fähigkeit, Produkte, mit unseren eigenen Händen herzustellen, vergessen. Jetzt kommen wir einfach darauf zurück.
Golem.de: Und wo wird das hinführen?
Pettis: Überall auf der Welt sehen Stühle irgendwie gleich aus. Ich mag Stühle, die anders sind. Sie sind vielleicht nicht so bequem, aber jemand hat sie selbst gebaut, sie haben eine Verbindung zu diesem Menschen. Die Zukunft ist voll von Möglichkeiten für diejenigen, die Sachen selbst bauen wollen, die sich Dinge vorstellen und sie dann Realität werden lassen. Es lässt sich nicht aufhalten. Man muss es nur wollen.
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... hat mal wieder den Trend verpennt.
lieber nicht im Namen des Glaubens sind Millonen wenn nicht Milliarden Menschen gestorben...
ich glaube auch heute nicht an die beiden der eine ist simpel nur ein gerissener Dieb der...
naja aber auch nur unter der vorrausetzung keine patente keine lizenzen kein...
Jetzt tu bloss nciht so als würde sich beim Magnetmotor nichts verbrauchen, durch die...
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